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\begin{document}

\frenchspacing{}


























\setcounter{chapter}{9}
\chapter{Ricardos und A. Smiths Theorie \"uber
den Kostenpreis.{\textsuperscript{1}} (Widerlegung)}

\chapter{[A. Ricardos Theorie \"uber den Kostenpreis]}

\section{[1.\nbsp{} Zusammenbruch der Theorie der Physiokraten
und die weitere Entwicklung der Ansichten \"uber die Grundrente]}


\begingroup{}Mit Andersons Satz (z.T. auch bei A. Smith): \glqq{}Es ist nicht die Rente
vom Boden, die den \emph{Preis} seines Produkts bestimmt, sondern es ist
der \emph{Preis} dieses Produkts, der die Grundrente bestimmt\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p158_fn1}{\textsuperscript{2}}, war
die Lehre der Physiokraten \"uber den Haufen geworfen.\nbsp{}
Der \emph{Preis}
des Agrikuturprodukts und weder dies Produkt selbst noch das Land war damit
die Quelle der Rente geworden.\nbsp{}
Damit fiel die Ansicht, da\ss{} die Rente
das offspring\hyperlink{mia.mew26.2p158_fn2}{\textsuperscript{3}} der ausnahmsweisen Produktivit\"at der Agrikultur,
die wieder the offspring der besonderen fertility des soil\hyperlink{mia.mew26.2p158_fn3}{\textsuperscript{4}} sein sollte.\nbsp{}
Denn, wenn \emph{dasselbe Quantum Arbeit} in einem besonders fruchtbaren
Element sich aus\"ubte und daher selbst ausnahmsweise fruchtbar war,
so k\"onnte dies sich nur darin aussprechen, da\ss{} sie sich in einer
verh\"altnism\"a\ss{}ig \emph{gro\ss{}en} Masse \emph{Produkte}
darstellte und daher der Preis des einzelnen Produkts relativ niedrig war,
nicht aber in dem umgekehrten Resultat, da\ss{} der \emph{Preis} ihres
Produkts \emph{h\"oher} als der andrer Produkte war, worin sich dasselbe
Quantum realisierte, und ihr \emph{Preis} daher au\ss{}er Profit und
Salair, im Unterschied von andren Waren, \emph{auch noch eine Rente} abw\"urfe.\nbsp{}
(\emph{A. Smith} kehrt zum Teil in seiner Betrachtung der Rente wieder
zur physiokratischen Ansicht zur\"uck, nachdem er sie zuvor durch seine
urspr\"ungliche Auffassung der Rente als Teil der Surplusarbeit widerlegt
oder wenigstens geleugnet hatte.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Diese Beseitigung der physiokratischen Ansicht fa\ss{}t Buchanan in
den Worten zusammen:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die Vorstellung, da\ss{} die Landwirtschaft ein Produkt
und daraus entspringend eine Rente hervorbringt, weil Natur und menschliche
T\"atigkeit bei der Bebauung zusammenwirken, ist blo\ss{}e Einbildung.\nbsp{}
Nicht aus dem Produkt entspringt die Rente, sondern aus dem Preis, zu dem
das Produkt verkauft wird; und dieser Preis wird nicht erzielt, weil die
Natur die Produktion unterst\"utzt, sondern weil es der Preis ist, der
die Konsumtion dem Angebot anpa\ss{}t.\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p159_an40}{\textsuperscript{5}}\par\endgroup{}

\begingroup{}Diese Ansicht der Physiokraten beseitigt -- die aber ihre volle Berechtigung
hatte in its deeper sense\hyperlink{mia.mew26.2p159_fn1}{\textsuperscript{6}}, weil sie die Rente als das einzige Surplus,
capitalist und labourers together\hyperlink{mia.mew26.2p159_fn2}{\textsuperscript{7}} nur als die salari\'es\hyperlink{mia.mew26.2p159_fn3}{\textsuperscript{8}} des
landlords betrachten --, blieben nur folgende Ansichten m\"oglich:\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\Vert{}\)523\(\vert{}\) [Erstens:] Die Ansicht, da\ss{} \emph{Rente} aus dem \emph{Monopolpreis}
der Agrikulturprodukte herstammt\hyperlink{mia.mew26.2p159_fn4}{\textsuperscript{9}}, der Mnopolpreis daher, da\ss{} die
Grundeigent\"umer das \emph{Monopol} des Grund und Bodens besitzen.\nbsp{}
In dieser Ansicht steht der \emph{Preis} des Agrikulturprodukts best\"andig
\emph{\"ube}r seinem \emph{Wert}.\nbsp{}
Es findet eine \emph{surcharge of price}\hyperlink{mia.mew26.2p159_fn5}{\textsuperscript{10}}
statt, und das Gesetz der Warenwerte ist durchbrochen durch das \emph{Monopol}
des Grundeigentums.\par\endgroup{}

\begingroup{}Die Rente stammt aus dem \emph{Monopolpreis} der Agrikulturprodukte,
weil die Zufuhr best\"andig \emph{unter} dem level\hyperlink{mia.mew26.2p159_fn6}{\textsuperscript{11}} der Nachfrage
oder die Nachfrage best\"andig \emph{\"uber} dem level der Zufuhr
steht.\nbsp{}
Aber warum erhebt sich denn die Zufuhr nicht zu dem \emph{level}
der Nachfrage?\nbsp{}
Warum gleicht eine \emph{additional}\hyperlink{mia.mew26.2p159_fn7}{\textsuperscript{12}} Zufuhr dies Verh\"altnis
nicht aus und hebt damit, nach dieser Theorie, \emph{alle} Rente auf?\nbsp{}
Um
dies zu erkl\"aren, nimmt Malthus einerseits seine Zuflucht zu der Fiktion,
da\ss{} die Agrikulturprodukte direkt Konsumenten sih schaffen (wor\"uber
sp\"ater bei seinem Krakeel mit Ricardo), anderseits zur Andersonschen
Theorie, weil die \emph{additional supply}\hyperlink{mia.mew26.2p159_fn8}{\textsuperscript{13}} mehr Arbeit kostet, die Agrikultur
unfruchtbarer wird.\nbsp{}
Soweit diese Ansicht daher nicht auf einer blo\ss{}en
Fiktion beruht, f\"allt sie mit der Ricardoschen Theorie zusammen.\nbsp{}
Auch
hier steht der \emph{Preis} \"uber dem Wert, surcharge\hyperlink{mia.mew26.2p159_fn9}{\textsuperscript{14}}.\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{Die Ricardosche Theorie}: Es \emph{existiert keine absolute Grundrente},
sondern nur eine \emph{Differentialrente}.\nbsp{}
Auch hier steht der \emph{Preis}
der Agrikulturprodukte, die Rente tragen, \emph{\"uber} ihrem individuellen
Wert, und soweit die Rente \"uberhaupt existiert, existiert sie durch
den \emph{\"Uberschu\ss{} des Preises von Agrikulturprodukten \"uber
ihren Wert}.\nbsp{}
Nur widerspricht hier dieser \"Uberschu\ss{} des Preises
\emph{\"ube}r den Wert nicht der allgemeinen Werttheorie (obgleich das
fact bleibt), weil innerhalb jeder Produktionssph\"are der \emph{Wert}
der ihr geh\"origen Waren nicht bestimmt wird durch den individuellen
Wert der Ware,
sondern durch \emph{ihren Wert}, den sie unter den \emph{allgemeinen}
Produktionsbedingungen der Sph\"are hat.\nbsp{}
Auch hier ist der Preis der
Rente tragenden Produkte \emph{Monopolpreis}, aber Monopol, wie es in allen
Sph\"aren der Industrie vorkommt und sich nur in dieser fixiert und
daher die vom Surplusprofit unterschiedne Form der Rente annimmt.\nbsp{}
Auch
hier ist es der \"Uberschu\ss{} der \emph{demand\hyperlink{mia.mew26.2p160_fn1}{\textsuperscript{15}} \"uber die supply}
oder was dasselbe, da\ss{} die additional demand nicht befriedigt werden
kann durch eine additional supply zu den \emph{Preisen}, die die original
supply\hyperlink{mia.mew26.2p160_fn2}{\textsuperscript{16}} hatte, bevor ihre Preise durch den \"Uberschu\ss{} der Nachfrage
\"uber die Zufuhr wuchsen.\nbsp{}
Auch hier \emph{entsteht die Rente} (die
Differentialrente) durch \emph{\"Uberschu\ss{} des Preises \"uber
den} Wert, Steigen der Preise auf dem be\ss{}ren Boden \emph{\"uber}
seinen Wert, wodurch die additional supply hervorgerufen wird.\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{Die Rente ist blo\ss{} der Zins des in Grund und Boden versenkten
Kapitals\hyperlink{mia.mew26.2p160_fn3}{\textsuperscript{17}}}.\nbsp{}
Diese Ansicht hat das mit der Ricardoschen gemein, da\ss{}
sie die \emph{absolute Grundrente}leugnet.\nbsp{}
Die \emph{Differentialrente}
mu\ss{} sie zugeben, wenn Grundst\"ucke, auf denen gleich viel Kapital
angelegt ist, Renten von verschiedner Gr\"o\ss{}e abwerfen.\nbsp{}
In der
Tat kommt sie daher auf die Ricardosche Ansicht heraus, da\ss{} gewisser
Boden keine \emph{Rente} abwirft und da\ss{}, wo \emph{eigentliche} Rente
abgeworfen wird, dies Differentialrente ist.\nbsp{}
Nur kann sie absolut nicht
erkl\"aren die Rente vom Boden, auf dem \emph{kein} Kapital angelegt
ist, von Wasserf\"allen, Minen etc.\nbsp{}
Sie war in der Tat nichts als ein
Versuch \emph{vom kapitalistischen Standpunkt} aus, die Rente gegen Ricardo
zu retten -- unter dem Namen des Zinses.\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{Endlich:} Ricardo nimmt an, da\ss{} auf dem Boden, der keine
Rente tr\"agt der Preis des Produkts gleich seinem Wert ist, weil er
gleich dem \emph{Durchschnittspreis}, i.e. Avance + Durchschnittsprofit.\nbsp{}
Er nimmt also falsch an, da\ss{} Wert der Ware gleich Durchschnittspreis
der Ware.\nbsp{}
F\"allt diese falsche Voraussetzung, so bleibt die absolute
Rente m\"oglich, weil der \emph{Wert} der Agrikulturprodukte, wie der
von einer ganzen gro\ss{}en Kategorie aller andren Waren, \emph{\"uber}
ihrem Durchschnittspreis steht, infolge des Grundeigentums aber nicht,
wie bei diesen andren Waren, zum Durchschnittspreis ausgeglichen wird.\nbsp{}
Diese Ansicht nimmt also mit der Theorie des Monopols an, da\ss{} das
Grundeigentum als solches mit der Rente zu tun hat; sie nimmt mit Ricardo
die Differentialrente an, und sie nimmt endlich an, da\ss{} durch die
absolute Rente durchaus kein Bruch im Gesetz der Werte vor sich geht.\par\endgroup{}






\section{[2. Ricardos Wertbestimmung durch die Arbeitszeit.\nbsp{}
Die historische Berechtigung und die M\"angel seiner Untersuchungsweise]}

\begingroup{}Ricardo geht aus von der Bestimmung of the relative values (oder exchangeable
values) of commodities by \glqq{}the \emph{quantity of labour}\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p161_fn1}{\textsuperscript{18}}.\nbsp{}
(Wir k\"onnen
am Schlu\ss{} den verschiednen Sinn, worin R[icardo] value\hyperlink{mia.mew26.2p161_fn2}{\textsuperscript{19}} gebraucht,
durchgehn.\nbsp{}
Darauf beruht die Kritik des Bailey, zugleich die \emph{Mangelhaftigkeit}
bei Ricardo.)\nbsp{}
Der Charakter dieser \glqq{}labour\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p161_fn3}{\textsuperscript{20}} wird nicht weiter untersucht.\nbsp{}
Wenn zwei Waren \"Aquivalente sind -- oder in \emph{bestimmter Proportion}
Aquivalente sind oder, was dasselbe, \emph{ungleich gro\ss{} sind} je
nach der \(\Vert{}\)524\(\vert{}\) \emph{Quantit\"at} \glqq{}\emph{Arbeit}\grqq{}, die sie enthalten
-- so ist es aber auch klar, da\ss{} sie der \emph{Substanz} nach, soweit
sie Tauschwerte sind, gleich sind.\nbsp{}
Ihre Substanz ist Arbeit.\nbsp{}
Darum sind
sie \glqq{}Wert\grqq{}.\nbsp{}
Ihre Gr\"o\ss{}e ist verschieden, je nachdem sie mehr
oder weniger von dieser Substanz enthalten.\nbsp{}
Die Gestalt nun -- die besondere
Bestimmung der Arbeit als Tauschwert schaffend oder in Tauschwerten sich
darstellend -- , den \emph{Charakter dieser Arbeit untersucht Ric[ardo] nicht}.\nbsp{}
Er begreift daher nicht den Zusammenhang \emph{dieser Arbeit}mit dem \emph{Geld}
oder, da\ss{} sie sich als \emph{Geld} darstellen mu\ss{}.\nbsp{}
Er begreift
daher durchaus nicht den Zusammenhang zwischen der Bestimmung des Tauschwerts
der Ware durch Arbeitszeit und der Notwendigkeit der Waren zur Geldbildung
fortzugehn.\nbsp{}
Daher seine falsche Geldtheorie.\nbsp{}
Es handelt sich bei ihm von
vornherein nur um die \emph{Wertgr\"o\ss{}e}.\nbsp{}
D.h., da\ss{} die
Gr\"o\ss{}en der Warenwerte sich verhalten wie die Arbeitsquantit\"aten,
die zu ihrer Produktion erheischt sind.\nbsp{}
Davon geht Ric[ardo] aus.\nbsp{}
Er bezeichnet
A. Smith ausdr\"ucklich als seinen Ausgangspunkt (ch.I, sectio I).\par\endgroup{}

\begingroup{}Die Methode Ric[ardo]s besteht nun darin: Er geht aus von der Bestimmung
der Wertgr\"o\ss{}e der Ware durch die Arbeitszeit und \emph{untersucht}
dann, ob die \"ubrigen \"okonomischen Verh\"altnisse, Kategorien,
dieser Bestimmung des Wertes \emph{widersprechen} oder wie weit sie dieselbe
modifizieren.\nbsp{}
Man sieht auf den ersten Blick sowohl die historische Berechtigung
dieser Verfahrungsart, ihre wissenschaftliche Notwendigkeit in der Geschichte
der \"Okonomie, aber zugleich auch ihre wissenschaftliche Unzul\"anglichkeit,
eine Unzul\"anglichkeit, die sich nicht nur in der Darstellungsart (formell)
zeigt, sondern zu irrigen Resultaten f\"uhrt, weil sie notwendige Mittelglieder
\"uberspringt und in \emph{unmittelbarer} Weise die Kongruenz
der \"okonomischen Kategorien untereinander nachzuweisen sucht.\par\endgroup{}

\begingroup{}Historisch war diese Untersuchungsweise berechtigt und notwendig.\nbsp{}
Die
politische \"Okonomie hatte in A. Smith sich zu einer gewissen Totalit\"at
entwickelt, gewisserma\ss{}en das Terrain, das sie umfa\ss{}t, abgeschlossen,
so da\ss{} Say sie in einem Schulbuch flach systematisch zusammenfassen
konnte.\nbsp{}
Es kommen zwischen Smith und Ricardo nur noch Detailuntersuchungen
vor \"uber produktive und unproduktive Arbeit, Geldwesen, Populationstheorie,
Grundeigentum und Steuern.\nbsp{}
Smith selbst bewegt sich mit gro\ss{}er Naivit\"at
in einem fortw\"ahrenden Widerspruch.\nbsp{}
Auf der einen Seite verfolgt er
den innren Zusammenhang der \"okonomischen Kategorien oder den verborgnen
Bau des b\"urgerlichen \"okonomischen Systems.\nbsp{}
Auf der andren stellt
er daneben den Zusammenhang, wie er scheinbar in den Erscheinungen der
Konkurrenz gegeben ist und sich also dem unwissenschaftlichen Beobachter
darstellt, ganz ebensogut wie dem in dem Proze\ss{} der b\"urgerlichen
Produktion praktisch Befangenen und Interessierten.\nbsp{}
Diese beiden Auffassungsweisen
-- wovon die eine in den innren Zusammenhang, sozusagen in die Physiologie
des b\"urgerlichen Systems eindringt, die andre nur beschreibt, katalogisiert,
erz\"ahlt und unter schematisierende Begriffsbestimmungen bringt, was
sich in dem Lebensproze\ss{} \"au\ss{}erlich zeigt, so wie es sich
zeigt und erscheint -- laufen bei Smith nicht nur unbefangen nebeneinander,
sondern durcheinander und widersprechen sich fortw\"ahrend.\nbsp{}
Bei ihm
ist dies gerechtfertigt (mit Ausnahme einzelner Detailuntersuchungen, [wie]
von dem Geld), da sein Gesch\"aft in der Tat ein doppeltes war.\nbsp{}
Einerseits
der Versuch, in die innre Physiologie der b\"urgerlichen Gesellschaft
einzudringen, anderseits aber zum Teil erst ihre \"au\ss{}erlich erscheinenden
Lebensformen zu beschreiben, ihren \"au\ss{}erlich erscheinenden Zusammenhang
darzustellen und zum Teil noch f\"ur diese Erscheinungen Nomenklatur
zu finden und entsprechende Verstandesbegriffe, sie also zum Teil erst
in der Sprache und [im] Denkproze\ss{} zu reproduzieren.\nbsp{}
Die eine Arbeit
interessiert ihn so sehr wie die andre, und da beide unabh\"angig voneinander
vorgehn, kommt hier eine ganz widersprechende Vorstellungsweise heraus,
die eine, die den innren Zusammenhang mehr oder minder richtig ausspricht,
die andre, die mit derselben Berechtigung und ohne irgendein innres Verh\"altnis
-- ohne allen Zusammenhang mit der andren Auffassungsweise -- den \emph{erscheinenden}
Zusammenhang ausspricht.\nbsp{}
Die Nachfolger A. Smiths\hyperlink{mia.mew26.2p162_fn1}{\textsuperscript{21}} nun, soweit sie nicht
die Reaktion \"alterer, \"uberwundner Auffassungsweisen gegen ihn
darstellen,
k\"onnen in ihren Detailuntersuchungen und Betrachtungen ungest\"ort
fortgehn und stets A. Smith als ihre Unterlage betrachten, sei es nun,
da\ss{} sie an den esoterischen oder exoterischen Teil seines Werks ankn\"upfen
oder, was fast immer der Fall, beides durcheinander werfen.\nbsp{}
Ricardo aber
tritt endlich dazwischen und ruft der Wissenschaft: Halt! zu.\nbsp{}
Die Grundlage,
der Ausgangspunkt der Physiologie des b\"urgerlichen Systems -- des Begreifens
seines innren organischen Zusammenhangs und Lebensprozesses ist die Bestimmung
des \emph{Werts durch die Arbeitszeit}.\nbsp{}
Davon geht Ricardo aus und zwingt
nun die Wissenschaft, ihren bisherigen Schlendrian zu verlassen und sich
Rechenschaft dar\"uber abzulegen, wieweit die \"ubrigen von ihr entwickelten,
dargestellten Kategorien -- Produktions- und Verkehrsverh\"altnisse --
, Formen dieser Grundlage, dem Ausgangspunkt entsprechen oder widersprechen,
wieweit \"uberhaupt die blo\ss{} die Erscheinungsformen des Prozesses
wiedergebende, reproduzierende Wissenschaft (also auch diese Erscheinungen
selbst) der Grundlage entsprechen, auf der der innre Zusammenhang, die
wirkliche Physiologie der b\"urgerlichen Gesellschaft beruht oder die
ihren Ausgangspunkt bildet, wie es sich \"uberhaupt mit diesem Widerspruch
zwischen der scheinbaren und wirklichen Bewegung des Systems verh\"alt.\nbsp{}
Dies ist also die gro\ss{}e \(\Vert{}\)525\(\vert{}\) historische Bedeutung Ricardos f\"ur
die Wissenschaft, weswegen der fade Say, dem er den Boden unter den F\"u\ss{}en
weggezogen hatte, seinem \"Arger Luft machte in der Phrase, que \glqq{}sous
pr\'etexte de l'\'etendre\grqq{} (la science), \glqq{}on l'a pouss\'ee
dans la vide\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p163_fn1}{\textsuperscript{22}}.\hyperlink{mia.mew26.2p163_an41}{\textsuperscript{23}}\nbsp{}
Mit diesem wissenschaftlichen Verdienst h\"angt eng
zusammen, da\ss{} Ricardo den \"okonomischen Gegensatz der Klassen
-- wie ihn der innre Zusammenhang zeigt -- aufdeckt, ausspricht und daher
in der \"Okonomie der geschichtliche Kampf und Entwicklungsproze\ss{}
in seiner Wurzel aufgefa\ss{}t wird, entdeckt wird.\nbsp{}
\emph{Carey} (sieh
sp\"ater die Stelle) denunziert ihn daher als Vater des Kommunismus.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Ricardos System ist ein System der Zwietracht \dots{} es
l\"auft hinaus auf die Erzeugung der \emph{Feindschaft zwischen Klassen}
und Nationen \Dots{}
Seine Schrift ist das wahre Handbuch des Demagogen, der
die Macht anstrebt vermittelst der Landteilung, des Kriegs und der Pl\"underung.\grqq{}
(p.74, 75. \emph{H. [C.] Carey, \glqq{}The Past, the Present, and the Future\grqq{}, Philadelphia
1848}.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Ergibt sich so einerseits die wissenschaftliche Berechtigun und der
gro\ss{}e geschichtliche Wert der Ric[ardo]schen Untersuchungsweise,
so liegt
auf der Hand andrerseits die wissenschaftliche Mangelhaftigkeit seines
Verfahrens, die sich durch das sp\"ater Folgende im einzelnen zeigen
wird.\par\endgroup{}

\begingroup{}Daher auch die au\ss{}erordentlich sonderbare und notwendig verkehrte
Architektonik seines Werks.\nbsp{}
Das ganze Werk besteht (in der dritten Ausgabe)
aus 32 Kapiteln.\nbsp{}
Davon handeln 14 Kapitel \"uber \emph{Steuern}, enthalten
also nur \emph{Anwendung} der theoretischen Prinzipien.\hyperlink{mia.mew26.2p164_an42}{\textsuperscript{24}}\nbsp{}
Das 20. Kapitel
\glqq{}Value and Riches, their Distinctive Properties\grqq{} ist nichts als Untersuchung
\"uber den Unterschied von Gebrauchswert und Tauschwert, also eine Erg\"anzung
zum ersten Kapitel \glqq{}\emph{On Value}\grqq{}.\nbsp{}
Das 24. Kapitel \glqq{}Doctrine of A. Smith
concerning the Rent of Land\grqq{}, ebenso das 28. Kapitel \glqq{}On the comparative
value of gold, corn and labour etc.\grqq{} und das 32. Kapitel \glqq{}Mr. Malthus's
Opinions on Rent\grqq{} sind blo\ss{}e Erg\"anzungen und zum Teil Verteidigung
von Ricardos Grundrenttheorie, also blo\ss{}er Anhang zu Kapitel II und
III, die von der Rente handeln.\nbsp{}
Das 30. Kapitel \glqq{}On the Influence of demand
and supply on Prices\grqq{} ist ein blo\ss{}er Anhang zum 4. Kapitel \glqq{}On natural
and market price\grqq{}.\nbsp{}
Einen zweiten Anhang zu diesem Kapitel bildet das 19.
Kapitel \glqq{}On sudden changes in the channels of trade\grqq{}.\nbsp{}
Das 31. Kapitel \glqq{}\emph{On
Machinery}\grqq{} ist blo\ss{}er Anhang zum 5. und 6. Kapitel \glqq{}On Wages\grqq{}
und \glqq{}On Profits\grqq{}.\nbsp{}
Das 7. Kapitel \glqq{}On Foreign Trade\grqq{} und das 25. \glqq{}On Colonial
Trade\grqq{} sind blo\ss{}e Anwendung -- wie die Kapitel \"uber Steuern --
der fr\"uher aufgestellten Prinzipien.\nbsp{}
Das 21. Kapitel \glqq{}Effects of Accumulation
on Profits and Interest\grqq{} ist ein Anhang zu den Kapiteln \"uber die Grundrente
Profite und Arbeitslohn.\nbsp{}
Das 26. Kapitel \glqq{}On Gross and Net Revenue\grqq{} ist
ein Anhang zu den Kapiteln \"uber Arbeitslohn, Profite und Rente.\nbsp{}
Endlich
das 27. Kapitel \glqq{}On Currency and Banks\grqq{} steht ganz isoliert in dem Werk
und blo\ss{} weitere Ausf\"uhrung, z.T. Modifikation der in seinen
fr\"uhren Schriften \"uber das Geld aufgestellten Ansichten.\par\endgroup{}

\begingroup{}Die Ricardosche Theorie ist also ausschlie\ss{}lich enthalten in den
ersten 6 Kapiteln des Werks.\nbsp{}
Wenn ich von dessen fehlerhafter Architektonik
spreche, so geschieht es mit Bezug auf diesen Teil.\nbsp{}
Der andre Teil besteht
aus Anwendungen, Erl\"auterungen und Zus\"atzen (den Abschnitt \"uber
das Geld ausgenommen), die der Natur der Sache nach durcheinandergew\"urfelt
sind und keinen Anspruch auf Architektonik machen.\nbsp{}
Die fehlerhafte Architektonik
in dem theoretischen Teil (den 6 ersten Kapiteln) ist aber nicht zuf\"allig,
sondern gegeben durch die Untersuchungsweise Ricardos selbst und die bestimmte
Aufgabe, die er seiner Forschung gestellt hatte.\nbsp{}
Sie dr\"uckt das wissenschaftlich
Ungen\"ugende dieser Untersuchungsweise selbst aus.\par\endgroup{}

\begingroup{}Ch. I handelt \glqq{}\emph{On Value}\grqq{}.\nbsp{}
Es zerf\"allt wieder in 7 Sektionen.\nbsp{}
In der ersten Sektion wird eigentlich untersucht: \emph{Widerspricht} der
\emph{Arbeitslohn} der
Bestimmung der Warenwerte durch die in ihnen enthaltne Arbeitszeit?\nbsp{}
In der dritten Sektion wird nachgewiesen, da\ss{} das Eingehn von dem,
was ich konstantes Kapital nenne, in den Wert der Ware der Wertbestimmung
\emph{nicht} widerspricht und da\ss{} Steigen oder Fallen des Arbeitslohns
ebensowenig die Warenwerte affiziert.\nbsp{}
In der 4. Sektion wird untersucht,
wieweit die Anwendung von Maschinerie und andrem fixen und dauerhaften
Kapital, soweit es in verschiednen Produktionssph\"aren in verschiednem
Verh\"altnis in das Gesamtkapital eingeht, die Bestimmung der exchangeable
values\hyperlink{mia.mew26.2p165_fn1}{\textsuperscript{25}} durch Arbeitszeit alteriert.\nbsp{}
In der 5. Sektion wird untersucht,
wieweit Steigen oder Fallen der wages\hyperlink{mia.mew26.2p165_fn2}{\textsuperscript{26}} die Bestimmung der Werte durch
Arbeitszeit modifiziert, wenn in verschiednen Produktionssph\"aren Kapitale
von ungleicher Dauerhaftigkeit und verschiedner Umschlagszeit angewandt
werden.\nbsp{}
Man sieht also, in diesem ersten Kapitel sind nicht nur \emph{Waren}
unterstellt -- und weiter ist nichts zu unterstellen, wenn der Wert als
solcher betrachtet wird --, sondern Arbeitslohn, Kapital, Profit, allgemeine
Profitrate selbst, wie wir sehen werden, die verschiednen Formen des Kapitals,
wie sie aus dem Zirkulationsproze\ss{} hervorgehn und ebenso der Unterschied
von \glqq{}natural and market price\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p165_fn3}{\textsuperscript{27}}, welcher letztre sogar bei den folgenden
Kapiteln, ch. II und III: \glqq{}On Rent\grqq{} und \glqq{}On Rent of Mines\grqq{}, eine entscheidende
Rolle spielt.\nbsp{}
Dies zweite Kapitel \glqq{}\emph{On Rent}\grqq{} \(\Vert{}\)526\(\vert{}\) -- das dritte \glqq{}On
Rent of Mines\grqq{} ist blo\ss{}e Erg\"anzung dazu -- wird dem Gang seiner
Untersuchungsweise gem\"a\ss{} richtig wieder mit der Frage er\"offnet:
\emph{Widerspricht} das Grundeigentum und die Grundrente der Bestimmung
der Warenwerte durch die Arbeitszeit?\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Es bleibt jedoch\grqq{}, so er\"offnet er das 2. Kapitel
\glqq{}On Rent\grqq{}, \glqq{}zu \"uberlegen, ob die Aneignung von Boden und die daraus
folgende Entstehung von Rente im relativen Wert der Waren irgendeine Ver\"anderung
verursachen wird, unabh\"angig von der zu ihrer Produktion erforderlichen
Quantit\"at Arbeit.\grqq{} (p. 53. \glqq{}\emph{Princ. of Pol. Ec.}\grqq{}, 3dedit.,
Lond. 1821.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Um nun diese Untersuchung zu f\"uhren, f\"uhrt er nicht nur en
passant das Verh\"altnis von \glqq{}market price\grqq{} and \glqq{}real price\grqq{} (monetary
expression of value\hyperlink{mia.mew26.2p165_fn4}{\textsuperscript{28}}) ein, sondern unterstellt die ganze kapitalistische
Produktion und seine ganze Auffassung von dem Verh\"altnis zwischen
Arbeitslohn und Profit.\nbsp{}
Das 4. Kapitel \glqq{}On Natural and Market price\grqq{}, das
5. \glqq{}On Wages\grqq{} und das 6. \glqq{}On Profits\grqq{} sind daher nicht nur unterstellt,
sondern v\"ollig entwickelt in den beiden ersten Kapiteln \glqq{}On Value\grqq{}
und \glqq{}On Rent\grqq{} und
ch. III als Appendix zu II.\nbsp{} In den sp\"atren 3 Kapiteln werden nur
hier und da, soweit sie \emph{theoretisch} Neues bringen, L\"ucken ausgef\"ullt,
n\"ahere Bestimmungen nachgeholt, die meist von Rechts wegen schon in
I und II ihren Platz finden m\"u\ss{}ten.\par\endgroup{}

\begingroup{}Das ganze Ricardosche Werk ist also enthalten in seinen ersten zwei
Kapiteln.\nbsp{}
In diesen werden die entwickelten b\"urgerlichen Produktionsverh
auml;ltnisse, also auch die entwickelten Kategorien der politischen \"Okonomie,
konfrontiert mit ihrem Prinzip, der Wertbestimmung, und zur Rechenschaft
gezogen, wieweit sie ihm direkt entsprechen oder wie es sich mit den scheinbaren
Abweichungen verh\"alt, die sie in das Wertverh\"altnis der Waren
hereinbringen.\nbsp{}
Sie enthalten seine ganze Kritik der bisherigen politischen
\"Okonomie, das kategorische Abbrechen mit dem durchgehenden Widerspruch
A. Smiths in der esoterischen und exoterischen Betrachtungsweise, und liefern
durch diese Kritik zugleich einige ganz neue und \"uberraschende Resultate.\nbsp{}
Daher der hohe theoretische Genu\ss{}, den diese zwei ersten Kapitel
gew\"ahren, da sie in gedr\"angter K\"urze die Kritik des in die
Breite ausgelaufenen und verlaufnen Alten geben und das ganze b\"urgerliche
System der \"Okonomie als einem Grundgesetz unterworfen darstellen,
aus der Zerstreuung und der Mannigfaltigkeit der Erscheinungen die Quintessenz
herauskonzentrierend.\nbsp{}
Aber diese theoretische Befriedigung, welche because
of their originality\hyperlink{mia.mew26.2p166_fn1}{\textsuperscript{29}}, Einheit der Grundanschauung, simpleness\hyperlink{mia.mew26.2p166_fn2}{\textsuperscript{30}}, Konzentriertheit,
Tiefe, Neuheit und comprehensiveness\hyperlink{mia.mew26.2p166_fn3}{\textsuperscript{31}} diese zwei ersten Kapital gew\"ahren,
verliert sich notwendig im Fortgang des Werks.\nbsp{}
Auch hier werden wir stellenweis
durch Originalit\"at einzelner Entwicklungen gefesselt.\nbsp{}
Aber das Ganze
erregt Abspannung und Langeweile.\nbsp{}
Der Fortgang ist keine Fortentwicklung
mehr.\nbsp{}
Wo er nicht aus eint\"oniger, formeller Anwendung derselben Prinzipien
auf verschiednes, \"au\ss{}erlich hereingeholtes Material besteht
oder aus polemischer Geltendmachung dieser Prinzipien, wird nur entweder
wiederholt oder nachgeholt, h\"ochstens, in den letzten Teilen, hier
und da eine frappante Schlu\ss{}folgerung gezogen.\par\endgroup{}

\begingroup{}In der Kritik Ricardos m\"ussen wir nun unterscheiden, was er selbst
nicht unterschieden hat.\nbsp{}
[Erstens] seine \emph{Theorie des Mehrwerts},
die nat\"urlich bei ihm existiert, obgleich er den Mehrwert nicht in
seinem Unterschied von seinen besondren Formen, Profit, Rente, Zins fixiert.\nbsp{}
Zweitens seine \emph{Theorie des Profits}.\nbsp{}
Wir werden mit der letztren
beginnen, obgleich sie nicht in diesen Abschnitt, sondern in den historischen
Anhang zum \emph{Abschnitt III} geh\"ort.\par\endgroup{}





\section{[3. Ricardos Konfusion in der Frage
des \glqq{}absoluten\grqq{} und \glqq{}relativen\grqq{} Werts.\nbsp{}
Sein Unverst\"andnis der Wertformen]}


\begingroup{}Zuvor noch einige Bemerkungen dar\"uber, wie Ric[ardo] die Bestimmungen
der \glqq{}value\grqq{} durcheinanderwirft.\nbsp{}
Baileys Polemik gegen ihn beruht darauf.\nbsp{}
Sie ist aber auch wichtig f\"ur uns.\par\endgroup{}

\begingroup{}Zuerst nennt Ricardo den Wert \glqq{}\emph{value in exchange}\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p167_fn1}{\textsuperscript{32}} und bestimmt
ihn mit A. Smith als \glqq{}\emph{the power of purchasing other goods}\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p167_fn2}{\textsuperscript{33}}. (p. 1, \glqq{}Principles\grqq{}.)\nbsp{}
Dies ist der Tauschwert, wie er zun\"achst \emph{erscheint}.\nbsp{}
Dann geht er aber zu der wirklichen Bestimmung des Werts:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Es ist die verh\"altnism\"a\ss{}ige Menge der
durch Arbeit erzeugten Waren, welche ihren gegenw\"artigen oder fr\"uheren
\emph{relativen Wert} bestimmt.\grqq{} (l.c. p. 9.)\par\endgroup{}

\begingroup{}\glqq{}Relative value\grqq{} hei\ss{}t hier nichts als die durch die Arbeitszeit
bestimmte exchangeable value.\nbsp{}
Aber \emph{relative value} kann auch einen
andren Sinn haben, sofern ich n\"amlich den Tauschwert einer Ware im
Gebrauchswert einer andren ausdr\"ucke, z.B. den Tauschwert von Zucker
im Gebrauchswert Kaffee.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Zwei Waren ver\"andern ihren \emph{relativen Wert},
und wir m\"ochten wissen, bei welcher von ihnen \emph{die Ver\"anderung}
tats\"achlich eingetreten ist.\grqq{} (p. 9.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Which variation?\hyperlink{mia.mew26.2p167_fn3}{\textsuperscript{34}} Diese \glqq{}relative value\grqq{} nennt Ricardo sp\"ater
auch \glqq{}\emph{comparative value}\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p167_fn4}{\textsuperscript{35}}.\nbsp{}
(p. 448 sq.)\nbsp{}
Wir wollen wissen, in
welcher Ware \glqq{}die Variation\grqq{} stattgefunden hat?\nbsp{}
Das hei\ss{}t, die Variation
des \glqq{}Werts\grqq{}, der oben relative value hie\ss{}.\nbsp{}
Z.B., 1 Pfd. Zucker =
2 Pfd. Kaffee.\nbsp{}
Sp\"ater 1 Pfd. Zucker = 4 Pfd. Kaffee.\nbsp{}
Die \glqq{}Variation\grqq{},
die wir wissen wollen, ist ob die f\"ur den Zucker oder die f\"ur
den Kaffee \glqq{}\emph{n\"otige Arbeitszeit}\grqq{} sich ver\"andert, ob der
Zucker 2mal mehr\hyperlink{mia.mew26.2p167_fn5}{\textsuperscript{36}} Arbeitszeit als fr\"uher kostet oder der Kaffee
zweimal weniger\hyperlink{mia.mew26.2p167_fn6}{\textsuperscript{37}} Arbeitszeit als fr\"uher, und welche dieser \glqq{}variations\grqq{}
in der zu ihrer resp. Produktion n\"otigen Arbeitszeit diese Variation
in ihrem \emph{Austauschverh\"altnis}hervorgebracht hat.\nbsp{}
Diese \glqq{}relative
oder comparative value\grqq{} von Zucker und Kaffee -- das Verh\"altnis, worin
sie sich austauschen -- ist also verschieden von der relative value im ersten
Sinn.\nbsp{}
Im ersten Sinn ist die relative value des Zuckers bestimmt durch
die Masse Zucker, die in einer bestimmten Arbeitszeit \(\Vert{}\)527\(\vert{}\) produziert
werden kann.\nbsp{}
Im zweiten Fall dr\"uckt die relative value von Zucker [und Kaffee]
aus das Verh\"altnis, worin sie gegeneinander ausgetauscht werden, und
die Wechsel in diesem Verh\"altnis k\"onnen durch einen Wechsel der
\glqq{}relative value\grqq{} im ersten Sinn im Kaffee oder im Zucker resultieren.\nbsp{}
Das
Verh\"altnis, worin sie sich gegeneinander austauschen, kann \emph{dasselbe}
bleiben, obgleich ihre \glqq{}relative values\grqq{} im ersten Sinn gewechselt haben.\nbsp{}
1 lb. Zucker kann nach wie vor = 2 lbs. Kaffee sein, obgleich die Arbeitszeit
zur Produktion des Zuckers und des Kaffees um das Doppelte gestiegen oder
um die H\"alfte abgenommen hat.\nbsp{}
\emph{Variations} in ihrer \emph{comparative
value}, d.h. wenn der Tauschwert von Zucker in Kaffee und vice versa
ausgedr\"uckt wird, werden sich nur dann zeigen, wenn ihre variations
in ihrer \emph{relative value} im ersten Sinn, d.h. durch die Arbeitsquantit\"at
bestimmten values \emph{ungleich changiert} haben, also \emph{comparative}
changes stattgefunden haben.\nbsp{}
Absolute changes -- wenn sie das urspr\"ungliche
Verh\"altnis nicht \"andern, also gleich gro\ss{} sind und nach
derselben Richtung vorgehn, werden keine Variation in den comparative values
hervorbringen -- auch nicht in den \emph{Geldpreisen} dieser Waren, da der
Wert des Gelds, sollte er changieren, f\"ur beide gleichm\"a\ss{}ig
changiert.\nbsp{}
Ob ich daher die Werte zweier Waren in ihren eignen wechselseitigen
Gebrauchswerten ausdr\"ucke oder in ihrem Geldpreis, beide Werte in
dem Gebrauchswert einer dritten Ware darstelle, sind diese \emph{relative}
oder \emph{comparative} values oder Preise dieselben und die changes in
denselben zu unterscheiden von ihren \emph{relative values} im ersten Sinn,
d.h. soweit sie nichts ausdr\"ucken als Wechsel der zu ihrer \emph{eignen}
Produktion erheischten, also in \emph{ihnen selbst realisierten}Arbeitszeit.\nbsp{}
Die letztre \emph{relative value} erscheint also als \glqq{}\emph{absolute value}\grqq{},
verglichen mit den relative values im zweiten Sinn, im Sinn der realen
Darstellung des Tauschwerts einer Ware im Gbrauchswert der andren oder
im Geld.\nbsp{}
Daher kommt denn auch bei Ricardo f\"ur die \glqq{}relative value\grqq{}
im ersten Sinn der Ausdruck \glqq{}absolute value\grqq{} vor.\par\endgroup{}

\begingroup{}Wenn in dem obigen Beispiel 1 lb. Zucker nach wie vor dieselbe Arbeitszeit
kostet wie vorher, hat seine \glqq{}relative value\grqq{} im ersten Sinn nicht variiert.\nbsp{}
Kostet aber der Kaffee 2mal weniger Arbeit so hat die value of Zucker in
Kaffee ausgedr\"uckt variiert, weil die \glqq{}relative value\grqq{} im ersten Sinn,
des Kaffees variiert hat.\nbsp{}
Die relative values von Zucker und Kaffee erscheinen
so verschieden von ihren \glqq{}absolute values\grqq{} und dieser Unterschied zeigt
sich, weil auch die comparative value des Zuckers z.B. nicht variiert hat
im Vergleich mit Waren, deren absolute values \emph{dieselben} geblieben.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die Untersuchung, auf die ich des Lesers Aufmerksamkeit
lenken m\"ochte, bezieht sich auf die Wirkung der Ver\"anderungen
in dem relativen Wert der Waren und nicht in ihrem absoluen Wert.\grqq{} (p.
15.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Diese \glqq{}absolute\grqq{} value nennt Ric[ardo] auch sonst \glqq{}real value\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p169_fn1}{\textsuperscript{38}} oder
value schlechthin (p. 16 z.B.).\par\endgroup{}

\begingroup{}Sieh Baileys ganze Polemik gegen Ricardo in:\par\endgroup{}

\begingroup{}\glqq{}\emph{A Critical Dissertation on the Nature, Measures, and Causes of Value;
chiefly in reference to the writings of Mr.Ricardo and his followers.\nbsp{}
By
the Author of Essays on the Formation and Publication of Opinions\grqq{}, London
1825}.\nbsp{}
(Sieh auch von demselben: \glqq{}\emph{A Letter to a Polit. Economist;
occasioned by an article in the Westminster Review} etc.\grqq{} \emph{Lond. 1826}.)
dreht sich teils um diese verschiednen Momente in der Begriffsbestimmung
des Werts, die bei Ricardo nicht entwickelt sind, sondern nur faktisch
vorkommen und durcheinander laufen, und worin Bailey nur \glqq{}Widerspr\"uche\grqq{}
findet.\nbsp{}
Zweitens [ist Bailey] gegen die \glqq{}absolute value\grqq{} oder \glqq{}real value\grqq{}
im Unterschied von der \emph{comparative value} (oder relative value im
zweiten Sinn).\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Anstatt,\grqq{} sagt Bailey in der erst angef\"uhrten Schrift,
\glqq{}den Wert als ein Verh\"altnis zwischen zwei Dingen anzusehen, betrachten
sie\grqq{} (Ricardo and his followers\hyperlink{mia.mew26.2p169_fn2}{\textsuperscript{39}}) \glqq{}ihn als ein positives Resultat, das
durch eine bestimmte Menge von Arbeit produziert wird.\grqq{} (l.c. p. 30.)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}Sie betrachten \glqq{}den Wert als etwas Immanentes und Absolutes\grqq{}. (l.c.
p. 8.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Der letzte Vorwurf geht aus Ricardos mangelhafter Darstellung hervor,
weil er den Wert der Form nach gar nicht untersucht -- die bestimmte Form,
die die Arbeit als Substanz des Werts annimmt --, sondern nur die Wertgr\"o\ss{}en,
die Quantit\"aten dieser abstrakt allgemeinen und in dieser Form gesellschaftlichen
Arbeit, die den Unterschied in den \emph{Wertgr\"o\ss{}en} der Waren
hervorbringen.\nbsp{}
Sonst h\"atte Bailey gesehn, da\ss{} die Relativit\"at
des Wertbegriffs keineswegs dadurch aufgehoben wird, da\ss{} alle Waren,
soweit sie Tauschwerte sind, nur \emph{relative} Ausdr\"ucke der gesellschaftlichen
Arbeitszeit sind und ihre Relativit\"at keineswegs nur in dem Verh\"altnis
besteht, worin sie sich gegeneinander austauschen, sondern in dem Verh\"altnis
aller derselben zu dieser gesellschaftlichen Arbeit als ihrer Substanz.\par\endgroup{}

\begingroup{}Es ist, wie wir weiter sehn werden, dem Ricardo vielmehr umgekehrt vorzuwerfen,
da\ss{} er diese \glqq{}real\grqq{} oder \glqq{}absolute value\grqq{} sehr oft vergi\ss{}t
und nur an den \glqq{}relative\grqq{} oder \glqq{}comparative values\grqq{} festh\"alt.\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\Vert{}\)528\(\vert{}\) Also:\par\endgroup{}




\section{[4.]\nbsp{} Ricardos Darstellung von Profit, Profitrate,
Durchschnittspreisen etc.}

\subsection{[a) Ricardos Verwechslung des konstanten und
variablen Kapitals mit dem fixen und zirkulierenden
Kapital.\nbsp{} Seine falsche Erkl\"arung der
Ver\"anderung der relativen Werte]}

\begingroup{}In Sektion III des ersten Kapitels entwickelt Ricardo,
da\ss{} -- wenn ich sage, der Wert der Ware ist durch
die Arbeitszeit bestimmt -- dies sich sowohl auf die
Arbeit erstreckt, die im letzten Arbeitsproze\ss{}
unmittelbar auf die Ware verwandt worden ist, als auf die
Arbeitszeit, die im Rohmaterial und den Arbeitsmitteln, die
zur Produktion der Ware erheischt sind, enthalten ist.\nbsp{}
Also nicht nur auf die Arbeitszeit, die in der
neuzugef\"ugten, im Arbeitslohn bezahlten, erkauften
Arbeit enthalten ist, sondern auch [auf] die Arbeitszeit,
die in dem Teil der Ware enthalten ist, den ich capital
constant nenne.\nbsp{} Die Mangelhaftigkeit zeigt sich gleich
in der \"Uberschrift dieser Sektion III von chapter
I.\nbsp{} Sie lautet:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Nicht nur die auf Waren unmittelbar
angewandte Arbeit beeinflu\ss{}t den Warenwert, sondern
auch die Arbeit, die auf Ger\"ate, Werkzeuge und
Geb\"aude verwendet worden ist, welche die unmittelbar
verausgabte Arbeit unterst\"utzen.\grqq{} (p. 16.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Hier ist das Rohmaterial weggelassen, und die auf das
Rohmaterial verwandte Arbeit ist doch ebenso verschieden von
der \glqq{}labour applied immediately to
commodities\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p170_fn1}{\textsuperscript{40}}
als die auf die Arbeitsmittel, \glqq{}implements, tools, and
buildings\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p170_fn2}{\textsuperscript{41}}
verwandte Arbeit.\nbsp{} Aber Ricardo hat schon die
n\"achste Sektion im Kopf.\nbsp{} In dieser Sektion nimmt
er an, da\ss{} die angewandten Arbeitsmittel zu
\emph{gleichen Wertbestandteilen} in die Produktion der
verschiedenen Waren eingehn.\nbsp{} In der n\"achsten
Sektion wird der Unterschied untersucht, der herauskommt
durch das Eingehn des capital fixe in \emph{verschiednen
Proportionen} [in die Waren].\nbsp{} Ricardo kommt daher
nicht zum Begriff des \emph{konstanten Kapitals}, wovon ein
Teil aus capital fixe und der andre, Rohmaterial und
mat\`eres instrumentales\hyperlink{mia.mew26.2p170_fn3}{\textsuperscript{42}}, aus zirkulierendem Kapital besteht,
ganz wie das \emph{zirkulierende} Kapital nicht nur das
variable Kapital einschlie\ss{}t, sondern Rohmaterial
etc. und alle in die \emph{Konsumtion \"uberhaupt}
eingehenden Lebensmittel\hyperlink{mia.mew26.2p170_an43}{\textsuperscript{43}} (nicht nur in die Konsumtion der
Arbeiter) umfa\ss{}t.\par\endgroup{}

\begingroup{}Das Verh\"altnis, worin konstantes Kapital in eine
Ware eingeht, afliziert nicht die \emph{Werte} der Waren,
nicht die relativen Arbeitsquanta, die in den Waren
enthalten sind, aber es affiziert direkt die verschiednen
Quanta \emph{Mehrwert} oder \emph{Surplusarbeit}, die in
Waren enthalten sind, die gleichviel Arbeitszeit
enthalten.\nbsp{} Es bringt daher -- dies verschiedne
Verh\"altnis -- von den Werten unterschiedne
\emph{Durchschnittspreise} hervor.\par\endgroup{}

\begingroup{}Bez\"uglich sect. IV und V des ch.I ist zun\"achst
zu bemerken, da\ss{} statt des h\"ochst wichtigen und
\emph{die unmittelbare Produktion von Mehrwert}
affizierenden Unterschieds in der Proportion, worin
konstantes und variables Kapital Bestandteile derselben
Kapitalmasse in verschiednen Produktionssph\"aren bilden,
Ricardo sich ausschlie\ss{}lich besch\"aftigt mit den
Unterschieden in der Form des Kapitals und der verschiednen
Proportionen, worin dasselbe Kapital diese verschiedne Form
annimmt, [mit] \emph{Formunterschieden}, wie \emph{sie aus dem
Zirkulationsproze\ss{} des Kapitals} hervorgehn, also
fixes und zirkulierendes Kapital, mehr oder minder fixes
Kapital (d.h. fixes Kapital von verschiedner
Dauerhaftigkeit) und ungleiche Umlaufsgeschwindigkeit oder
Umschl\"age des Kapitals.\nbsp{} Und zwar ist die Manier,
wie Ric[ardo] die Untersuchung f\"uhrt, diese : Er
unterstellt \emph{eine allgemeine Profitrate} oder einen
\emph{Durchschnittsprofit von gleicher Gr\"o\ss{}e}
f\"ur verschiedne Kapitalanlagen von gleicher
Gr\"o\ss{}e oder f\"ur verschiedne
Produktionssph\"aren, worin Kapitalien von gleicher
Gr\"o\ss{}e angewandt werden -- oder, was
dasselbe, Profit im Verh\"altnis zur
\emph{Gr\"o\ss{}e} der in den verschiednen
Produktionssph\"aren angewandten Kapitalien.\nbsp{} Statt
diese \emph{allgemeine Profitrate vorauszusetzen},
h\"atte Ric[ardo] vielmehr untersuchen m\"ussen,
inwieweit ihre \emph{Existenz} \"uberhaupt der Bestimmung
der Werte durch die Arbeitszeit entspricht, und er
h\"atte gefunden, da\ss{}, statt ihr zu entsprechen,
sie ihr prima facie\hyperlink{mia.mew26.2p171_fn1}{\textsuperscript{44}}
\emph{widerspricht}, ihre Existenz also erst durch eine
Masse Mitteiglieder zu entwickeln ist, eine Entwicklung sehr
verschieden von einfacher Subsumtion unter das Gesetz der
Werte.\nbsp{} Er h\"atte damit \"uberhaupt eine ganz
andre Einsicht in die Natur des Profits erhalten und ihn
nicht direkt mit Mehrwert identifiziert.\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{Diese Voraussetzung} einmal gemacht -- ragt
sich Ric[ardo] weiter, wie wird Steigen oder Fallen von
Arbeitslohn auf die \glqq{}\emph{relative values}\grqq{}
wirken, wenn capital fixe und circulant\hyperlink{mia.mew26.2p171_fn2}{\textsuperscript{45}} in verschiedner Proportion
eingehn?\nbsp{} Oder vielmehr, \emph{er bildet sich ein}, die
Frage so zu behandeln.\nbsp{} In der Tat behandelt er sie
ganz anders.\nbsp{} Er behandelt sie so: Er fragt sich, wie
wird Steigen oder Fallen des Arbeitslohns wirken bei
Kapitalien, deren Umlaufszeit
verschieden ist und worin die verschiednen Kapitalfommen
in verschiedner Proportion enthalten sind, auf ihre
\emph{respektiven Profite?} Und da findet er nat\"urlich,
da\ss{} je nachdem viel oder wenig capital fixe eingeht,
etc., das Steigen oder Fallen der Salaire sehr verschieden
wirken mu\ss{} auf Kapitalien je nachdem ein
gr\"o\ss{}rer oder geringrer Teil derselben aus
variablem Kapital besteht, d.h. aus Kapital, das direkt in
Arbeitslohn ausgelegt wird.\nbsp{} Um also die Profite in den
verschiednen \(\Vert{}\)529\(\vert{}\)
Produktionssph\"aren wieder auszugleichen, alias die
\emph{allgemeine Profitrate} wieder herzustellen,
m\"ussen die Preise der Waren -- im Unterschied von
ihren \emph{Werten} -- verschieden reguliert
werden.\nbsp{} \emph{Also}, schlie\ss{}t er weiter, wirken
diese Unterschiede auf die \glqq{}relative values\grqq{}
beim Steigen oder Fallen der Salaire.\nbsp{} Er h\"atte
umgekehrt sagen m\"ussen.\nbsp{} Obgleich diese
Unterschiede die values an sich nichts angehn, bringen sie
durch ihre verschiedne AIffektion auf die Profite in den
verschiednen Sph\"aren von den va1ues selbst verschiedne
Durchschnittspreise oder -- wir wollen sagen -- \emph{Kosten preise} hervor, die nicht direkt
bestimmt sind durch die Werte der Waren, sondern durch das
in ihnen vorgescho\ss{}ne Kapital plus dem
Durchschnittsprofit.\nbsp{} Er h\"atte also sagen
m\"ussen: Diese durchschnittlichen \emph{Kostenpreise}
sind verschieden von den \emph{Werten} der Waren.\nbsp{}
Statt dessen schlie\ss{}t er, da\ss{} sie
\emph{identisch} sind und geht mit dieser \emph{falschen}
Voraussetzung an die Betrachtung der Grundrente.\par\endgroup{}

\begingroup{}Auch irrt sich Ricardo, wenn er meint, er komme erst
durch die 3 cases\hyperlink{mia.mew26.2p172_fn1}{\textsuperscript{46}},
die er untersucht, auf die \glqq{}variations\grqq{} in den
\glqq{}relative values\grqq{}, unabh\"angig von der in
ihnen enthaltnen Arbeitszeit; also in fact\hyperlink{mia.mew26.2p172_fn2}{\textsuperscript{47}} auf den Unterschied zwischen den
Kostenpreisen von den Werten der Waren.\nbsp{} Er hat diesen
\emph{Unterschied} bereits \emph{unterstellt}, indem er eine
\emph{allgemeine Profitrate} voraussetzt und daher
voraussetzte, da\ss{} trotz der verschiednen
Verh\"altnisse in den organischen Bestandteilen der
Kapitalien diese einen ihrer Gr\"o\ss{}e
proportionierten Profit abwerfen, w\"ahrend der Mehrwert,
den sie abwerfen, absolut bestimmt ist durch das Quantum
unbezahlter Arbeitszeit, das sie absorbieren, und dies bei
gegehnem Arbeitslohn durchaus abh\"angt von der Masse des
Teils des Kapitals, der in Salair ausgelegt ist, nicht aber
von der absoluten Gr\"o\ss{}e des Kapitals.\par\endgroup{}

\begingroup{}Was er in der Tat untersucht, ist dies: Von den Werten
der Waren \emph{unterschiedne} Kostenpreise vorausgesetzt -- und mit der Annahme einer \emph{allgemeinen
Profitrate} ist dieser Unterschied vorausgesetzt --,
wie werden diese Kostenpreise (die jetzt zur Abwechslung
\glqq{}relative valse\grqq{} hei\ss{}en) selbst wieder
wechselseitig modifiziert, verh\"altnism\"a\ss{}ig
modifiziert durch das Steigen
oder Fallen des Arbeitslohns und bei den verschiednen
Verh\"altnissen der organischen Bestandteile des
Kapitals?\nbsp{} Bei tiefrem Eingehn in die Sache h\"atte
Ric[ardo] gefunden, da\ss{} die blo\ss{}e Existenz einer
\emph{allgemeinen Profitrate} -- bei den
Verschiedenheiten in den organischen Bestandteilen des
Kapitals, wie sie zun\"achst im unmittelbaren
Produktionsproze\ss{} als Unterschied von
variablem und konstantem Kapital erscheinen, sp\"ater
durch die aus dem Zirkulationsproze\ss{} entspringenden
Unterschiede noch weiter vermehrt werden -- von den
\emph{Werten} unterschiedne \emph{Kostenpreise} bedingt,
selbst wenn vorausgesetzt wird, da\ss{} \emph{der Arbeitslohn
konstant bleibt}, also einen vom Steigen oder Fallen des
Arbeitslohns \emph{ganz unabh\"angigen} Unterschied und
neue Formbestimmung.\nbsp{} Er h\"atte auch gesehn,
wie ungleich wichtiger und entscheidender f\"ur die
Gesamttheorie das Begreifen dieses Unterschieds ist als
seine Betrachtung \"uber die durch Steigen oder Fallen
des Arbeitslohns verursachte Variation in den \emph{Kosten
preisen der} Waren.\nbsp{} Das Resultat, womit er sich
begn\"ugt -- und dies Begn\"ugen entspricht der
ganzen Art seiner Untersuchung --, ist dies: Die
\emph{variations in den Kosten preisen} (oder, wie er sagt,
\glqq{}relative values\grqq{}) der Waren -- soweit sie
bei einer Verschiedenheit in der organischen Zusammensetzung
der in verschiednen Sph\"aren angelegten Kapitalien bei
changes\hyperlink{mia.mew26.2p173_fn1}{\textsuperscript{48}}, Steigen
oder Fallen des Arbeitslohns erfolgen -- einmal
zugegeben und in Anschlag gebracht, bleibt das Gesetz
richtig, \emph{widerspricht} das nicht dem Gesetz, da\ss{}
die \glqq{}relative values\grqq{} der Waren durch
Arbeitszeit bestimmt sind, denn alle andren mehr als
vor\"ubergehenden variations in den Kostenpreisen der
Waren bleiben nur erkl\"arbar aus einem Wechsel in der zu
ihrer respektiven Produktion notwendigen Arbeitszeit.\par\endgroup{}

\begingroup{}Als ein gro\ss{}es Verdienst ist es dagegen zu
betrachten, da\ss{} Ricardo die Unterschiede von fixem und
zirkulierendem Kapital zusammenstellt mit der verschiednen
Umschlagszeit des Kapitals und alle diese Unterschiede
herleitet aus der verschiednen \emph{Zirkulationszeit}, also
in fact aus der \emph{Zirkulations}oder \emph{Reproduktionszeit
des Kapitals}.\par\endgroup{}

\begingroup{}Wir wollen zun\"achst diese Unterschiede selbst,
soweit er sie zun\"achst in sect. IV (ch. I) darstellt,
betrachten und dann erst die Manier, worin er sie wirken
l\"a\ss{}t oder Variation hervorbringen l\"a\ss{}t
in den \glqq{}relative values\grqq{}.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}1. \glqq{}Auf jeder Stufe der gesellschaftlichen
Entwicklung k\"onnen jedoch die in den verschiedenen
Berufazweigen verwendeten Werkzeuge, Ger\"ate,
Geb\"aude und Maschinen von \emph{unterschiedlicher
Lebensduuer} sein und \emph{f\"ur ihre Herstellung
verschiedene Mengen von Arbeit} erfordern.\grqq{}
(l.c. p. 25.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Was die \glqq{}different portions of labour to produce
them\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p174_fn1}{\textsuperscript{49}}
betrifft, so kann das -- und dies scheint hier der
einzige Gesichtspunkt Ricardos -- einschlie\ss{}en,
da\ss{} die weniger dauerhaften teils zu ihrem repair\hyperlink{mia.mew26.2p174_fn2}{\textsuperscript{50}}, teils zu ihrer
Reproduktion \emph{mehr} Arbeit (sich wiederholende
unmittelbare Arbeit) erheischen oder auch, da\ss{}
Maschinerie etc. von \emph{demselben degree of durability\hyperlink{mia.mew26.2p174_fn3}{\textsuperscript{51}}} mehr
oder weniger teuer, das Produkt von mehr oder weniger Arbeit
sein kann.\nbsp{} Dieser letzte Gesichtspunkt, sehr wichtig
f\"ur das Verh\"altnis von variablem und konstantem
Kapital, hat mit Ric[ardos] Betrachtung nichts zu tun und
wird daher auch nirgends als selbst\"andiger
Gesichtspunkt von ihm aufgenommen.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\(\Vert{}\)530\(\vert{}\)
2. Ebenfalls k\"onnen die Verh\"altnisse, worin
das Kapital, das die Arbeit unterhalten soll\grqq{} (das
variable Kapital), \glqq{}und das Kapital, das in
Werkzeugen, Maschinerie und Geb\"auden ausgelegt
ist\grqq{} (fixes Kapital), \glqq{}\emph{verschieden
kombiniert} sein.\grqq{} Wir haben also einen
\glqq{}Unterschied im Grad \emph{der Dauerhaftigkeit des firen
Kapitals} und diesen Wechsel in den Verh\"altnissen,
worin \emph{beide Kapitalarten kombiniert sein
k\"onnen}\grqq{}. (p. 25.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Man sieht gleich, warum ihn der als Rohmaterial
existierende Teil des konstanten Kapitals nicht
interessiert.\nbsp{} Letztres geh\"ort selbst zum
zirkulierenden Kapital.\nbsp{} Steigt der Arbeitslohn, so
bewirkt das nicht \emph{Mehrausgabe} f\"ur den Teil des
Kapitals, der in Maschinerie besteht und nicht \emph{ersetzt zu
werden} braucht, sondern dableibt, wohl aber in dem Teil,
der aus \emph{Rohmaterial} besteht, da dieser best\"andig
erg\"anzt, also auch best\"andig reproduziert werden
mu\ss{}.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die Nahrung und Kleidung, die der
Arbeiter konsumiert, die Geb\"aude, worin er arbeitet,
die Werkzeuge, die bei seiner Arbeit mitwirken, sind alle
\emph{verg\"anglicher Natur}.\nbsp{} Es besteht aber ein
gewaltiger Unterschied in der Zeit, w\"ahrend welcher
diese verschiednen Kapitale vorhalten \dots{} Je nachdem
Kapital rasch verg\"anglich ist und \emph{oft
reproduziert} werden mu\ss{} oder je nachdem es langsam
konsumiert wird, klassifiziert man es unter das
zirkulierende oder unter das fixe Kapital.\grqq{}
(p.26.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Hier ist also der Unterschied zwischen fixed und
circulating capital reduziert auf den Unterschied in der
\emph{Reproduktionszeit} (die mit der Zirkulationszeit
zusammenf\"allt).\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}3. \glqq{}Es ist ferner zu bemerken, da\ss{} das
\emph{zirkulierende} Kapital in \emph{sehr ungleichen
Zeitr\"aumen zirkulieren} oder \emph{seinem Anwender
zur\"uckflie\ss{}en} kann.\nbsp{} Der \emph{von einem
P\"achter zur Aussaat gekaufte Weizen}\hyperlink{mia.mew26.2p174_fnst}{\textsuperscript{*}} ist ein fixes
Kapital, verglichen mit dem von einem B\"acker
zur Verwandlung in Brot gekauften Weizen.\nbsp{} Der eine
l\"a\ss{}t ihn im Boden und kann erst nach einem Jahr
einen R\"uckflu\ss{} erhalten, der andre kann ihn zu
Mehl vermahlen lassen und als Brot an seine Kunden
verkaufen, so da\ss{} er innerhalb einer Woche sein
Kapital wieder frei hat, um dieselbe Operation von neuem
oder irgendeine andre damit zu beginnen.\grqq{} (p. 26,
27.)\par\endgroup{}


\begingroup{}\emph{Dieser} Unterschied in den Zirkulationszeiten
verschiedner zirkulierender Kapitalien, woher r\"uhrt
er?\nbsp{} [Daher,] da\ss{} dasselbe Kapital in dem einen
Fall l\"angre Zeit in der \emph{eigentlichen
Produktionssph\"are} sich aufh\"alt, ohne da\ss{}
gleichzeitig der \emph{Arbeitsproze\ss{}}
fortdauerte.\nbsp{} So mit Wein, der im Keller liegt, um
seine Reife zu erhalten, mit gewissen chemischen Prozessen
bei Gerben, F\"arben etc.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Zwei Gewerbezweige k\"onnen also
\emph{die gleiche Menge Kapital} verwenden, aber es kann
sehr unterschiedlich bez\"uglich des fixen und des
zirkulierenden Anteils aufgeteilt sein.\grqq{} (p.27.)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}4. \glqq{}Andererseits wiederum k\"onnen zwei
Unternehmer den gleichen Betrag von fixem als auch von
zirkulierendem Kapital anwenden, jedoch kann die
\emph{Lebensdauer ihres fixen Kapitals}\grqq{} (also auch
ihre Reproduktionszeit) \glqq{}sehr ungleich sein.\nbsp{} Der
eine hat m\"oglicherweise Dampfmaschinen im Werte von
10000\emph{l}., w\"ahrend der andere Schiffe von
gleichem Wert besitzt.\grqq{} (p.27, 28.)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Verschiedene Lebensdauer ihres
Kapitals \dots{} oder, was dasselbe ist, \dots{} \emph{die
Zeit, die verstreichen mu\ss{}}, bis ein Posten auf den
Markt gebracht werden kann.\grqq{} (p. 30.)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}5. Es ist kaum n\"otig zu betonen, da\ss{}
Waren, \emph{zu deren Produktion die gleiche Menge Arbeit
verwandt wurde}, dennoch in ihrem Tauschwert abweichen
werden, falls sie nicht \emph{in der gleichen Zeit auf den
Markt} gebracht werden k\"onnen.\grqq{} (p.34.)\par\endgroup{}

\begingroup{}1. Unterschied also in dem Verh\"altnis von fixem und
zirkulierendem Kapital.\nbsp{} 2. Unterschied in dem Umschlag
des \emph{zirkulierenden} Kapitals infolge der Unterbrechung
des Arbeitsprozesses, w\"ahrend der
Produktionsproze\ss{} fortdauert.\nbsp{} 3. Unterschied in
der \emph{durability} des fixed capital.\nbsp{}
4. Unterschied in dem Verh\"altnis, worin eine Ware
\"uberhaupt (ohne Unterhrechung der Arbeitszeit, ohne
Unterschied zwischen Produktions- und Arbeitszeit) dem
Arbeitsproze\ss{} unterworfen bleibt, bevor sie in den
eigentlichen Zirkulationsproze\ss{} \emph{eintreten}
kann.\nbsp{} Den letztren case macht Ricardo so aus:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Angenommen, ich besch\"aftige
zwanzig Leute f\"ur ein Jahr mit einem Aufwand von 1000
\emph{l}. f\"ur die Produktion einer Ware.\nbsp{} Am Ende des
Jahres besch\"aftige ich wiederum zwanzig Leute f\"ur
ein weiteres Jahr mit einem abermaligen Aufwand von 1000
\emph{l}., um dieselbe Ware zu vollenden oder zu
verbessern.\nbsp{} Nach Ablauf zweier Jahre bringe ich die
Ware auf den Markt.\nbsp{} Wenn der \emph{Profit 10 Prozent sein
soll}, so mu\ss{} meine Ware f\"ur 2310\emph{l}.
verkauft werden, da ich 1000\emph{l}.  Kapital w\"ahrend
eines Jahres und 2100\emph{l}.  Kapital w\"ahrend eines
weiteren Jahres aufgewendet habe.\nbsp{} Ein anderer wendet
genau
dieselbe Menge Arbeit an, aber er wendet sie insgesamt im
ersten Jahr an.\nbsp{} Er besch\"aftigt vierzig Mann mit
einem Aufwand von 20001., und am Ende des ersten Jahres
verkauft er mit 10 Prozent Profit, d.h. f\"ur 2200
\emph{l}.\nbsp{} Hier haben wir also zwei Waren vor uns,
\emph{f\"ur die eine genau gleiche Menge Arbeit verwendet
wurde}, wovon eine f\"ur 2310\emph{l}. und die andere
f\"ur 2200 \emph{l}.  verkauft wird.\grqq{} (p. 34.)\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\Vert{}\)531\(\vert{}\) Aber wie bringt nun
diese difference -- sei es im degree of durability of
fixed capital, or the time of revolution of circulating
capital, or a variety in the proportions in which the two
sorts of capital may be combined\hyperlink{mia.mew26.2p176_fn1}{\textsuperscript{52}} oder endlich the different time,
in which commodities, upon which the same quantity of labour
is bestowed\hyperlink{mia.mew26.2p176_fn2}{\textsuperscript{53}} -- eine
Variation hervor in den \emph{relative values} of these
commodities\hyperlink{mia.mew26.2p176_fn3}{\textsuperscript{54}}?\nbsp{}
Ricardo sagt d'abord\hyperlink{mia.mew26.2p176_fn4}{\textsuperscript{55}}, weil:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}\emph{dieser Unterschied} \dots{}
und die \emph{Vielf\"altigkeit der
Gr\"o\ss{}enverh\"altnisse} etc, neben der zur
Produktion von Waren notwendigen gr\"o\ss{}eren oder
geringeren Menge Arbeit \emph{eine weitere Ursache},
f\"ur die Ver\"anderungen in deren relativen Wert
\emph{erzeugen, n\"amlich das Steigen oder Fallen des Wertes
Arbeit}.\grqq{} (p.25, 26.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Und wie wird dies nachgewiesen?\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Ein Steigen des Arbeitalohnes wird
dann unweigerlich unter so verschiedenen Bedingungen
produzierte \emph{Waren} auch ungleich treffen.\grqq{}
(p. 27),\par\endgroup{}

\begingroup{}n\"amlich, wo bei Anwendung von \emph{gleich
gro\ss{}en} Kapitalien in \emph{different} trades\hyperlink{mia.mew26.2p176_fn5}{\textsuperscript{56}} das eine Kapital
haupts\"achlich aus fixem Kapital besteht und nur zu
geringem Teil aus Kapital \glqq{}employed in \emph{the}
support of labour\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p176_fn6}{\textsuperscript{57}}, w\"ahrend es sich bei dem
andren Kapital grade umgekehrt verh\"alt.\nbsp{}
Zun\"achst ist es Bl\"odsinn, von dem Affizieren der
\glqq{}commodities\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p176_fn7}{\textsuperscript{58}} zu sprechen.\nbsp{} Er meint ihre
\emph{values}.\nbsp{} Aber inwiefern werden diese durch diese
Umst\"ande affiziert?\nbsp{} Not at all.\hyperlink{mia.mew26.2p176_fn8}{\textsuperscript{59}} Was affiziert wird, ist der Profit
in beiden F\"allen.\nbsp{} Der Mann, der z.B.  nur
1/5 des Kapitals in variablem Kapital
auslegt, kann -- bei gleichem Arbeitslohn und gleicher
Rate der Surplusarbeit -- nur, wenn die Rate des
Mehrwerts = 20 p.c., auf 100 produzieren [einen Mehrwert
von] 4; dagegen der andre, der 4/5 in
variablem Kapital auslegte, w\"urde an Mehrwert
produzieren 16.\nbsp{} Dann in dem ersten Fall das in
Arbeitslohn ausgelegte Kapital = 100/5
= 20, und 1/5 von 20 oder 20 p.c. =
4.\nbsp{} Und im zweiten Fall das in Arbeitslohn ausgelegte
Kapital = 4/5\(\times\)100 = 80.\nbsp{}
Und 1/5 von 80 oder [20] p.c. =
16.\nbsp{} Im ersten Falle w\"are der Profit = 4 und im
zweiten = 16.
Der Durchschnittsprofit f\"ur beide w\"are
16+4/2 oder 20/2
\nbsp{}= 10 p.c.\nbsp{} Dies ist eigentlich der case, von dem
Ricardo spricht.\nbsp{} Verkauften also -- und dies
\emph{unterstellt} Ricardo -- beide zu Kostenpreisen,
so w\"urde jeder seine Ware zu 110 verkaufen.\nbsp{} Setze
nun, der Arbeitslohn stiege z.B. um 20 p.c.  seines
fr\"uhren Betrags.\nbsp{} Fr\"uher kostete ein Mann 1
\emph{l.; jetzt} 1 \emph{l}. 4 sh. oder 24 sh.\nbsp{} Der
erste hat nach wie vor 80 \emph{l}. in konstantem Kapital
auszulegen (da Ric[ardo] von dem Material hier abstrahiert,
k\"onnen wir es auch) und f\"ur die 20 Arbeiter, die
er anwendet, au\ss{}er den 20 \emph{l}. noch 80 sh.,
d.h. \emph{4l}. mehr auszugeben.\nbsp{} Also sein Kapital
jetzt 104\emph{l}.\nbsp{} Und es blieben ihm von den
110\emph{l}., da die Arbeiter statt eines gr\"o\ss{}ren
einen geringren Mehrwert lieferten, nur 6 \emph{l}.
Profit.\nbsp{} 6 \emph{l}. auf 104 gibt 5
10/13 p.c.\nbsp{} Dagegen der andere
Mann, der 80 Arheiter anwendet, h\"atte 320 sh. mehr zu
zahlen also 116\emph{l}. mehr.\nbsp{} Er h\"atte also
auszulegen 116\emph{l}.\nbsp{} Sollte er also zu
110\emph{l}. verkaufen, so w\"urde er statt eines Gewinns
einen Verlust von 6 \emph{l}. haben.\nbsp{} Aber dieser case
kommt nur herein, weil der Durchschnittsprofit das
Verh\"altnis zwischen der von ihm ausgelegten Arbeit und
dem von ihm selbst produzierten Mehrwert bereits modifiziert
hat.\par\endgroup{}

\begingroup{}Statt also das wichtige Ph\"anomen zu untersuchen,
welche variations vorgehn m\"ussen, damit der eine, der
von 100 \emph{l}. 80 in Arbeitslohn auslegt, keinen
4mal gr\"o\ss{}ren Profit macht als der andre, der von
100 \emph{l}. nur 20 in Arbeitslohn auslegt, untersucht
Ricardo die Nebenf rage, wie es kommt, da\ss{}, nachdem
diese gro\ss{}e Differenz ausgeglichen -- also bei
gegebner Profitrate any alteration of that rate of profit\hyperlink{mia.mew26.2p177_fn1}{\textsuperscript{60}} durch Steigen of
wages f.i.\hyperlink{mia.mew26.2p177_fn2}{\textsuperscript{61}} den,
der viele Arbeiter mit 100 \emph{l}. anwendet, viel mehr
alterieren w\"urde als den, der wenige Arbeiter mit 100
\emph{l}. anwendet und daher -- bei gleicher Profitrate -- die Warenpreise des einen steigen und die des andren
fallen m\"ussen, damit die Profitrate ferner gleichbleibe
oder die \emph{Kosten preise}.\par\endgroup{}

\begingroup{}Die erste Illustration, die Ricardo gibt, hat absolut
nichts zu tun mit \glqq{}\emph{any rise in the value of
labour}\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p177_fn3}{\textsuperscript{62}}, obgleich er uns urspr\"unglich
angek\"undigt hat, da\ss{} aus diesem cause\hyperlink{mia.mew26.2p177_fn4}{\textsuperscript{63}} die ganze Variation
in \glqq{}the relative values\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p177_fn5}{\textsuperscript{64}} entspringen soll.\nbsp{} Diese
Illustration ist folgende:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Angenommen, von zwei Personen
besch\"aftigt jede einhundert Leute ein Jahr lang beim
Bau von zwei Maschinen, und ein anderer besch\"aftigt
dieselbe Zahl beim Anbau von Getreide, dann wird am
Jahresende jede der Maschinen denselben Wert wie das
Getreide haben, denn sie sind alle mit der gleichen
Quantit\"at Arbeit produziert worden.
Angenommen, der Eigent\"umer der einen Maschine
verwendet sie im folgenden Jahr mit Hilfe von hundert Leuten
zur Fabrikation von Tuch, und der Eigent\"umer der
zweiten Maschine benutzt die seine auch, um mit Hilfe von
hundert Mann Baumwollwaren zu fabrizieren, w\"ahrend der
Farmer wie vordem weiterhin hundert Mann beim Anbau von
Getreide besch\"aftigt.\nbsp{} W\"ahrend des zweiten
Jahres werden alle dieselbe Menge Arbeit
besch\"aftigen\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\(\{\)d.h. dasselbe Kapital in Arbeitslohn auslegen, aber
keineswegs employ \emph{the same quantity of labour}\hyperlink{mia.mew26.2p178_fn1}{\textsuperscript{65}}\(\}\),\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}aber die Waren und die Maschinen
\(\Vert{}\)532\(\vert{}\) des Tuchfabrikanten
werden zusammen ebenso wie die des Fabrikanten von
Baumwollwaren das Resultat der Arbeit eines Jahres von
zweihundert Leuten, oder genauer, der Arbeit von hundert
Leuten w\"ahrend zweier Jahre sein; hingegen ist das
Getreide durch die Arbeit von hundert Leuten in einem Jahre
produziert worden.\nbsp{} Wenn daher das Getreide einen Wert
von 500 \emph{l}. hat, dann sollten eigentlich die Maschine
und das Tuch des Tuchfabrikanten zusammen einen Wert von
1000 \emph{l}. und die Maschine und das Baumwollzeug des
Fabrikanten der Baumwollwaren \emph{ebenfalls den doppelten
Wert des Getreides} haben.\nbsp{} Aber \emph{sie werden
mehr als den doppelten Wert des Getreides haben, weil
der Profit des ersten Jahres aus dem Kapital des
Tuchfabrikanten und des Baumwollindustriellen den Kapitalen
der beiden zugeschlagen wurde}, w\"ahrend der des
Farmers verausgabt und verzehrt wurde.\nbsp{} Die Waren
werden also nach \emph{der verschiedenen Lebensdauer ihres
Kapitals} bewertet, oder, was dasselbe ist, \emph{nach der
Zeit, die verstreichen mu\ss{}}, bis ein Posten auf den
Markt gebracht werden kann, jedoch nicht genau
\emph{proportional zu der auf sie verwendeten Menge
Arbeit}.\nbsp{} Es wird sich nicht ein Verh\"altnis von
zwei zu eins, sondern ein etwas h\"oheres ergeben, \emph{als
Entsch\"adigung f\"ur den gr\"o\ss{}eren
Zeitraum, der verstreichen mu\ss{}, bevor die
wertvollsten Waren auf den Markt gebracht werden
k\"onnen}.\nbsp{} Angenommen, da\ss{} f\"ur die
Arbeit jedes Arbeiters j\"ahrlich 50 \emph{l}. bezahlt
werden oder da\ss{} ein Kapital von 5000
\emph{l}. verwendet wird und da\ss{} der \emph{Profit 10
Prozent ausmacht}, dann wird am Ende des ersten Jahres
sowohl der Wert jeder der beiden Maschinen als auch der des
Getreides 5500 \emph{l}. sein.\nbsp{} Im zweiten Jahr werden
die Fabrikanten und die Farmer wiederum jeder 5000
\emph{l}. f\"ur den Unterhalt der Arbeiter verwenden und
werden daher ihre Waren abermals f\"ur 5500
\emph{l}. verkaufen.\nbsp{} Doch m\"ussen die Fabrikanten,
um \emph{mit dem Landwirt gleichzustehen}, f\"ur das
gleiche f\"ur Arbeit aufgewendete Kapital von 5000
\emph{l}. nicht nur 5500 \emph{l}.  erhalten, sondern eine
weitere \emph{Summe von 550 l. als Profit auf die 5500 l., die
sie in Maschinen investiert haben}, und ihre Waren
m\"ussen \emph{daher}\grqq{} (weil n\"amlich
\emph{gleiche j\"ahrliche Profitrate von 10 p.c.} als
Notwendigkeit und Gesetz \emph{vorausgesetzt} ist)
\glqq{}\emph{f\"ur 6050 l. verkauft werden}.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\{\)Also infolge des Durchschnittsprofits -- der von
Ric[ardo] \emph{vorausgesetzten allgemeinen Profitrate} -- entstehn von den Werten der Ware \emph{unterschiedne
Durchschnittspreise} oder \emph{Kosten preise.\(\}\)}\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Hier haben wir also Kapitalisten vor
uns, die genau die \emph{gleiche Menge Arbeit j\"ahrlich}
f\"ur die Produktion ihrer Waren verwenden, \emph{deren
produzierte Waren} jedoch \emph{wegen der verschiedenen
Quantit\"aten fixen Kapitals} oder aufgeh\"aufter
Arbeit, die von jedem von ihnen verwendet wurden, in ihrem
Werte \emph{differieren}.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\{\)Not on account of that, but on account of both those
ragamuffings having the fixed idea that both of them must
draw the same spoil from \glqq{}the support they have given
to labour\grqq{}; or that, whatever the respective
\emph{values} of their commodities, those commodities must
be sold at \emph{average prices}, giving each of them the
same rate of profit.\hyperlink{mia.mew26.2p179_fn1}{\textsuperscript{66}}\(\}\)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Tuch und Baumwollwaren haben den
gleichen Wert, weil sie das Produkt gleicher Arbeitsaquanten
und gleicher Mengen fixen Kapitals sind; Getreide aber ist
nicht von \emph{gleichem Wert}\grqq{} \(\{\)soll hei\ss{}en
costprice\hyperlink{mia.mew26.2p179_fn2}{\textsuperscript{67}}\(\}\)
\glqq{}wie diese Waren, \emph{weil es, was das fixe Kapital
anbetrifft, unter anderen Bedingungen produziert
wurde}.\grqq{} (p.29-31.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Diese h\"ochst clumsy illustration\hyperlink{mia.mew26.2p179_fn3}{\textsuperscript{68}} f\"ur eine h\"ochst einfache
Sache ist so verwickelt gemacht, um nicht einfach zu sagen:
Da gleich gro\ss{}e Kapitalien, welches immer das
Verh\"altnis ihrer organischen Teile oder ihre
Zirkulationszeit sei, \emph{gleich gro\ss{}e Profite}
abwerfen, was unm\"oglich, wenn die Waren zu \emph{ihren
Werten} verkauft werden etc., existieren von diesen
Werten verschiedne \emph{Kostenpreise} der Waren.\nbsp{} Und
zwar liegt dies im Begriff einer \emph{allgemeinen
Profitrate}.\par\endgroup{}

\begingroup{}Gehn wir das komplizierte Beispiel durch und reduzieren
es auf seine sehr wenig \glqq{}komplizierten\grqq{} genuine
dimensions\hyperlink{mia.mew26.2p179_fn4}{\textsuperscript{69}}.\nbsp{}
Und fangen wir zu diesem Behuf von hinten an und bemerken
voraus, simultaneously for a clearer understanding, that
Ricardo \glqq{}supposes\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p179_fn5}{\textsuperscript{70}}, da\ss{} dem farmer und dem
Cottonkerl Rohmaterial nichts kostet, da\ss{} ferner der
farmer kein Kapital auslegt in Arbeitswerkzeugen, da\ss{}
endlich kein Teil des vom Cottonhund ausgelegten capital
fixe als d\'echet\hyperlink{mia.mew26.2p179_fn6}{\textsuperscript{71}} in sein Produkt eingeht.\nbsp{}
Alle diese Voraussetzungen sind zwar abgeschmackt, schaden
aber an und f\"ur sich der Illustration nichts.\par\endgroup{}

\begingroup{}Alles dies vorausgesetzt, ist das Beispiel Ric[ardos],
von hinten angefangen, dies: Der farmer legt 5000
\emph{l}. in Arbeitslohn aus; die Cottonkanaille 5000
\emph{l}. in Arbeitslohn und 5500 in Maschinerie.\nbsp{} Also
der erste legt 5000 \emph{l}.
und der zweite 10500 [aus], der zweite also \(\Vert{}\)533\(\vert{}\) noch einmal soviel wie der
erste.\nbsp{} Sollen beide also 10 p.c. Profit machen, so
mu\ss{} der farmer seine Ware zu 5500 und der Cottonkerl
seine zu 6050 \emph{l}. verkaufen (da angenommen, da\ss{}
von den 5500 in Maschinerie kein part\hyperlink{mia.mew26.2p180_fn1}{\textsuperscript{72}} als d\'echet Werthestandteil
des Produkts bildet).\nbsp{} Es ist absolut nicht abzusehn,
was Ricardo hiermit sich klargemacht hat, als da\ss{} die
Kostenpreise der Ware, soweit sie bestimmt sind durch den
Wert der in der Ware enthaltnen avances\hyperlink{mia.mew26.2p180_fn2}{\textsuperscript{73}} + demselben Profit
p.c. j\"ahrlich, \emph{verschieden} sind von den Werten
der Waren, und da\ss{} dieser Unterschied entspringt
daraus, da\ss{} die Waren zu solchen Preisen verkauft
werden, da\ss{} sie dieselbe \emph{Profitrate} auf das
vorgescho\ss{}ne Kapital abwerfen; kurz, da\ss{} dieser
Unterschied zwischen \emph{cost-prices} und \emph{va1ues}
identisch ist mit einer \emph{allgemeinen Profitrate}.\nbsp{}
Selbst der Unterschied von capital fixe und capital
circulant\hyperlink{mia.mew26.2p180_fn3}{\textsuperscript{74}}, den er
hier hineinbringt, ist in diesem Beispiel reine
Flause.\nbsp{} Denn wenn z.B.  die 5500 \emph{l}., die der
Cottonspinner mehr anwendet, in Rohmaterialien
best\"unden, w\"ahrend der P\"achter keinen Samen
etc. brauchte, so k\"ame ganz dasselbe Resultat
heraus.\nbsp{} Das Beispiel zeigt auch nicht, wie Ricardo
sagt, that\hyperlink{mia.mew26.2p180_fn4}{\textsuperscript{75}}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}deren produzierte Waren\grqq{} (the
cotton-manufacturer and the farmer\hyperlink{mia.mew26.2p180_fn5}{\textsuperscript{76}}) \glqq{}\emph{jedoch wegen der
verschiedenen Quantit\"aten fixen Kapitals} oder
aufgeh\"aufter Arbeit, die von jedem von ihnen verwendet
wurden, in ihrem Werte differieren.\grqq{} (p. 31.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Denn nach seiner Voraussetzung wendet der
cotton-manufacturer f\"ur 5500 \emph{l}.  fixed capital
an und der Farmer f\"ur 0; der eine wendet es an, der
andre wendet es nicht an.\nbsp{} Sie wenden es also
keineswegs \glqq{}in different quantities\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p180_fn6}{\textsuperscript{77}} an, sowenig wie man
sagen kann, da\ss{} einer, der Fleisch verzehrt und einer,
der keins verzehrt, Fleisch \glqq{}in different
quantities\grqq{} verzehren.\nbsp{} Dagegen ist richtig,
da\ss{} sie, was sehr falsch durch ein \glqq{}or\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p180_fn7}{\textsuperscript{78}} erschlichen ist,
\glqq{}accumulated labour\grqq{},
d.h. vergegenst\"andlichte Arbeit, \glqq{}in different
quantities\grqq{} anwenden, n\"amlich der eine f\"ur
10500 \emph{l}. und der andre nur f\"ur 5000.\nbsp{}
Da\ss{} sie aber \glqq{}different quantities of
accumulated labour\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p180_fn8}{\textsuperscript{79}}, anwenden, hei\ss{}t nichts als
da\ss{} sie \glqq{}different quantities of
capital\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p180_fn9}{\textsuperscript{80}}
auslegen in ihren respective trades\hyperlink{mia.mew26.2p180_fn10}{\textsuperscript{81}}, da\ss{} im Verh\"altnis zu
diesem Gr\"o\ss{}enunterschied ihrer angewandten
Kapitalien die Masse des Profits steht, weil \emph{dieselbe
Profitrate} unterstellt ist, und da\ss{} endlich dieser
Unterschied in der der Gr\"o\ss{}e der Kapitalien
proportionierten Profitmasse sich in den respektiven
cost-prices der Waren ausdr\"uckt, darstellt.\nbsp{}
Aber woher die clumsiness\hyperlink{mia.mew26.2p181_fn1}{\textsuperscript{82}} in Ric[ardo]s Illustration?\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Hier haben wir also zwei
Kapitalisten vor uns, die genau die \emph{gleiche Menge Arbeit
j\"ahrlich} f\"ur die Produktion ihrer Waren
verwenden, deren produzierte Waren jedoch in ihrem Werte
differieren.\grqq{} (p.30, 31.)\par\endgroup{}

\begingroup{}D.h., sie wenden nicht die same quantity of labour -- immediated and accumulated labour, taken together\hyperlink{mia.mew26.2p181_fn2}{\textsuperscript{83}} -- an, aber
sie wenden dasselbe Quantum variables, in Arbeitslohn
ausgelegtes Kapital, dieselbe Quantit\"at lebendiger
Arbeit [an].\nbsp{} Und da Geld gegen accumulated labour,
d.h. in der Form von Maschine etc, existierender Waren sich
nur nach dem Gesetz der Waren austauscht, da der
\emph{Mehrwert} nur entsteht aus Aneignung ohne Zahlung
eines Teils der angewandten lebendigen Arbeit, so ist es
klar (da nach der Voraussetzung kein Teil der Maschinerie
als d\'echet in die Ware eingeht), da\ss{} beide nur
denselben Profit machen k\"onnen, wenn Profit und
Mehrwert identisch.\nbsp{} Der cotton-manufacturer
m\"u\ss{}te seine Ware zu 5500 \emph{l}. verkaufen wie
der farmer, obgleich er mehr als doppelt so gro\ss{}es
Kapital auslegt.\nbsp{} Und ginge selbst die ganze
Maschinerie in die Ware ein, so k\"onnte er seine Ware
nur verkaufen zu 11000 \emph{l}., d.h. er w\"urde keine 5
p.c. Profit machen, w\"ahrend der farmer 10 macht.\nbsp{}
Aber mit diesen \emph{ungleichen} Profiten h\"atten
farmer und manufacturer die Waren zu ihren \emph{Werten}
verkauft, vorausgesetzt, da\ss{} die 10 p.c., die der
farmer macht, wirkliche, in seiner Ware enthaltne,
unbezahlte Arbeit darstellen.\nbsp{} Verkaufen sie ihre Waren
also zu gleichem Profit, so eins von beiden n\"otig:
Entweder schl\"agt der manufacturer willk\"urlich 5
p.c. auf seine Waren, und dann sind die Waren des
manufacturer und farmers zusammengenommen \emph{\"uber}
ihrem Wert verkauft.\nbsp{} Oder der wirkliche Mehrwert, den
der farmer macht, ist etwa 15 p.c.\nbsp{} Und beide schlagen
den Durchschnitt von 10 p.c. auf ihre Ware.\nbsp{} In diesem
Fall, obgleich der cost-price der resp.\nbsp{} Waren jedesmal
\"uber oder unter ihrem \emph{Wert} steht, ist die
\emph{Summe} der Waren zu \emph{ihrem Wert verkauft} und die
Ausgleichung der Profite selbst durch die Summe des in ihnen
enthaltnen Mehrwerts bestimmt.\nbsp{} Hier, in dem obigen
Satz Ricardos, wenn er richtig modifiziert wird, liegt das
Richtige, -- da\ss{} das Verh\"altnis von
variablem Kapital und konstantem, bei gleicher
Gr\"o\ss{}e des ausgelegten Kapitals, Waren von
ungleich gro\ss{}en Werten und daher von verschiednem
Profit erzeugen mu\ss{}, da\ss{} die Ausgleichung dieser
Profite daher von den Werten der Waren verschiedne
\emph{Kostenpreise} erzeugen mu\ss{}.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Hier haben wir also Kapitalisten vor
uns, die genau die gleiche Menge\grqq{} (immediate, living\hyperlink{mia.mew26.2p182_fn1}{\textsuperscript{84}}) \glqq{}Arbeit
j\"ahrlich f\"ur die Produktion ihrer Waren verwenden,
deren produzierte Waren jedoch wegen der verschiedenen
Quantit\"aten fixen Kapitals oder aufgeh\"aufter
Arbeit, die von jedem von ihnen verwendet wurden, in ihrem
Werte differieren\grqq{} (i.e. have cost-prices different
from their values\hyperlink{mia.mew26.2p182_fn2}{\textsuperscript{85}}).  [p.30, 31.]\par\endgroup{}

\begingroup{}Indes kommt diese Ahnung bei Ric[ardo] nicht zum
Durchbruch.\nbsp{} Sie erkl\"art blo\ss{} das Hin- und
Herwinden und die offenbare Falschheit der Illustration, die
nichts mit \glqq{}different quantities \emph{of fixed
capital} employed\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p182_fn3}{\textsuperscript{86}} bisher zu tun hatte.\par\endgroup{}

\begingroup{}Gehn wir nun weiter zur\"uck in der Analyse.\nbsp{} Der
manufacturer baut im ersten Jahr eine Maschine mit 100 Mann,
der farmer unterdessen produziert Korn ditto mit 100
Mann.\nbsp{} Im zweiten Jahr nimmt der manufacturer die
Maschine und macht damit cotton, wof\"ur er wieder 100
men anwendet.\nbsp{} Der farmer dagegen wendet wieder 100
Mann auf den Kornbau an.\nbsp{} Gesetzt, sagt Ricardo, der
Wert des Korns sei j\"ahrlich 500 \emph{l}.\nbsp{}
Unterstellen wir, die unbezahlte Arbeit darin sei = 25
p.c. [der bezahlten], also auf 400 = 100.\nbsp{} So w\"are
die Maschine ditto am Ende des ersten Jahrs wert 500
\emph{l}., wovon 400 \emph{l}. = bezahlter Arbeit und 100
\emph{l}. der Wert der unbezahlten Arbeit.\nbsp{} Wir wollen
\(\Vert{}\)534\(\vert{}\) annehmen, am Ende des
zweiten Jahrs sei die ganze Maschine aufgearbeitet, in den
Wert der cottons eingegangen.\nbsp{} In der Tat nimmt Ricardo
dies an, indem er am Ende des zweiten Jahrs nicht nur die
value of the cotton goods, but the \glqq{}value of the
cotton goods and the machine\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p182_fn4}{\textsuperscript{87}} vergleicht mit \glqq{}the value of
the corn\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p182_fn5}{\textsuperscript{88}}.\par\endgroup{}

\begingroup{}Well.\nbsp{} Die value der cottons mu\ss{} dann am Ende
des zweiten Jahres gleich sein 1000 \emph{l}., n\"amlich
500 der Wert der Maschine und 500 der Wert der
neuzugesetzten Arbeit.\nbsp{} Die value des corn dagegen 500,
n\"amlich der Wert der 400 Arbeitslohn und 100 unbezahlte
Arbeit.\nbsp{} Bis hierher ist in diesem case noch nichts
enthalten, was dem \emph{Gesetz der Werte
widerspricht}.\nbsp{} Der cottonmanufacturer macht 25
p.c. Profit, ganz wie der corn-manufacturer; aber die Ware
des erstren = 1000 und die des zweiten = 500, weil in der
Ware des ersten die Arbeit von 200 Mann und in der des
zweiten jedes Jahr nur die von 100 steckt, und ferner die
100 Profit (Mehrwert), die der cotton-manufacturer auf die
Maschine im ersten Jahr gemacht hat -- indem \emph{er}
1/5\hyperlink{mia.mew26.2p182_fn6}{\textsuperscript{89}} Arbeitszeit der sie bauenden
Arbeiter in sie absorbierte, ohne sie zu
zahlen --, werden ihm erst im zweiten Jahr
realisiert, da er jetzt erst in dem Wert der cottons
zugleich den Wert der Maschine realisiert.\nbsp{} Aber jetzt
tritt der Witz ein.\nbsp{} Der cotton-manufacturer verkauft
zu mehr als 1000\emph{l}., also zu einem h\"ohren Wert
wie seine Ware enth\"alt, w\"ahrend der farmer zu 500,
also zum Wert des Korns nach der Voraussetzung
verkauft.\nbsp{} H\"atten also blo\ss{} diese beiden
Personen auszutauschen, der manufacturer Korn vom farmer und
der farmer cotton vom manufacturer, so w\"are es
dasselbe, als ob der farmer die Ware \emph{unter} ihrem Wert
verkaufte, weniger als 25 p.c. machte und der manufacturer
die cottons \emph{\"uber} ihrem Wert verkaufte.\nbsp{}
Lassen wir die 2 Kapitalisten (clothman\hyperlink{mia.mew26.2p183_fn1}{\textsuperscript{90}} und cotton-man\hyperlink{mia.mew26.2p183_fn2}{\textsuperscript{91}}), die Ric[ardo] hier noch zum
\"Uberflu\ss{} hereinbringt, fort, und modifizieren wir
seinen Satz dahin, da\ss{} nur von dem cotton-man die
Rede.\nbsp{} F\"ur die Illustration, soweit sie bis jetzt
geht, der double emploi\hyperlink{mia.mew26.2p183_fn3}{\textsuperscript{92}} ganz nutzlos.\nbsp{} Also:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Aber sie\grqq{} (the cottons)
\glqq{}\emph{werden mehr als den doppelten Wert des Getreides
haben}, weil der \emph{Profit des ersten Jahres} aus dem
\emph{Kapital} \dots{} \emph{des Baumwollindustriellen}
seinem Kapital zugeschlagen wurde, w\"ahrend der des
Farmers verausgabt und verzehrt wurde.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}(Diese letztre b\"urgerlich besch\"onigende Phrase
hier theoretisch ganz sinnlos.\nbsp{} Moralische
Betrachtungen haben nichts mit der Sache zu tun.)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}\emph{Die Waren werden also nach der
verschiedenen Lebensdauer ihres Kapitals bewertet, oder},
was dasselbe ist, nach \emph{der Zeit, die verstreichen
mu\ss{}, bis ein Posten auf den Markt gebracht werden
kann}, jedoch nicht genau proportional zu der auf sie
verwendeten Menge Arbeit.\nbsp{} Es wird sich nicht ein
Verh\"altnis von zwei zu eins, sondern ein etwas
h\"oheres ergeben, \emph{als Entsch\"adigung f\"ur den
gr\"o\ss{}eren Zeitraum, der verstreichen mu\ss{},
bevor die wertvollsten Waren auf den Markt gebracht werden
k\"onnen}.\grqq{} (p. 30.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Verkaufte der manufacturer die Ware zu ihrem Wert, so
w\"urde er sie zu 1000 \emph{l}.  verkaufen, doppelt so
teuer als das Korn, weil doppelt soviel Arbeit darin steckt,
500 \emph{l}. accumulated labour in der Maschinerie (wovon
er 100 \emph{l}.  nicht bezahlt hat) und 500 in der
Cottonarbeit, wovon er wieder 100 nicht bezahlt hat.\nbsp{}
Aber er rechnet so: Das erste Jahr legte ich 400 aus, und
durch Exploitation der Arbeiter schuf [ich] damit eine
Maschine, die 500 \emph{l}. wert ist.\nbsp{} Ich machte also
einen Profit von 25 p.c.\nbsp{} Das zweite Jahr lege ich 900
\emph{l}.  aus, n\"amlich 500 in besagter Maschine und
400 wieder in Arbeit.\nbsp{} Soll ich nun wieder 25
p.c. [machen], so mu\ss{} ich die cottons zu 1125
verkaufen, also 125 \emph{l. \"uber} ihrem Wert.\nbsp{}
Denn diese 125\emph{l}.  repr\"asentieren keine in den
cottons enthaltne Arbeit, weder im ersten Jahr akkumulierte,
noch im zweiten zugesetzte.\nbsp{} Die Gesamtsumme Arbeit,
die in ihnen steckt, nur
=1000 \emph{l}.\nbsp{} Anderseits unterstelle, die beiden
tauschen aus, oder die H\"alfte der Kapitalisten befinde
sich in der Lage des cotton-manufacturer, die andere
H\"alfte in der Lage des farmers.\nbsp{} Wovon soll nun
die erste H\"alfte die 125 \emph{l}. bezahlt
erhalten.\nbsp{} \emph{Aus welchem Fonds?\nbsp{} Offenbar doch
nur von der zweiten H\"alfte.\nbsp{} Aber dann ist es
klar}, da\ss{} diese zweite H\"alfte keinen Profit
von 25 p.c. macht.\nbsp{} Die erste H\"alfte w\"urde
also die zweite beschwindeln unter dem Vorwand einer
\emph{allgemeinen Profitrate}, w\"ahrend in fact\hyperlink{mia.mew26.2p184_fn1}{\textsuperscript{93}} die Profitrate
f\"ur den manufacturer 25 und f\"ur den farmer unter
25 p.c.  st\"unde.\nbsp{} Die Sache mu\ss{} also anders
zugehn.\par\endgroup{}

\begingroup{}Um die Illustration richtiger und anschaulicher zu
machen, unterstelle, der farmer wende im zweiten Jahr 900
\emph{l}. an.\nbsp{} So hat er bei 25 p.c. Profit gemacht im
\emph{ersten Jahr} 100 \emph{l}. von den 400, die er
auslegt, im zweiten 225, zusammen 325 \emph{l}.\nbsp{}
Dagegen der manufacturer im ersten Jahr 25 p.c.  auf die 400
\emph{l}., aber im zweiten nur 100 auf 900 (da die 500 in
Maschinerie keinen Mehrwert abwerfen, sondern nur die 400 in
Arbeitslohn), [das hei\ss{}t] nur 1
11/9 p.c.\nbsp{} Oder la\ss{} den
farmer wieder 400 auslegen, so hat \emph{er} im ersten Jahr
25 p.c. gemacht wie im zweiten, zusammen 25 p.c. oder 200
\emph{l}. auf 800 \emph{l}. Auslage in 2 Jahren.\nbsp{}
Dagegen der manufacturer im ersten Jahr 25, im zweiten 1
11/9, 200\emph{l}. auf 1300 Auslage in
2 Jahren = 15 5/13.\nbsp{} Der
manufacturer w\"urde also bei Ausgleichung 20
5/26 und ditto der farmer
aufzuschlagen haben.\hyperlink{mia.mew26.2p184_an44}{\textsuperscript{94}}\nbsp{} Oder dies w\"are der
Durchschnittsprofit.\nbsp{} Dieses w\"urde geben f\"ur
die Ware des farmers unter 500 \emph{l}.  und f\"ur die
Ware des manufacturer \"uber 1000.\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\Vert{}\)535\(\vert{}\) Jedenfalls legt der
manufacturer hier im ersten Jahr 400 \emph{l}. aus, im
zweiten 900, w\"ahrend der farmer jedesmal nur 400
\emph{l}. auslegt.\nbsp{} \emph{H\"atte} der manufacturer
statt cottons ein Haus gebaut (w\"are er Baumeister), so
steckten am Ende des ersten Jahres 500 \emph{l}. in dem
unfertigen Haus, und er m\"u\ss{}te 400 \emph{l}. in
Arbeit mehr verausgaben, um es zu vollenden.\nbsp{} Der
farmer, dessen Kapital im Jahr umschlug, kann von den 100
\emph{l}. Profit einen Teil, z.B. 50, wieder kapitalisieren,
von neuem in Arbeit auslegen, was der manufacturer im
supposed case\hyperlink{mia.mew26.2p184_fn2}{\textsuperscript{95}}
nicht kann.\nbsp{} Soll die Profitrate in beiden F\"allen
\emph{dieselbe} sein, so mu\ss{} die Ware des einen
\emph{\"uber} und des andren \emph{unter} ihrem Wert
verkauft werden.\nbsp{} Da die Konkurrenz die Werte zu
Kostenpreisen auszugleichen sucht, findet dies statt.\par\endgroup{}

\begingroup{}Aber es ist falsch, was Ricardo sagt, da\ss{} hier a
variation in the relative values\hyperlink{mia.mew26.2p184_fn3}{\textsuperscript{96}} produziert wird \glqq{}on account
of the different degrees of durability of capitals\grqq{}
oder \glqq{}on account of the time which must elapse before
one set of
commodities can be brought to market\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p185_fn1}{\textsuperscript{97}}.\nbsp{} Es ist
vielmehr die Annahme einer \emph{allgemeinen Profitrate},
welche trotz der verschiednen values, die durch den
Zirkulationsproze\ss{} bedingt sind, gleiche und von
diesen nur durch die Arbeitszeit bestimmten values
\emph{verschiedne Kostenpreise} hervorbringt.\par\endgroup{}

\begingroup{}Die Illustration Ricardos zerf\"allt in zwei
Beispiele.\nbsp{} In dem letztern kommt die \emph{durability}
of capital\hyperlink{mia.mew26.2p185_fn2}{\textsuperscript{98}} oder
der Charakter des Kapitals als fixes gar nicht herein.\nbsp{}
Es handelt sich nur um Kapitale von verschiedner
Gr\"o\ss{}e, die aber dieselbe Masse Kapital in
Arbeitslohn auslegen, dasselbe variable Kapital auslegen und
wo die Profite dieselben sein sollen, obgleich die Mehrwerte
und die Werte verschieden sein m\"ussen.\par\endgroup{}

\begingroup{}In das erste Beispiel kommt die \emph{durability} wieder
nicht hinein.\nbsp{} Es handelt sich um \emph{l\"angren
Arbeitsproze\ss{}} -- l\"angren Aufenthalt der
Ware in der Produktionssph\"are, bevor sie in Zirkulation
treten kann, bis sie \emph{fertig gemacht} ist.\nbsp{} Hier
wendet bei ihm auch der manufacturer im zweiten Jahr
gr\"o\ss{}res Kapital an als der farmer, obgleich er in
beiden Jahren dasselbe variable Kapital anwendet.\nbsp{} Der
Farmer k\"onnte aber infolge des k\"urzren Weilens
seiner Ware im Arbeitsproze\ss{}, ihrer fr\"uhren
Verwandlung in Geld, gr\"o\ss{}res variables Kapital im
zweiten Jahr anwenden.\nbsp{} Au\ss{}erdem der Teil des
Profits, der als Revenue konsumiert wird, ist f\"ur den
farmer am Ende des ersten Jahrs konsumierbar, f\"ur den
manufacturer erst am Ende des zweiten.\nbsp{} Er mu\ss{}
also Extrakapital verausgaben f\"ur seinen
Lebensunterhalt, sich diesen \emph{vorschie\ss{}en}.\nbsp{}
Es h\"angt hier \"ubrigens ganz davon [ab], wieweit
die in einem Jahr umschlagenden Kapitalien ihre Profite
wieder kapitalisieren, also von der wirklichen
Gr\"o\ss{}e der erzeugten Profite, damit case II
entsch\"adigt werden kann, die Profite
\emph{ausgeglichen} werden k\"onnen.\nbsp{} Wo nichts ist,
ist nichts auszugleichen.\nbsp{} Hier produzieren die
Kapitalien wieder Werte, also Mehrwerte, also Profite nicht
im Verh\"altnis ihrer Gr\"o\ss{}e.\nbsp{} Soll dies
der Fall sein, so m\"ussen von den values verschiedne
\emph{cost-prices} existieren.\par\endgroup{}

\begingroup{}Ricardo gibt eine dritte Illustration, die aber wieder
mit dem ersten Beispiel der ersten Illustration \emph{exakt}
zusammenf\"allt und kein neues Wort enth\"alt.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Angenommen, ich besch\"aftige
zwanzig Leute f\"ur ein Jahr mit einem Aufwand von 1000
\emph{l}. f\"ur die Produktion einer Ware.\nbsp{}
Am Ende des Jahres besch\"aftige ich wiederum zwanzig
Leute f\"ur ein weiteres Jahr mit einem abermaligen
Aufwand von 1000 \emph{l}., um dieselbe Ware zu vollenden
oder zu verbessern.\nbsp{} Nach Ablauf zweier Jahre bringe
ich die Ware auf den Markt.\nbsp{} Wenn der Profit 10 Prozent
sein soll, so mu\ss{} meine Ware f\"ur
2310 \emph{l}. verkauft werden, \emph{da} ich
1000\emph{l}. Kapital w\"ahrend eines Jahres und 2100
\emph{l}. Kapital w\"ahrend eines weiteren Jahres
aufgewendet habe.\nbsp{} Ein anderer wendet genau dieselbe
Menge Arbeit an, aber er wendet sie insgesamt im ersten Jahr
an.\nbsp{} Er besch\"aftigt vierzig Mann mit einem Aufwand
von 2000 \emph{l}., und am Ende des ersten Jahres verkauft
er mit 10 Prozent \emph{Profit}, d.h. f\"ur 2200
\emph{l}.\nbsp{} Hier haben wir also zwei Waren vor uns,
f\"ur die eine genau gleiche Menge Arbeit verwendet
wurde, wovon eine f\"ur 2310 \emph{l}. und die andere
f\"ur 2200 \emph{l}. verkauft wird.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Dieser Fall \emph{scheint} sich von
dem zuletzt angef\"uhrten zu unterscheiden,
\emph{tats\"achlich} ist er jedoch derselbe.\grqq{}
(p.34, 35.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Is not only the same \glqq{}in fact\grqq{}, but \glqq{}in
appearance\grqq{} too\hyperlink{mia.mew26.2p186_fn1}{\textsuperscript{99}}, nur da\ss{} in dem einen Fall
die commodity \glqq{}Maschine\grqq{} hei\ss{}t und hier
\glqq{}commodity\grqq{} schlechthin.\nbsp{} Im ersten
Beispiel legte der manufacturer im ersten Jahr 400 und im
zweiten 900 aus, diesmal im ersten 1000 und im zweiten 2100,
der farmer im ersten Jahr 400 und im zweiten 400.\nbsp{}
Diesmal legt der zweite Mann im ersten Jahr 2000 aus und im
zweiten gar nichts.\nbsp{} Das ist der ganze
Unterschied.\nbsp{} Das fabula docet\hyperlink{mia.mew26.2p186_fn2}{\textsuperscript{100}} bezieht sich aber in beiden
F\"allen darauf, da\ss{} der eine im zweiten Jahr das
ganzeProdukt des ersten(Mehrwert eingeschlossen) plus an
additional sum\hyperlink{mia.mew26.2p186_fn3}{\textsuperscript{101}}
auslegt.\par\endgroup{}

\begingroup{}Die clumsiness dieser Beispiele zeigt, da\ss{} Ricardo
mit einer Schwierigkeit ringt, die ihm selbst nicht klar
wird und die er noch weniger \"uberwindet.\nbsp{} Die
clumsiness besteht darin: Das erste Beispiel der ersten
Illustration soll die \emph{durability} of the capital
hineinbringen; es tut nothing of the sort\hyperlink{mia.mew26.2p186_fn4}{\textsuperscript{102}} Ric[ardo] hatte sich das
\emph{unm\"oglich} gemacht, weil er keinen Teil des
capital fixe als d\'echet in die Ware eingehen
l\"a\ss{}t, also grade das Moment ausl\"a\ss{}t,
worin die \emph{eigent\"umliche Zirkulationsweise} des
\emph{capital fixe} erscheint.\nbsp{} Was er demonstriert ist
blo\ss{}, da\ss{} infolge der l\"angren Zeitdauer des
Arbeitsprozesses \emph{gr\"o\ss{}res} Kapital
angewandt wird als da, wo der Arbeitsproze\ss{}
k\"urzer dauert.\nbsp{} Das dritte Beispiel soll etwas
hiervon Unterschiednes illustrieren, illustriert aber
wirklich dasselbe.\nbsp{} Das \emph{zweite Beispiel} der
ersten \(\Vert{}\)536\(\vert{}\) Illustration aber
sollte zeigen, welche Unterschiede infolge verschiedner
Proportionen von capital fixe hineinkommen.\nbsp{}
\emph{Statt} dessen zeigt es nur den Unterschied zweier
Kapitale von \emph{ungleicher} Gr\"o\ss{}e, obgleich
beide denselben Kapitalteil in Arbeitslohn auslegen.\nbsp{}
Und dazu der manufacturer, der ohne Baumwolle und Garn und
der P\"achter, der ohne Samen und Instrument
agiert!\nbsp{} Die v\"ollige Haltlosigkeit, ja
Abgeschmacktheit dieser Illustration geht notwendig aus der
innern Unklarheit hervor.\par\endgroup{}

\subsection{[b)\nbsp{} Ricardos Verwechslung der Kostenpreise mit dem Wert
und die hieraus entspringenden Widerspr\"uche in seiner
Werttheorie.\nbsp{} Sein Unverst\"andnis des Prozesses der
Ausgleichung der Profitrate und der Verwandlung der Werte in
Kostenpreise]}

\begingroup{}Die Nutzanwendung aller dieser illustrations spricht er
endlich aus:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die Wertdifferenz entspringt in
beiden F\"allen atis der Akkumulation des \emph{Profits}
zu Kapital und ist daher nur eine \emph{gerechte
Entsch\"adigung}\grqq{} (als ob es sich hier um
justice\hyperlink{mia.mew26.2p187_fn1}{\textsuperscript{103}} handle)
\glqq{}\emph{f\"ur die Zeit, w\"ahrend welcher der Profit
einbehalten wurde}.\grqq{} (p.  35.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Was hei\ss{}t das andres, als in \emph{einer bestimmten
Zirkulationszeit, z.B.  einem Jahr}, mu\ss{} ein
Kapital 10 p.c. abwerfen, welches immer seine spezifische
Zirkulationszeit sei und ganz unabh\"angig von den
\emph{verschiednen Mehrwerten}, die in different trades\hyperlink{mia.mew26.2p187_fn2}{\textsuperscript{104}}, abgesehn von dem
Zirkulationsproze\ss{}, \emph{Kapitalien von gleicher}
Gr\"o\ss{}e produzieren m\"ussen, je nach
Verh\"altnis ihrer organischen Bestandteile.\par\endgroup{}

\begingroup{}Was Ricardo schlie\ss{}en mu\ss{}te, war das:\par\endgroup{}

\begingroup{}[\emph{Erstens:}] Kapitalien von gleicher
Gr\"o\ss{}e produzieren Waren von ungleichen
\emph{Werten} und werfen daher \emph{ungleiche Mehrwerte}
oder \emph{Profite} ab, weil der Wert durch die Arbeitszeit
bestimmt ist und die Masse Arbeitszeit, die ein Kapital
realisiert, nicht von seiner absoluten Gr\"o\ss{}e
abh\"angt, sondern von der Gr\"o\ss{}e des variablen
Kapitals, des in Arbeitslohn ausgelegten Kapitals.\nbsp{}
\emph{Zweitens:} Gesetzt selbst, da\ss{} gleich
gro\ss{}e Kapitalien \emph{gleiche Werte} produzieren
(obgleich die Ungleichheit in der Produktionssph\"are
meist mit der in der Zirkulationssph\"are
zusammenf\"allt), so ist je nach ihrem
\emph{Zirkulationsproze\ss{}} der \emph{Zeitraum}
verschieden, worin sie \emph{gleiche Quanta unbezahlter Arbeit
aneignen} und \emph{in Geld verwandeln
k\"onnen}.\nbsp{} Dies gibt also \emph{eine zweite}
Differenz in den Werten, Mehrwerten und Profiten, die
Kapitalien von \emph{gleicher Gr\"o\ss{}e} in different
trades abwerfen m\"ussen in einem bestimmten
\emph{Zeitraum}.\par\endgroup{}

\begingroup{}Sollen daher die \emph{Profite} gleich sein, als
percentage auf Kapital w\"ahrend eines Jahres z.B., so
da\ss{} also Kapitalien von gleicher Gr\"o\ss{}e in
gleichen Zeitr\"aumen gleiche Profite abwerfen, so
m\"ussen die \emph{Preise} der Waren von ihren
\emph{Werten} verschieden sein.\nbsp{} Diese
\emph{Kostenpreise} aller Waren zusammen, ihre Summe wird
\emph{gleich ihrem Wert sein}.\nbsp{} Ebenso wird der
Gesamtprofit gleich dem Gesamtmehrwert sein, den diese
Kapitalien zusammen w\"ahrend eines Jahres
z.B. abwerfen.\nbsp{} Der \emph{Durchschnittsprofit}, also
auch die
Kostenpreise, ware blo\ss{} imagin\"ar und haltlos,
n\"ahmen wir nicht die Wertbestimmung als
Grundlage.\nbsp{} Die Ausgleichung der Mehrwerte in different
trades \"andert nichts an der absoluten Gr\"o\ss{}e
dieses Gesamtmehrwerts, sondern \"andert nur seine
\emph{Verteilung} in den different trades.\nbsp{} Die
\emph{Bestimmung dieses Mehrwerts} selbst aber geht nur aus
der Bestimmung des Werts durch Arbeitszeit hervor.\nbsp{}
Ohne diese ist der Durchschnittsprofit Durchschnitt \emph{von
nichts}, blo\ss{}e fancy\hyperlink{mia.mew26.2p188_fn1}{\textsuperscript{105}}.\nbsp{} Und er k\"onnte dann
ebensowohl 1000 wie 10 p.c. sein.\par\endgroup{}

\begingroup{}Alle Illustrationen Ric[ardo]s dienen ihm nur dazu, die
\emph{Voraussetzung einer allgemeinen Profitrate}
einzuschmuggeln.\nbsp{} Und dies geschieht im ersten Kapitel
\glqq{}On value\grqq{}, w\"ahrend angeblich erst im
5. Kapitel wages\hyperlink{mia.mew26.2p188_fn2}{\textsuperscript{106}}
und im 6. Profite entwickelt werden.\nbsp{} Wie aus der
blo\ss{}en Bestimmung des \glqq{} \emph{Werts}\grqq{} der
Waren ihr Mehrwert, der Profit und nun gar eine
\emph{allgemeine Profitrate} hervorgehn, bleibt Ricardo in
Dunkel geh\"ullt.\nbsp{} Das einzige, was \emph{er} in
obigen Illustrationen in fact nachweist, ist, da\ss{} die
\emph{Preise} der Waren, soweit sie durch allgemeine
Profitrate bestimmt sind, durchaus verschieden sind von den
\emph{Werten} der Waren.\nbsp{} Und auf diesen Unterschied
k\"ommt er, indem er die \emph{Profitrate} unterstellt
als law\hyperlink{mia.mew26.2p188_fn3}{\textsuperscript{107}}.\nbsp{}
Man sieht, wenn man ihm zu gro\ss{}e Abstraktion vorwirft,
w\"are der umgekehrte Vorwurf der berechtigte; Mangel an
Abstraktionskraft, Unf\"ahigkeit, bei den Werten der
Waren die Profite zu vergessen, ein aus der Konkurrenz ihm
gegen\"ubertretendes fact.\par\endgroup{}

\begingroup{}Weil Ric[ardo] zugibt, statt die Differenz der
Kostenpreise von den Werten aus der Werthestimmung selbst zu
entwickeln, da\ss{} von der Arbeitszeit unabh\"angige
Einfl\"usse die \glqq{}Werte\grqq{} selbst bestimmen -- hier w\"are es f\"ur ihn am Ort gewesen, den
Begriff der \glqq{}absolute\grqq{} or \glqq{}real
value\grqq{} or \glqq{}value\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p188_fn4}{\textsuperscript{108}} schlechthin festzuhalten -- und ihr Gesetz stellenweis aufheben, fu\ss{}ten hierauf
seine Gegner wie Malthus, um seine ganze \(\Vert{}\)537\(\vert{}\) Theorie der Werte anzugreifen,
indem Malthus mit Recht bemerkt, da\ss{} die Differenzen
zwischen den organischen Bestandteilen des Kapitals und die
Umschlagszeiten der Kapitalien in verschiednen trades sich
gleichm\"a\ss{}ig mit dem Fortschritt der Produktion
entwickeln, so da\ss{} man zum A. Smithschen Standpunkt
k\"ame, da\ss{} die Bestimmung des Werts durch die
Arbeitszeit nicht mehr passe f\"ur
\glqq{}zivilisierte\grqq{} Zeiten.\nbsp{} (Sieh auch
Torrens.)\nbsp{} Anderseits haben [sich] seine Sch\"uler,
um diese Ph\"anomene dem Grundprinzip ad\"aquat zu
machen (sieh [James] Mill und den elenden Peter McCulloch)\hyperlink{mia.mew26.2p188_an45}{\textsuperscript{109}}
zu den elendsten scholastischen Erfindungen
gefl\"uchtet.\par\endgroup{}

\begingroup{}Ohne bei diesem \emph{aus seinen eignen Illustrationen
folgenden Resultat zu verweilen} -- da\ss{},
\emph{ganz abgesehn} vom Steigen oder Fallen des
Arbeitslohns, bei Voraussetzung konstanten Arbeitslohns, die
Kostenpreise der Waren von ihren Werten verschieden sein
m\"ussen, wenn Kostenpreise bestimmt sind durch dasselbe
percentage of profit --, kommt Ric[ardo] in dieser
Sektion auf die Influenz, die Steigen oder Fallen des
Arbeitslohns aus\"ubt auf die \emph{Kosten preise}, zu
denen bereits die Werte ausgeglichen sind.\par\endgroup{}

\begingroup{}Der Witz an und f\"ur sich ist au\ss{}erordentlich
einfach.\par\endgroup{}

\begingroup{}Der farmer legt 5000 \emph{l}. zu 10 p.c. aus; seine Ware
= 5500 \emph{l}.\nbsp{} F\"allt der Profit um 1 p.c., von
10 auf 9, weil der Arbeitslohn gestiegen, das Steigen des
Arbeitslohnes diese Reduktion bewirkt hat, so verkauft er
nach wie vor (da unterstellt ist, da\ss{} er sein ganzes
Kapital in Arbeitslohn ausgelegt) zu 5500.\nbsp{} Aber von
diesen 5500 geh\"orten ihm nicht mehr 500, sondern nur
454 14/109.\nbsp{} Das Kapital des
manufacturer besteht aus 5500\emph{l}.  f\"ur Maschinerie
und 5000 \emph{l}. f\"ur labour.\nbsp{} Die letztren 5000
stellen sich nach wie vor in 5500 dar, nur da\ss{} er
jetzt nicht 5000 auslegt, sondern 5045
95/109 und hierauf nur Profit macht
von 454 14/109 wie der farmer.\nbsp{}
Dagegen auf das capital fixe von 5500 kann er nicht mehr 10
p.c. oder 550 rechnen, sondern nur 9 p.c. oder 495.\nbsp{} Er
wird also seine Ware verkaufen statt zu 6050 zu 5995
\emph{l}., und so ist infolge des Steigens des Arbeitslohns
der Geldpreis der Ware des farmers derselbe geblieben, der
des manufacturer aber gefallen, so der Wert der Ware des
farmers compared\hyperlink{mia.mew26.2p189_fn1}{\textsuperscript{110}}
mit dem des manufacturer gestiegen.\nbsp{} Der ganze Witz
kommt darauf hinaus, da\ss{}, wenn der manufacturer seine
Ware zum selben Wert verkaufte wie fr\"uher, er einen
h\"ohern als den Durchschnittsprofit machen w\"urde,
weil nur der in Arbeitslohn ausgelegte Teil des Kapitals
direkt von dem Steigen des Arbeitslohns ber\"uhrt
wird.\nbsp{} Es sind bei dieser Illustration bereits durch 10
p.c. Durchschnittsprofit regulierte und von den \emph{Werten
der Waren unterschiedne} Kostenpreise
\emph{unterstellt}.\nbsp{} Die Frage ist, wie auf diese
Steigen oder Fallen des Profits wirkt, je nach dem
verschiednen Verh\"altnis, was fixes und zirkulierendes
Kapital in ihm bildet.\nbsp{} Mit der wesentlichen Frage, der
\emph{Verwandlung der Werte in Kosten preise}, hat diese
Illustration (bei Ric[ardo] p. 31, 32) nichts zu
schaffen.\nbsp{} Sie ist nett, weil Ric[ardo] \"uberhaupt
hier zeigt, da\ss{} Erh\"ohung des Lohns, die bei
gleicher Komposition der Kapitalien nur Erniedrigung des
Profits ohne Affektion der Warenwerte -- gegen die
vulg\"are Ansicht -- hervorbringen w\"urde, bei
ungleicher Komposition derselben nur \emph{Fall} im Preis
einiger Waren, statt, wie die Vulg\"aransicht glaubt,
Steigen im \emph{Preis aller Waren}
hervorbringt.\nbsp{} Hier Fall der Warenpreise infolge
eines Falls in der Profitrate oder, was dasselbe, Steigen
des Arbeitslohns.\nbsp{} Ein gro\ss{}er Teil des
\emph{Kostenpreises} der Ware im Fall des manufacturer
bestimmt durch den Durchschnittsprofit, den er auf das
capital fixe rechnet.\nbsp{} F\"allt oder steigt also
diese Profitrate infolge des Steigens oder Fallens des
Arbeitslohns, so wird der \emph{Preis dieser} Waren
entsprechend fallen (as to that part of the price resulting
from the profit calculated upon the fixed capital\hyperlink{mia.mew26.2p190_fn1}{\textsuperscript{111}}) oder
steigen.\nbsp{} Dasselbe gilt f\"ur \glqq{}circulating
capitals \emph{returnable at distant} periods and vice
versa\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p190_fn2}{\textsuperscript{112}}
(\emph{McCulloch} [p. 300]).\nbsp{} W\"urden die
Kapitalisten, die weniger variables Kapital anwenden,
fortfahren, ihr fixes Kapital zu derselben Profitrate dem
Preis der Ware anzukreiden, so w\"urde ihre Profitrate
steigen und in dem Verh\"altnis steigen, worin sie mehr
capital fixe anwenden, gegen die, deren Kapital in
gr\"o\ss{}ren Portionen von variablem Kapital
besteht.\nbsp{} Dies w\"urde die Konkurrenz
ausgleichen.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Ricardo\grqq{}, sagt Peter Mac,
\glqq{}war der erste, der untersuchte, die Effekte der
fluctuations im Arbeitslohn auf den Wert der Waren, wenn die
in ihrer Produktion engagierten Kapitalien nicht von
derselben Dauer sind.\grqq{} (p.298, 299.)\nbsp{}
\glqq{}Ricardo hat nicht nur gezeigt, da\ss{} es
unm\"oglich ist, f\"ur ein Steigen der L\"ohne den
Preis \emph{aller} Waren zu heben, sondern da\ss{} in
vielen F\"allen ein \emph{Steigen der L\"ohne}
notwendig f\"uhrt zu einem \emph{Fallen der Preise} und
ein \emph{Fallen der L\"ohne} zu einem \emph{Steigen der
Preise}.\grqq{} (p.299, McCulloch, \glqq{}The Principles
of Political Economy\grqq{}, Edinburgh 1825.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Ricardo beweist seine Geschichte dadurch, da\ss{} er
erstens durch eine \emph{allgemeine Profitrate regulierte
Kostenpreise} unterstellt.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}Zweitens: \glqq{}\emph{Der Wert der Arbeit kann nicht ohne
ein Sinken des Profits steigen}.\grqq{} (p.31.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Also schon in ch. I. \glqq{}\emph{On Value}\grqq{} die
Gesetze unterstellt, die in ch.V und VI \glqq{}On
Wages\grqq{} und \glqq{}Profits\grqq{} aus dem
ch. \glqq{}\emph{On Value}\grqq{} deduziert werden
sollen. Nebenbei bemerkt \(\Vert{}\)538\(\vert{}\)
schlie\ss{}t Ric[ardo] ganz falsch, da\ss{}, weil
\glqq{}there can be no rise in the value of labour without a
fall of profits\grqq{}, there can be no rise of profits
without a fall in the value of labour\hyperlink{mia.mew26.2p190_fn3}{\textsuperscript{113}}. Das erste Gesetz bezieht sich auf
den Mehrwert. Aber da Profit gleich Proportion von Mehrwert
zum avancserten Gesamtkapital, kann bei gleicher value of
labour der Profit risen, wenn der Wert des konstanten
Kapitals f\"allt. Ric[ardo] verwechselt \"uberhaupt
Mehrwert und Profit. Daher falsche Gesetze \"uber den
Profit und die Profitrate.\par\endgroup{}

\begingroup{}Das allgemeine fabula docet der letzten Illustration:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Das Ausma\ss{} der durch ein
Steigen oder Fallen der Arbeit\grqq{} (oder, was dasselbe,
Steigen oder Fallen in der Profitrate) \glqq{}verursachten
\"Anderung im relativen Wert der Waren h\"angt somit
vom Anteil des fixen Kapitals am gesamten angewandten
Kapital ab.\nbsp{} Alle Waren, die mit sehr wertvollen
Maschinen oder in sehr wertvollen Geb\"auden produziert
werden oder die eine betr\"achtliche Zeit erfordern,
bevor sie auf den Markt gebracht werden k\"onnen, werden
in ihrem relativen Werte sinken, w\"ahrend alle jene, die
haupts\"achlich mittels Arbeit produziert oder rasch auf
den Markt gebracht werden, an relativem Wert gewinnen
werden.\grqq{} (p.32.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Ric[ardo] kommt wieder zu dem, was ihn in der
Untersuchung eigentlich allein besch\"aftigt.\nbsp{} Diese
variations in den cost-prices of commodities\hyperlink{mia.mew26.2p191_fn1}{\textsuperscript{114}} resulting from a
rise or fall in wages\hyperlink{mia.mew26.2p191_fn2}{\textsuperscript{115}} sind unbedeutend, verglichen mit
denen, die in denselben cost-prices aus den variations in
the values of commodities \(\{\)Ric[ardo] is far from expressing
this truth in these adequate terms\(\}\), der quantity of labour
employed in their production\hyperlink{mia.mew26.2p191_fn3}{\textsuperscript{116}} resultieren.\nbsp{} Also kann man
davon \glqq{}abstrahieren\grqq{} im gro\ss{}en und ganzen,
und das Gesetz der values bleibt danach auch praktisch
richtig.\nbsp{} (Er h\"atte hinzuf\"ugen m\"ussen,
da\ss{} die cost-prices selbst ohne die values, as
determined by the time of labour\hyperlink{mia.mew26.2p191_fn4}{\textsuperscript{117}} unerkl\"arlich bleiben.)\nbsp{}
Dies ist der echte Gang seiner Untersuchung.\nbsp{} In der
Tat ist es klar, da\ss{} trotz der Verwandlung der Werte
der Waren in \emph{Kostpreise}, letztre vorausgesetzt, ein
\emph{change\hyperlink{mia.mew26.2p191_fn5}{\textsuperscript{118}}} in denselben fund diese
Kostpreise sind zu unterscheiden von den
\emph{Marktpreisen;} sie sind die Durchschnittsmarktpreise
der Waren in den different trades.\nbsp{} \emph{Marktpreis}
selbst schlie\ss{}t schon soweit einen Durchschnitt ein,
als \emph{Waren derselben Sph\"are} durch die Preise der
Waren bestimmt sind, \emph{die unter den mittleren, average\hyperlink{mia.mew26.2p191_fn6}{\textsuperscript{119}}
Produktionsbedingungen} dieser Sph\"are produziert
sind.\nbsp{} Keineswegs unter den \emph{schlechtesten
Bedingungen}, wie Ric[ardo] annimmt bei der Rente, denn
die Durchschnittsnachfrage h\"angt an einem bestimmten
Preis, selbst beim Korn.\nbsp{} Ein gewisses Quantum Zufuhr
wird also nicht \emph{\"uber} diesem Preise
verkauft.\nbsp{} Sonst fiele die Nachfrage.\nbsp{} Die unter
(below) den mittlern, nicht \emph{in} den mittlern
Bedingungen Produzierenden m\"ussen daher ihre Ware oft
nicht nur unter ihrem Wert, sondern unter ihrem
\emph{Kostenpreis} verkaufen\(\}\), soweit er nicht aus einem
permanenten Fall oder Steigen -- a permanent alteration
in the rate of profit\hyperlink{mia.mew26.2p191_fn7}{\textsuperscript{120}}, der nur im Laufe vieler Jahre
sich festsetzen kann -- hervorgeht, einzig und
allein einem \emph{change} in ihren \emph{values}, der zu
ihrer Produktion n\"otigen Arbeitszeit geschuldet sein
kann.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Der Leser sollte sich jedoch
bewu\ss{}t sein, da\ss{} diese Ursache der
Ver\"anderungen der Waren\grqq{} (soll hei\ss{}en
cost-prices oder, wie er \emph{meint}, relative values of
commodities\hyperlink{mia.mew26.2p192_fn1}{\textsuperscript{121}})
\glqq{}verh\"altnism\"a\ss{}ig geringf\"ugig in
ihren Wirkungen ist\dots{} Anders verh\"alt es sich mit
der zweiten gro\ss{}en Ursache der Ver\"anderung des
Wertes der Waren, n\"amlich der Vermehrung oder
Verminderung der zu ihrer Produktion erforderlichen Menge
Arbeit\dots{} Eine Ver\"anderung der st\"andigen
Profitrate in gr\"o\ss{}erem Ausma\ss{}e ist die
Auswirkung von Ursachen, die sich nur im Laufe mehrerer
Jahre durchsetzen, wohingegen \"Anderungen in den zur
Produktion von Waren notwendigen Arbeitsquanta sich
t\"aglich ereignen.\nbsp{} Jede Verbesserung der
Maschinen, Werkzeuge und Baulichkeiten, sowie bei der
Gewinnung von Rohstoffen spart Arbeit und erm\"oglicht
uns die Produktion jener Ware, bei der die Verbesserung
angewandt wird, mit mehr Leichtigkeit, was im Ergebnis ihren
\emph{Wert} \"andert.\nbsp{} Bei der Einsch\"atzung der
Ursachen der \"Anderung des Wertes von Waren w\"are es
falsch, die Wirkung, die durch ein Steigen oder Sinken von
Arbeit verursacht wird, g\"anzlich zu
vernachl\"assigen, aber es w\"are ebenfalls unrichtig,
ihr allzu gro\ss{}e Bedeutung beizumessen.\grqq{} (p.32,
33.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Er wird daher ganz davon absehn.\par\endgroup{}

\begingroup{}so au\ss{}erordentlich konfus ist diese ganze sectio IV
of ch. I \glqq{}\emph{On Value}\grqq{}, da\ss{}, obgleich
Ricardo beim Eingang ank\"undigt, er wolle den
Einflu\ss{} \emph{der variations betrachten, die Steigen oder
Fallen des Arbeitslohns} infolge der differenten
Zusammensetzung des Kapitals hervorbringe auf values, er in
der Tat dies nur zwischendurch illustriert, er dagegen in
fact den Hauptteil der Sektion IV mit Illustrationen
f\"ullt, die nachweisen, da\ss{} \emph{ganz
unabh\"angig} vom \emph{Steigen oder Fallen} des
Arbeitslohns -- bei von ihm selbst \emph{konstant}
vorausgesetztem Arbeitslohn -- die \emph{Annahme}
\(\Vert{}\)539\(\vert{}\) einer \emph{allgemeinen Profitrate} von den
va1ues der Waren verschiedne cost-prices hervorbringen
mu\ss{} und zwar wieder unabh\"angig selbst von
difference of fixed und circulating capital.\nbsp{} Dies
vergi\ss{}t er wieder am Schlu\ss{} der Sektion.\par\endgroup{}

\begingroup{}Er k\"undigt die Untersuchung in sect. IV an mit den
Worten:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Dieser Unterschied in der
\emph{Lebensdauer} des fixen Kapitals und die
\emph{Vielf\"altigkeit der
Gr\"o\ss{}enverh\"altnisse}, in welchen die
beiden Formen des Kapitals kombiniert werden k\"onnen,
erzeugen neben der zur Produktion von Waren notwendigen
gr\"o\ss{}eren oder geringeren Menge Arbeit eine
\emph{weitere Ursache} f\"ur die Ver\"anderungen in
deren relativem Wert, n\"amlieh das Steigen oder Fallen
des Wertes Arbeit.\grqq{} (p.25, 26.)\par\endgroup{}

\begingroup{}In fact zeigt er d'abord durch seine illustrations,
da\ss{} die \emph{allgemeine Profitrate} erst der
different combination der sorts of capital (n\"amlich
variablen und konstanten etc.) diesen Einflu\ss{} gibt,
die prices der
commodities von ihren values zu differenzieren, da\ss{} sie
also, nicht the value of labour\hyperlink{mia.mew26.2p193_fn1}{\textsuperscript{122}}, die konstant vorausgesetzt ist,
the \emph{cause} of those variations\hyperlink{mia.mew26.2p193_fn2}{\textsuperscript{123}} ist.\nbsp{} Dann -- in zweiter
Instanz erst -- unterstellt er von den values infolge
der allgemeinen Profitrate bereits differenzierte
cost-prices und untersucht, wie variations in the value of
labour auf diese wirken.\nbsp{} Nr. 1, die Hauptsache,
untersucht er nicht, vergi\ss{}t er ganz und
schlie\ss{}t die section, wie er sie er\"offnet
hat:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Es ist in jedem Abschnitt gezeigt
worden, da\ss{} ohne eine \"Anderung des
Arbeitsquantums die \emph{Erh\"ohung des Wertes} der
Arbeit nur einen Fall im Tauschwerte jener Waren verursacht,
zu deren Produktion fixes \emph{Kapital} verwendet
wird.\nbsp{} Je gr\"o\ss{}er die Menge des fixen
Kapitals ist, desto gr\"o\ss{}er wird der Fall
sein.\grqq{} (p.35.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Und in der folgenden sect. V (ch. I) geht er denn auch in
dieser line\hyperlink{mia.mew26.2p193_fn3}{\textsuperscript{124}} fort,
d. h. untersucht nur, wie die \emph{cost-prices} der Waren
durch \emph{a variation in the value of labour, or wages}
variiert werden k\"onnen, wenn nicht die Proportion of
fixed und circulating capitals verschieden ist f\"ur two
equal capitals in two different occupations\hyperlink{mia.mew26.2p193_fn4}{\textsuperscript{125}}, sondern wenn there is
\glqq{}\emph{unequal durability} of fixed capital\grqq{}
oder aber \glqq{}\emph{unequal rapidity in the return of
the} capitals to their \emph{owners\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p193_fn5}{\textsuperscript{126}}}.\nbsp{} Die richtige
Ahnung, die noch in sectio IV liegt, \"uber den
\emph{Unterschied zwischen cost-prices und values} infolge
der allgemeinen Profitrate klingt hier nicht mehr
durch.\nbsp{} Es wird \emph{nur eine sekund\"are Frage
\"uber die Variation in den cost-prices selbst
behandelt}.\nbsp{} Diese sectio hat daher in der Tat kaum
ein theoretisches Interesse au\ss{}er durch die
gelegentlich beigebrachten, aus dem
Zirkulationsproze\ss{} entspringenden
Formverschiedenheiten der Kapitalien.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}In dem Ma\ss{}e, in dem fixes
Kapital eine geringere Lebensdauer besitzt, wird es dem
Charakter des zirkulierenden Kapitals \"ahnlicher.\nbsp{}
Es wird \emph{in k\"urzerer Zeit} verbraucht und
\emph{wertm\"a\ss{}ig reproduziert} werden, um das
Kapital des Fabrikanten zu erhalten.\grqq{} (p.36.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Also auch die less durability\hyperlink{mia.mew26.2p193_fn6}{\textsuperscript{127}} und der Unterschied zwischen fixed
und circulating capital \"uberhaupt auf den Unterschied
in der \emph{Reproduktionszeit}
zur\"uckgef\"uhrt.\nbsp{} Dies ist allerdings
entscheidend wichtige Bestimmung.\nbsp{} Keineswegs die
einzige.\nbsp{} Das capital fixe geht ganz in den
Arbeitsproze\ss{} ein und nur sukzessiv und
st\"uckweise in den Verwertungsproze\ss{}.\nbsp{} Dies
ein andrer Hauptunterschied in ihrer Zirkulationsform.\nbsp{}
Ferner: Das capital
fixe geht -- \emph{mu\ss{} es} -- nur seinem
\emph{Tauschwert} nach in den Zirkulationsproze\ss{} ein,
w\"ahrend sein \emph{Gebrauchswert} im
Arbeitsproze\ss{} aufgeht und ihn nie
verl\"a\ss{}t.\nbsp{} Dies ein andrer wichtiger
Unterschied in der \emph{Zirkulationsform}.\nbsp{} Beide
Unterschiede in der Zirkulationsform betreffen auch die
Zirkulationszeit; sind aber nicht mit den degrees\hyperlink{mia.mew26.2p194_fn1}{\textsuperscript{128}} und differences
derselben identisch.\par\endgroup{}

\begingroup{}Weniger durables\hyperlink{mia.mew26.2p194_fn2}{\textsuperscript{129}} Kapital erheischt mehr
\emph{best\"andige Arbeit},\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}um seinen urspr\"unglichen Stand
der Leistungsf\"ahigkeit zu erhalten; aber die so
verausgabte Arbeit kann betrachtet werden als ob sie in
Wirklichkeit f\"ur die produzierte Ware verwendet worden
ist, die dann einen dieser Arbeit entsprechenden Wert
enthalten mu\ss{}.\grqq{} (p.36, 37.)\nbsp{} \glqq{} Ist
aber der Verschlei\ss{} der Maschine gro\ss{} und
entspricht die f\"ur ihre Instandhaltung notwendige
Arbeitsmenge derjenigen von f\"unfzig Mann im Jahr, dann
mu\ss{} ich einen zus\"atzlichen Preis f\"ur meine
Waren fordern, der gleich dem von irgendeinem anderen
Fabrikanten erzielten ist, der f\"unfzig Mann f\"ur
die Produktion anderer Waren besch\"aftigt, ohne
\"uberhaupt irgendwelche Maschinerie zu verwenden.\nbsp{}
Jedoch wird ein Steigen des Arbeitslohnes nicht in gleicher
Weise solche Waren, die mit schnell verschlei\ss{}ender
Maschinerie produziert werden und andere, die mit langsam
verschlei\ss{}ender Maschinerie hergestellt werden,
ber\"uhren.\nbsp{} Bei der Produktion der einen Ware
\emph{wird fortlaufend eine gro\ss{}e Quantit\"at Arbeit
auf sie \"ubertragen}\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\(\{\)aber er sieht nicht mit
seiner general rate of profits im Kopf, da\ss{} damit auch
relativ a great deal of surplus labour would be continually
transferred to the commodity\hyperlink{mia.mew26.2p194_fn3}{\textsuperscript{130}}\(\}\),\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}w\"ahrend bei der
anderen sehr wenig \"ubertragen wird\grqq{}.\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\{\)Hence very little surplus labour, hence much less
value, if the commodities exchanged according to their
values.\hyperlink{mia.mew26.2p194_fn4}{\textsuperscript{131}}\(\}\)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Daher vermindert jede Erh\"ohung
der L\"ohne oder, was dasselbe ist, \(\Vert{}\)540\(\vert{}\) jeder Fall des Profits den
relativen Wert jener Waren, die mit einem Kapital von langer
Lebensdauer produziert werden und erh\"oht entsprechend
den relativen Wert der anderen, die mit rasch
verschlei\ss{}endem Kapital produziert werden.\nbsp{} Ein
Sinken der L\"ohne h\"atte die genau entgegengesetzte
Wirkung.\grqq{} (p. 37, 38.)\par\endgroup{}

\begingroup{}In anderen Worten: Der manufacturer, der fixed capital of
less durability\hyperlink{mia.mew26.2p194_fn5}{\textsuperscript{132}}
anwendet, wendet verh\"altnism\"a\ss{}ig weniger
fixes und mehr in Arbeitslohn ausgelegtes Kapital an als
der, der capital of greater durability employs\hyperlink{mia.mew26.2p194_fn6}{\textsuperscript{133}}.\nbsp{} Der Fall
f\"allt also mit dem vorigen zusammen, wie variation of
wages wirkt auf Kapitalien, von denen das eine mehr fixes
Kapital relativ, proportionell anwendet als das andre.\nbsp{}
There is nothing new.\hyperlink{mia.mew26.2p194_fn7}{\textsuperscript{134}}\par\endgroup{}

\begingroup{}Was Ric[ardo] sonst p. 38-40 \"uber \emph{machinery}
sagt, aufzuheben, bis wir an ch. XXXI \glqq{}\emph{On
Machinery}\grqq{} kommen\hyperlink{mia.mew26.2p195_fn1}{\textsuperscript{135}}.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}Es ist merkw\"urdig, wie Ric[ardo] am Schlu\ss{}
fast mit dem \emph{Wort} an das Richtige anstreift, um es
fahrenzulassen und nach dem gleich anzuf\"uhrenden
Anstreifen wieder zu der ihn beherrschenden Idee von der
Wirkung einer alteration in the value of labour auf
cost-prices zur\"uckk\"ommt und mit dieser
\emph{Nebenbetrachtung definitiv die Untersuchung
schlie\ss{}t}.\par\endgroup{}

\begingroup{}Die anstreifende Stelle ist diese:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Man sieht daher, da\ss{} in den
fr\"uhen Entwicklungsstufen der Gesellschaft, bevor viel
Maschinerie oder langlebiges Kapital benutzt wurde, die
durch \emph{gleiche Kapitale} produzierten Waren
ungef\"ahr den \emph{gleichen Wert} besitzen, und
da\ss{} sie untereinander nur steigen oder fallen auf
Grund von mehr oder weniger Arbeit, die zu ihrer Produktion
erforderlich ist,\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\(\{\)dieser Nachsatz schlecht; er bezieht sich auch nicht auf
die value, sondern auf die commodities\hyperlink{mia.mew26.2p195_fn2}{\textsuperscript{136}}, wobei er
keinen Sinn hat, au\ss{}er es handelt sich von ihren
prices; denn da\ss{} die \emph{va1ues} fall im
Verh\"altnis zur Arbeitszeit, hei\ss{}t, da\ss{}
values fall or rise as they fall or rise\hyperlink{mia.mew26.2p195_fn3}{\textsuperscript{137}}\(\}\);\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}aber nach der Einf\"uhrung dieser
kostspieligen und langlebigen Werkzeuge \emph{sind die unter
Verwendung gleicher Kapitale produzierten Waren von sehr
ungleichem Werte}.\nbsp{} Obwohl sie immer noch im
Verh\"altnis zueinander in dem Ma\ss{}e, in dem mehr
oder weniger Arbeit f\"us ihre Produktion notwendig wisd,
einem Steigen oder Sinken unterworfen sind, unterliegen sie
auch einer anderen, wenn auch geringeren Ver\"anderung
durch das Steigen oder Fallen von L\"ohnen und
Profiten.\nbsp{} Da die f\"ur 5000 \emph{l}.  verkauften
Waren das Produkt eines Kapitals sein k\"onnen, das in
seiner H\"ohe gleich einem anderen ist, mit dem Waren
produziert wurden, die f\"ur 10000 \emph{l}.  verkauft
werden, werden \emph{die bei ihrer Erzeugung gemachten Profite
dieselben sein}.\nbsp{} Diese Profite w\"aren aber
ungleich, wenn die Preise der Waren sich nicht mit einem
Steigen oder Fallen der \emph{Profitrate}
\"andernw\"urden.\grqq{} (p.40, 41.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Hier sagt Ric[ardo] in der Tat:\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{Gleich gro\ss{}e Kapitalien} produzieren Waren
von \emph{gleichen Werten}, wenn das Verh\"altnis ihrer
organischen Bestandteile dasselbe ist, wenn sie gleich
gro\ss{}e Portionen in Arbeitslohn und Arbeitsbedingungen
verausgaben.\nbsp{} In ihren Waren verk\"orpern sich dann
dieselben Quanta Arbeit, also gleiche Werte \(\{\)abgesehn von
der Differenz, die durch den Zirkulationsproze\ss{}
hereink\"ame\(\}\).\nbsp{} Dagegen produzieren \emph{gleich
gro\ss{}e} Kapitalien Waren of \emph{very unequal value\hyperlink{mia.mew26.2p195_fn4}{\textsuperscript{138}}} , wenn
ihre organische Zusammensetzung verschieden,
namentlich wenn der als fixes Kapital existierende Teil
sehr verschieden sich verh\"alt zu dem in Arbeitslohn
ausgelegten Teil.\nbsp{} Erstens geht nur ein Teil des fixen
Kapitals als Wertbestandteil in die Ware ein, wodurch also
schon die \emph{Wertgr\"o\ss{}en} sehr verschieden
werden, je nachdem viel oder wenig fixes Kapital bei der
Produktion der Ware angewandt ist.\nbsp{} Zweitens ist der in
Arbeitslohn ausgelegte Teil -- per 100 auf gleich
gro\ss{}e Masse Kapital gerechnet -- viel kleiner,
also auch die Gesamtarbeit, die in der Ware verk\"orpert
ist, also auch die Surplusarbeit bei gegehnem Arbeitstag von
gleicher L\"ange, die den Mehrwert konstituiert.\nbsp{}
Sollen daher diese gleich gro\ss{}en Kapitalien, deren
Waren \emph{ungleiche Werte} haben, in welchen ungleichen
Werten \emph{ungleiche Mehrwerte} und daher \emph{ungleiche
Profite stecken}, gleiche Profite wegen ihrer gleichen
Gr\"o\ss{}e abwerfen, so m\"ussen die \emph{prices of
the goods} (as determined by the general rate of profit
on a given outlay)\hyperlink{mia.mew26.2p196_fn1}{\textsuperscript{139}} sehr verschieden sein von den
\emph{va1ues of the goods\hyperlink{mia.mew26.2p196_fn2}{\textsuperscript{140}}}.\nbsp{} Es folgt daher
nicht, da\ss{} die values ihre Natur ge\"andert,
sondern da\ss{} die \emph{prices} von den \emph{values}
verschieden sind.\nbsp{} Es ist um so auffallender, da\ss{}
Ric[ardo] nicht zu diesem Schlu\ss{} kam, weil er doch
sieht, da\ss{} selbst die cost-prices, die durch general
rate of profits bestimmt sind, [sich \"andern] -- vorausgesetzt, eine Andrung in rate of profit (oder rate of
wages) diese Kostpreise \"andern mu\ss{}, damit die
rate of profit \(\Vert{}\)541\(\vert{}\) in den
verschiednen trades dieselbe bleibe.\nbsp{} Wieviel mehr
m\"u\ss{}te also das establishment of a general rate of
profit die unequal va1ues\hyperlink{mia.mew26.2p196_fn3}{\textsuperscript{141}} \"andern, da ja diese
\emph{general rate of profit} \"uberhaupt nichts ist als
Ausgleichung der different rates of surplus value in den
verschiednen Waren, die von equal capitals produziert
sind.\par\endgroup{}

\begingroup{}Nachdem Ric[ardo] so den Unterschied zwischen cost und
value, cost-prices und values der Waren, wenn nicht
entwickelt und begriffen, jedenfalls selbst faktisch
konstatiert hat, endet er mit dem Satz:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Malthus scheint zu glauben,
da\ss{} es ein Teil meiner Ansicht sei, da\ss{}
\emph{Kosten} und \emph{Wert} einer Sache das gleiche
seien.\nbsp{} \emph{Das ist so}, wenn er unter Kosten
\glq{}\emph{Produktionskosten}\grq{},
\emph{einschlie\ss{}lich Profit}, versteht.\grqq{} (p.46,
Note.)\nbsp{} (Also Auslagen plus durch die general rate of
profit bestimmten Profit.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Mit dieser falschen und von ihm selbst widerlegten
Verwechslung von cost-prices und values geht er dann an die
Betrachtung der Rente.\par\endgroup{}

\begingroup{}Was Ricardo in sect. VI, ch. I sagt mit Bezug auf den
Einflu\ss{} der variations in the value of labour upon the
cost-price of gold\hyperlink{mia.mew26.2p196_fn4}{\textsuperscript{142}}:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Kann man Gold nicht als eine Ware
betrachten, die mit solchen Anteilen der beiden Arten von
Kapital produziert wird, die der durchschnittlichen Menge,
wie sie bei der Produktion der meisten Waren angewandt wird,
am n\"achsten kommen?\nbsp{} K\"onnen diese Anteile
nicht ann\"ahernd gleich weit von den beiden
Extremen, -- dem einen, bei dem wenig fixes Kapital
benutzt wird und dem anderen, bei dem wenig Arbeit
besch\"aftigt wird, -- entfernt sein, so da\ss{} sie
ein gerechtes Mittel zwischen ihnen darstellen?\grqq{}
(l.c. p.44),\par\endgroup{}

\begingroup{}gilt vielmehr mit Bezug auf die Waren, in deren
Zusammensetzung die verschiednen organischen Bestandteile im
average\hyperlink{mia.mew26.2p197_fn1}{\textsuperscript{143}}
Verh\"altnis eingehn, ditto ihre Zirkulations- und
Reproduktionszeit die average ist.\nbsp{} F\"ur diese
f\"allt cost-price und value zusammen, weil bei ihnen der
Durchschnittsprofit mit ihrem wirklichen Mehrwert
zusammenf\"allt, aber auch nur bei diesen.\par\endgroup{}

\begingroup{}So mangelhaft sect. IV und V von ch. I erscheinen in der
Betrachtung \"uber die influence der variations in the
value of labour on the \glqq{}relative values\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p197_fn2}{\textsuperscript{144}} als Nebensache
(theoretisch) gegen die Verwandlung der values in
cost-prices\hyperlink{mia.mew26.2p197_fn3}{\textsuperscript{145}}
durch die average rate of profits\hyperlink{mia.mew26.2p197_fn4}{\textsuperscript{146}}, so bedeutende Konsequenz zieht
Ric[ardo] daraus und wirft einen der hauptfortgeschleppten
Irrt\"umer seit A. Smith \"uber den Haufen, da\ss{}
Erh\"ohung des Arbeitslohns, statt den Profit fallen zu
machen, raises the prices of commodities\hyperlink{mia.mew26.2p197_fn5}{\textsuperscript{147}}.\nbsp{} Zwar liegt dies schon in
dem blo\ss{}en Begriff der \emph{values} und wird in
keiner Weise modifiziert durch ihre Verwandlung in
cost-prices, da diese \"uberhaupt nur die \emph{Verteilung
des vom Gesamtkapital gemachten Mehrwerts} auf die
verschiednen trades oder different capitals in different
spheres of production\hyperlink{mia.mew26.2p197_fn6}{\textsuperscript{148}} betrifft.\nbsp{} Aber es war
wichtig, da\ss{} Ric[ardo] die Sache hervorhob und sogar
das Gegenteil zeigte.\nbsp{} Er sagt daher mit Recht
sect. VI, ch. I:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Bevor ich diesen Gegenstand
verlasse, mag die Feststellung angebracht sein, da\ss{}
Adam Smith und alle die ihm folgenden Autoren nach meiner
Kenntnis ausnahmslos behaupteten, ein Steigen des Preises
der Arbeit habe eine gleichm\"a\ss{}ige Erh\"ohung
des Preises aller Waren zur Folge.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\{\)Dies entsprechend derzweiten Erkl\"arung der value
von A. Smith, wonach sie gleich der quantity of labour a
commodity can purchase\hyperlink{mia.mew26.2p197_fn7}{\textsuperscript{149}}.\(\}\)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Ich hoffe, es ist mir gelungen zu
zeigen, da\ss{} es keine Gr\"unde f\"ur eine
derartige Ansicht gibt, und da\ss{} nur jene Waren steigen
werden, f\"ur die weniger fixes Kapital \emph{als f\"ur
das Medium, in welchem der Preis ausgedr\"uckt wird},
angewendet worden ist\grqq{} (hier wird die relative value =
der expression der value in money\hyperlink{mia.mew26.2p197_fn8}{\textsuperscript{150}}) \glqq{}und da\ss{} alle jene,
f\"ur die
mehr verwendet wurde, sicherlich im Preise fallen werden,
sobald die L\"ohne steigen.\nbsp{} Andererseits werden bei
einem Fall der L\"ohne nur jene Waren sinken, auf die ein
geringerer Anteil von fixem Kapital verwendet worden ist als
auf das Medium, in dem der Preis gesch\"atzt wird,
w\"ahrend alle diejenigen, auf die mehr verwendet wurde,
tats\"achlich im Preise steigen werden.\grqq{}
(p.45.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Dies f\"ur die Geldpreise scheint \emph{falsch}.\nbsp{}
Wenn Gold steigt oder f\"allt in value, from whatever
causes\hyperlink{mia.mew26.2p198_fn1}{\textsuperscript{151}}, so
f\"allt es gleichm\"a\ss{}ig in bezug auf alle
Waren, die in ihm gesch\"atzt werden.\nbsp{} Indem es so
ein relativ unver\"andertes Medium trotz seiner
Ver\"anderlichkeit darstellt, ist absolut nicht abzusehn,
wie irgendwelche relative Kombination in ihm zwischen
capital fixe und circulant, verglichen mit den Waren, einen
Unterschied hervorbringen kann.\nbsp{} Aber hier die
\emph{falsche Voraussetzung} Ric[ardos], da\ss{} sich das
Geld, soweit es als Zirkulationsmittel dient, als Ware gegen
Waren austauscht.\nbsp{} Die Waren sind in ihm
gesch\"atzt, bevor es sie zirkuliert.\nbsp{} Gesetzt,
statt Gold sei wheat\hyperlink{mia.mew26.2p198_fn2}{\textsuperscript{152}} das Medium.\nbsp{} W\"urde
z.B. infolge eines Steigens des Arbeitslohns wheat als Ware,
worin mehr als das average variable Kapital statt konstantes
eingeht, relativ steigen in seinem Produktionspreis, so
w\"urden alle Waren in Weizen von h\"ohrem
\glqq{}relativen Wert\grqq{} gesch\"atzt.\nbsp{} Die
Waren, worin mehr fixes Kapital einginge, w\"urden sich
in weniger Weizen ausdr\"ucken als zuvor, nicht weil ihr
spezifischer Preis gegen den Weizen gefallen, sondern weil
er \"uberhaupt gefallen.\nbsp{} Eine Ware, die grade
soviel Arbeit enthielte im Gegensatz zur accumulated labour
als Weizen, w\"urde ihr Steigen dadurch ausdr\"ucken,
da\ss{} sie sich in mehr Weizen ausdr\"uckte \(\Vert{}\)542\(\vert{}\) als eine Ware, deren Preis
gegen den Weizen gefallen.\nbsp{} Machen dieselben Ursachen,
die den Weizenpreis steigen machen, z.B. den Preis von
Kleidern steigen, so w\"urden zwar die Kleider sich nicht
in mehr Weizen ausdr\"ucken als fr\"uher, aber die,
deren Preis gegen den Weizen gefallen, z.B. cottons, in
weniger.\nbsp{} Cottons und Kleider w\"urden den
Unterschied ihrer Preise im Weizen als ihrem Medium
ausdr\"ucken.\par\endgroup{}

\begingroup{}Aber was Ricardo meint, ist etwas andres.\nbsp{} Er meint:
Weizen w\"are infolge des Steigens des Arbeitslohns
gestiegen gegen cottons, aber nicht gegen Kleider.\nbsp{}
Kleider also w\"urden sich gegen Weizen von dem alten
Preis austauschen, cottons gegen Weizen von gestiegenem
Preis.\nbsp{} An und f\"ur sich die Voraussetzung
h\"ochst abgeschmackt, da\ss{} variations im Preis des
Arbeitslohns in England z.B., die Kostenpreise des Goldes in
Kalifornien, wo der Arbeitslohn nicht gestiegen ist,
alterieren w\"urden.\nbsp{} Die Ausgleichung der
\emph{Werte} durch Arbeitszeit und noch viel weniger der
\emph{Kostenpreise} durch
eine allgemeine Profitrate existiert nicht in dieser
unmittelbaren Form zwischen verschiednen L\"andern.\nbsp{}
Aber nimm selbst den Weizen, ein einheimisches
Produkt.\nbsp{} Das qr. Weizen sei von 40 auf 50 sh., d.h. um
25 p.c. gestiegen.\nbsp{} Ist das Kleid ebenfalls um 25
p.c. gestiegen, so gilt es nach wie vor 1 qr. Weizen.\nbsp{}
Ist das cotton um 25 p.c. gefallen, so gilt dieselbe Menge
cotton, die fr\"uher 1 qr. galt, nur noch 6 bushel
Weizen.\nbsp{} Und dieser Ausdruck in Weizen stellt exakt das
Verh\"altnis der Preise von cotton und Kleidern dar, weil
sie sich in \emph{demselben} Ma\ss{} messen, [in] 1
qr. Weizen.\par\endgroup{}

\begingroup{}\"Ubrigens ist die Ansicht weiter abgeschmackt.\nbsp{}
Der \emph{Preis} der Ware, die als Ma\ss{} der Werte und
daher als Geld dient, existiert \"uberhaupt nicht, weil
ich sonst, au\ss{}er der Ware, die als Geld dient, noch
eine zweite Ware haben m\"u\ss{}te, die als Geld
dient -- double measure of values\hyperlink{mia.mew26.2p199_fn1}{\textsuperscript{153}}.\nbsp{} Der relative Wert des
Gelds ist ausgedr\"uckt in den unz\"ahligen Preisen
aller Waren; denn in jedem dieser Preise, worin der
Tauschwert der Ware in Geld, ist der Tauschwert des Gelds im
Gebrauchswert der Ware ausgedr\"uckt.\nbsp{} Von einem
Steigen oder Fallen \emph{des} Preises des Geldes kann daher
keine Rede sein.\nbsp{} Ich kann sagen: Der Weizenpreis des
Geldes oder sein Kleiderpreis ist derselbe geblieben; sein
Cottonpreis ist gestiegen, was dasselbe ist, da\ss{} der
Geldpreis des cotton gefallen.\nbsp{} Aber ich kann nicht
sagen, da\ss{} der \emph{Preis} des Geldes gestiegen oder
gefallen ist.\nbsp{} Aber Ricardo meint in der Tat, z.B. der
Cottonpreis des Gelds sei gestiegen oder der Geldpreis des
cotton gefallen, weil Geld gegen cotton gestiegen sei im
relativen Wert, w\"ahrend es denselben Wert behalten habe
gegen Kleider oder Weizen.\nbsp{} Beide werden also in einem
\emph{ungleichen} Ma\ss{}e gemessen.\par\endgroup{}

\begingroup{}Diese sectio VI \glqq{}\emph{On an invariable measure of
value}\grqq{} handelt vom \glqq{}\emph{Ma\ss{} der
Werte}\grqq{}, aber ohne alles Bedeutende.\nbsp{} Der
Zusammenhang zwischen Wert, seinem immanenten Ma\ss{}
durch die Arbeitszeit und der Notwendigkeit eines
\emph{\"au\ss{}ren} Ma\ss{}es der Warenwerte nicht
begriffen, nicht einmal als Frage aufgeworfen.\par\endgroup{}

\begingroup{}Gleich der Eingang zeigt die oberfl\"achliche
Manier:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Sobald sich Waren in ihrem relativen
Wert ver\"andern, \emph{ist} das Vorhandensein von
Mitteln \emph{w\"unschenswert}, mit denen man feststellen
kann, welche von ihnen in ihrem wirklichen Wert gefallen und
welche gestiegen sind.\nbsp{} Das kann nur erreicht werden,
indem man eine nach der anderen mit einem
unver\"anderlichen Standardma\ss{} des Wertes
vergleicht, das selbst keiner der Schwankungen unterworfen
ist, denen andere Waren ausgesetzt sind.\grqq{} (p. 41,
42.)\nbsp{} Aber \glqq{}es gibt keine Ware, die nicht den
gleichen Ver\"anderungen ausgesetzt ist \dots{}, das
bedeutet, es gibt keine Ware, deren Produktion nicht mehr
oder weniger Arbeit erfordern kann.\grqq{} (p. 42.)\par\endgroup{}

\begingroup{}G\"abe es aber eine solche Ware, so w\"urden teils
die Einfl\"usse des rise or fall of wages\hyperlink{mia.mew26.2p200_fn1}{\textsuperscript{154}} und der
different combinations of fixed and circulating capital,
fixed capital of the same durability, the length of time
before it can be brought to market\hyperlink{mia.mew26.2p200_fn2}{\textsuperscript{155}} etc., sie verhindern,\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}ein vollkommenes Wertma\ss{} zu
sein, mit dem wir genau die Ver\"anderungen aller anderen
Dinge feststellen k\"onnten.\grqq{} (p.43.)\nbsp{}
\glqq{}Es w\"are ein vollendetes Ma\ss{} des Wertes
f\"ur alle unter genau den gleichen Bedingungen
produzierten Dinge, keineswegs aber f\"ur andere.\grqq{}
(l.c.)\par\endgroup{}

\begingroup{}D.h., variierten diese \glqq{}other things\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p200_fn3}{\textsuperscript{156}}, so k\"onnten
wir (wenn der Wert des Gelds nicht stiege oder fiele)
sagen, da\ss{} die Variation aus Steigen oder Fallen
\glqq{}in ihren \emph{Werten}\grqq{} herk\"ommt, [aus]
der zu ihrer Produktion erforderlichen Arbeitszeit.\nbsp{}
Bei den andren things k\"onnten wir nicht wissen, ob die
\glqq{}variations\grqq{} in ihren Geldpreisen aus den
\emph{andren Gr\"unden erfolgen} etc.\nbsp{} Sp\"ater
auf dies keineswegs Gute zur\"uckzukommen.\nbsp{} (Bei
einer sp\"atren Revision der Geldtheorie.)\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{Ch. I, sectio VII}.\nbsp{} Au\ss{}er der wichtigen
Doktrin \"uber \glqq{}\emph{relative}\grqq{} wages,
profits und rents, worauf sp\"ater zur\"uckzukommen,
enth\"alt diese Sektion nichts als die Lehre, da\ss{},
wenn Geld im Wert f\"allt oder steigt, ein entsprechendes
Steigen oder Fallen in dem Arbeitslohn etc. nichts an den
Verh\"altnissen \"andert, sondern nur an deren
monetary expression\hyperlink{mia.mew26.2p200_fn4}{\textsuperscript{157}}.\nbsp{} Dr\"uckt sich dieselbe
Ware in doppelt soviel \pounds{} aus, so auch der Teil
derselben, der sich in profit, wages oder rent
aufl\"ost.\nbsp{} Aber das Verh\"altnis dieser drei
untereinander und die real values\hyperlink{mia.mew26.2p200_fn5}{\textsuperscript{158}}, die sie repr\"asentieren,
bleiben dieselben.\nbsp{} Ditto, wenn der Profit doppelt
soviel \pounds{}, so dr\"ucken sich aber auch 100
\pounds{} nun in 200 \pounds{} aus, also bleibt auch das
Verh\"altnis zwischen Profit und Kapital, die Profitrate,
unver\"andert.\nbsp{} Die Wechsel des monet\"aren
Ausdrucks treffen Profit und Kapital gleichzeitig, ditto
profit, wages, rent.\nbsp{} Auch von der letzten gilt dies,
sofern sie nicht auf den acre, sondern auf das in der
Agrikultur etc. vorgescho\ss{}ne Kapital berechnet
wird.\nbsp{} Kurz, in diesem Fall ist die Variation nicht in
den commodities etc.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Ein Steigen der L\"ohne aus
diesem Grunde wird zweifellos unausweichlich von einem
Steigen der Warenpreise begleitet sein.\nbsp{} Man wird in
solchen F\"allen jedoch stets finden, da\ss{} die
Arbeit und alle Waren sich wechselseitig nicht
ver\"andert haben und da\ss{} die Ver\"anderung auf
das Geld beschr\"ankt blieb.\grqq{} (p.47.)\par\endgroup{}



\section{[5.]\nbsp{} Durchschnitts- oder Kostenpreise und
Marktpreise}

\subsection{[a) Einleitende Bemerkungen: Individueller Wert und
Marktwert; Marktwert und Marktpreis]}

\begingroup{}\(\Vert{}\)543\(\vert{}\) Zur Entwicklung der
Differentialrente stellt Ricardo in \emph{ch. II} \glqq{}On
Rent\grqq{} folgenden Satz auf:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Der \emph{Tauschwert aller Waren},
ob sie industriell erzeugt werden oder das Produkt des
Bergbaus oder des Bodens sind, wird nicht durch die
geringere Quantit\"at Arbeit bestimmt, die zu ihrer
Produktion unter sehr g\"unstigen Bedingungen ausreicht
und in deren Genu\ss{} ausschlie\ss{}lich diejenigen
kommen, die besondere Produktionaleichtigkeiten haben,
sondern durch die gr\"o\ss{}ere Menge Arbeit, die
notwendigerweise von denen bei ihrer Produktion aufgewendet
werden mu\ss{}, die solche Erleichterungen nicht besitzen, -- von denjenigen, die sie \emph{dauernd} unter den
ung\"unstigsten Bedingungen produzieren; das bedeutet,
\emph{unter den ung\"unstigsten Bedingungen, unter denen}
die Produktion \emph{im Hinblick auf die verlangte
Produktenmenge notwendigerweise} weitergef\"uhrt
werden mu\ss{}.\grqq{} (p.60, 61.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Der letzte Satz nicht ganz richtig.\nbsp{} Die
\glqq{}quantity of produce required\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p201_fn1}{\textsuperscript{159}} keine fixe
Gr\"o\ss{}e.\nbsp{} [Richtig w\"are zu sagen:] A
certain quantity of produce required within certain limits
of price.\hyperlink{mia.mew26.2p201_fn2}{\textsuperscript{160}}
Steigt der letztre \"uber diese limits, so f\"allt die
\glqq{}quantity required\grqq{} mit der Nachfrage.\par\endgroup{}

\begingroup{}Der obige Satz kann allgemein so ausgedr\"uckt werden:
Der Wert der Ware -- die das Produkt einer besondren
Produktionssph\"are -- ist bestimmt durch die
Arbeit, die erheischt ist, um die \emph{ganze Masse}, die
\emph{Totalsumme} der dieser Produktionssph\"are
entsprechenden Waren zu produzieren, nicht durch die
besondre Arbeitszeit, die f\"ur jeden einzelnen
capitalist oder employer\hyperlink{mia.mew26.2p201_fn3}{\textsuperscript{161}} innerhalb dieser
Produktionssph\"are erheischt ist.\nbsp{} Die allgemeinen
Produktionsbedingungen und die allgemeine Produktivit\"at
der Arbeit in dieser besondren Produktionssph\"are,
z.B. der cotton-manufacture\hyperlink{mia.mew26.2p201_fn4}{\textsuperscript{162}}, sind die durchschnittlichen
Produktionsbedingungen und die durchschnittliche
Produktivit\"at in dieser Sph\"are, der
cotton-manufacture.\nbsp{} Die Quantit\"at Arbeit, wodurch
also z.B. eine Elle Cottonzeug bestimmt ist, ist nicht die
Quantit\"at Arbeit, die in ihr steckt, die ihr
manufacturer has had expended upon it\hyperlink{mia.mew26.2p201_fn5}{\textsuperscript{163}}, sondern die durchschnittliche
Quantit\"at, wozu s\"amtliche cotton-manufacturers auf
dem Markt produce one yard of cotton-goods\hyperlink{mia.mew26.2p201_fn6}{\textsuperscript{164}}.\nbsp{} Die besondren
Bedingungen nun, unter welchen die einzelnen capitalists
in der cottonmanufacture z.B. produzieren, zerfallen
notwendig in 3 Klassen.\nbsp{} Die einen produzieren unter
\emph{mittleren} Bedingungen, d.h. die individuellen
Produktionsbedingungen, worunter sie produzieren, fallen
zusammen mit den \emph{allgemeinen} Produktionsbedingungen
der Sph\"are.\nbsp{} Das Durchschnittsverh\"altnis ist
ihr \emph{wirkliches} Verh\"altnis.\nbsp{} Die
Produktivit\"at ihrer Arbeit hat die durchschnittliche
H\"ohe.\nbsp{} Der \emph{individuelle} Wert ihrer Waren
f\"allt zusammen mit dem \emph{allgemeinen} Wert dieser
Waren.\nbsp{} Wenn sie z. B. die Elle cotton zu 2
sh. -- dem Durchschnittswert -- verkaufen,
verkaufen sie dieselbe zu dem \emph{Wert}, den die von ihnen
produzierten Ellen in natura darstellen.\nbsp{} Eine andre
Klasse produziert unter \emph{be\ss{}ren} als den
Durchschnittsbedingungen.\nbsp{} Der \emph{individuelle} Wert
ihrer Waren steht \emph{unter} dem allgemeinen Wert
derselben.\nbsp{} Verkaufen sie dieselbe zu diesem
allgemeinen Wert, so verkaufen sie \emph{\"uber} ihrem
individuellen Wert.\nbsp{} Endlich eine dritte Klasse
produziert \emph{unter} den durchschnittlichen
Produktionsbedingungen.\par\endgroup{}

\begingroup{}Nun ist die \glqq{}quantity of produce required\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p202_fn1}{\textsuperscript{165}} von dieser
besondren Produktionssph\"are keine fixe
Gr\"o\ss{}e.\nbsp{} Geht der Wert der Waren \"uber
certain limits\hyperlink{mia.mew26.2p202_fn2}{\textsuperscript{166}}
des Durchschnittswerts hinaus, so f\"allt die
\glqq{}quantity of produce required\grqq{} oder diese
quantity ist nur required at a given price -- or at
least within certain limits of price\hyperlink{mia.mew26.2p202_fn3}{\textsuperscript{167}}.\nbsp{} Es ist also ebenso
\emph{m\"oglich}, da\ss{} die letzte Klasse
\emph{unter} dem individuellen Wert ihrer Waren verkaufen
mu\ss{}, wie die bestgestellte Klasse stets
\emph{\"uber} ihrem individuellen Wert verkauft.\nbsp{} Es
wird namentlich von dem numerischen Verh\"altnis oder dem
proportionellen Gr\"o\ss{}enverh\"altnis der Klassen\hyperlink{mia.mew26.2p202_an46}{\textsuperscript{168}}
abh\"angen, welche den Durchschnittswert definitiv
settled\hyperlink{mia.mew26.2p202_fn4}{\textsuperscript{169}}.\nbsp{}
Wenn die mittlere Klasse numerisch weit vorwiegt, wird sie
ihn settlen.\nbsp{} Ist diese Klasse numerisch schwach und
die \emph{unter den Durchschnittsbedingungen} arbeitende
numerisch stark und \"uberwiegend, so settles sie die
general value of the produce of that sphere\hyperlink{mia.mew26.2p202_fn5}{\textsuperscript{170}}, obgleich dann
noch durchaus nicht gesagt und sogar sehr unwahrscheinlich
ist, da\ss{} grade der einzelne Kapitalist in der letzten
Klasse, der hier wieder der \emph{ung\"unstigst}
gestellte ist, den Ausschlag gibt.\nbsp{} (See\hyperlink{mia.mew26.2p202_fn6}{\textsuperscript{171}}
\emph{Corbet}\hyperlink{mia.mew26.2p202_an47}{\textsuperscript{172}}.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Mais laissons \c ca \`a part.\hyperlink{mia.mew26.2p202_fn7}{\textsuperscript{173}}\nbsp{} Das allgemeine Resultat
ist: Der \emph{allgemeine Wert}, den die Produkte dieser
Klasse haben, ist \emph{derselbe} f\"ur alle, wie er sich
immer zum individuellen Wert jeder einzelnen Ware
verhalte.\nbsp{} Dieser \emph{gemeinschaftliche} Wert ist der
\emph{Marktwert} dieser Waren, der Wert, unter dem sie auf
dem
Markt auftreten.\nbsp{} In Geld ausgedr\"uckt ist
dieser Marktwert der \emph{Marktpreis}, wie Wert in Geld
ausgedr\"uckt \"uberhaupt Preis ist.\nbsp{} Der
wirkliche Marktpreis steht bald \"uber, bald unter diesem
Marktwert und entspricht ihm nur zuf\"allig.\nbsp{} In
einer gewissen Periode aber gleichen sich die Schwankungen
aus, und es kann gesagt werden, da\ss{} der Durchschnitt
der wirklichen Marktpreise \emph{der Markt preis ist}, der
\emph{den Marktwert} darstellt.\nbsp{} Ob der wirkliche
Marktpreis der Gr\"o\ss{}e nach, \emph{quantitativ},
in einem gegebnen Augenblick diesem Marktwert entspricht
oder nicht, jedenfalls hat er die \emph{qualitative}
Bestimmung mit demselben gemein, da\ss{} alle auf dem
Markt befindlichen Waren derselben Produktionssph\"are
(Qualit\"at nat\"urlich gleich vorausgesetzt)
\emph{denselben Preis} haben oder faktisch den
\emph{allgemeinen} Wert der Waren dieser Sph\"are
repr\"asentieren.\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\Vert{}\)544\(\vert{}\) Der von Ricardo oben
zum Behuf der Renttheorie aufgestellte Satz ist daher von
seinen Sch\"ulern so ausgesprochen worden, da\ss{}
nicht \emph{zwei verschiedne Marktpreise} gleichzeitig auf
demselben Markt existieren k\"onnen oder, da\ss{} zur
selben Zeit die auf dem Markt befindlichen Produkte
\emph{derselben} Art \emph{denselben Preis} haben oder -- da wir hier von der Zuf\"alligkeit dieses Preises
abstrahieren k\"onnen -- \emph{denselben
Marktwert}.\par\endgroup{}

\begingroup{}Die Konkurrenz teils der Kapitalisten untereinander,
teils der K\"aufer der Ware mit ihnen und unter sich,
bewirkt hier also, da\ss{} der Wert jeder einzelnen Ware
in einer hesondren Produktionssph\"are bestimmt ist durch
die \emph{Gesamtmasse der gesellschaftlichen Arbeitszeit},
die die \emph{Gesamtmasse der Waren dieser besondren
gesellschaftlichen Produktionssph\"are} erheischt, und
nicht durch die \emph{individuellen Werte der einzelnen
Waren} oder die Arbeitszeit, die die einzelne Ware ihrem
\emph{besondren} Produzenten und Verk\"aufer gekostet
hat.\par\endgroup{}

\begingroup{}Dadurch ergibt sich aber von selbst, da\ss{} unter
allen Umst\"anden die Kapitalisten, die zur ersten Klasse
geh\"oren, deren Produktionsbedingungen g\"unstiger
sind als die durchschnittlichen Produktionsbedingungen,
einen Surplusprofit machen, also ihr Profit \emph{\"uber}
der allgemeinen Profitrate dieser Sph\"are steht.\nbsp{}
Es ist also nicht durch \emph{Ausgleichung} der \emph{Profite
innerhalb} einer besondren Produktionssph\"are,
da\ss{} die Konkurrenz den \emph{Marktwert} oder
\emph{Marktpreis} herstellt.\nbsp{} (F\"ur diese
Untersuchung ist dieser Unterschied gleichg\"ultig, da
die Unterschiede in den Produktionsbedingungen -- hence
die different rates of profits\hyperlink{mia.mew26.2p203_fn1}{\textsuperscript{174}} f\"ur die einzelnen
Kapitalisten -- \emph{derselben} Sph\"are bleiben,
welches immer das Verh\"altnis des market price\hyperlink{mia.mew26.2p203_fn2}{\textsuperscript{175}} zur market
value\hyperlink{mia.mew26.2p203_fn3}{\textsuperscript{176}}.)\nbsp{}
\emph{Umgekehrt:} Die Konkurrenz gleicht hier die
\emph{verschiednen individuellen Werte} zu dem selbigen
\emph{gleichen, unterschiedslosen Marktwert} dadurch aus,
da\ss{} sie
die \emph{Differenz innerhalb der individuellen Profite},
der Profite der einzelnen Kapitalisten und ihre
\emph{Abweichungen} von \emph{der Durchschnittsprofitrate}
der Sph\"are zul\"a\ss{}t.\nbsp{} Sie schafft sie
sogar durch die Herstellung \emph{desselben Marktwerts}
f\"ur Waren, die unter ungleich g\"unstigren
Produktionsbedingungen, also mit ungleicher
Produktivit\"at derArbeit hergestellt sind, also
individuelle \emph{ungleich gro\ss{}e Quanta Arbeitszeit}
darstellen.\nbsp{} Die unter den g\"unstigren Bedingungen
produzierte Ware \emph{enth\"alt} weniger Arbeitszeit als
die unter ung\"unstigren produzierte, verkauft sich aber
zum selben Preis, hat denselben Wert, als ob sie dieselbe
Arbeitszeit, die sie nicht enth\"alt, enthielte.\par\endgroup{}

\subsection{[b) Ricardos Verwechslung des Prozesses der Bildung des
Marktwertes mit dem der Bildung der Kosten preise]}

\begingroup{}Ricardo nun braucht zu seiner Aufstellung der Renttheorie
zwei S\"atze, die nicht nur \emph{nicht dieselbe},
sondern die \emph{entgegengesetzte} Wirkung der Konkurrenz
ausdr\"ucken.\nbsp{} Der erste ist, da\ss{} die Produkte
derselben Sph\"are sich \emph{zu einem und demselben
Marktwert} verkaufen, da\ss{} die Konkurrenz also
\emph{verschiedne Profitraten}, Abweichungen von der
allgemeinen Profitrate, erzwingt.\nbsp{} Die zweite ist,
da\ss{} die \emph{Profitrate} f\"ur \emph{jede}
Kapitalanlage \emph{dieselbe} sein mu\ss{} oder da\ss{}
die Konkurrenz eine \emph{allgemeine Profitrate}
schafft.\nbsp{} Das erste Gesetz gilt f\"ur die
verschiednen selbst\"andigen Kapitalien, die in
\emph{derselben Produktionssph\"are} angelegt sind.\nbsp{}
Das zweite gilt f\"ur die Kapitalien, soweit sie in
\emph{verschiednen Produktionssph\"aren} angelegt
sind.\nbsp{} Durch die erste Aktion schafft die Konkurrenz
den \emph{Marktwert}, d. h. \emph{denselben Wert} f\"ur
\emph{Waren derselben} Produktionssph\"are, obgleich
dieser \emph{identische Wert differente Profite} erzeugen
mu\ss{}, also \emph{denselben} Wert \emph{trotz oder vielmehr
durch differente Profitraten}.\nbsp{} Durch die zweite
Aktion (die \"ubrigens auch anders bewerkstelligt wird;
das ist die Konkurrenz der Kapitalisten in den
\emph{verschiednen} Sph\"aren, die das Kapital aus der
einen in die andre wirft, w\"ahrend die andre Konkurrenz,
soweit sie sich nicht auf die K\"aufer bezieht, unter den
Kapitalien \emph{derselben} Sph\"are stattfindet) schafft
die Konkurrenz den \emph{Kosten preis}, d.h. \emph{dieselbe
Profitrate} in den verschiednen Produktionssph\"aren,
obgleich diese \emph{identische Profitrate} der Ungleichheit
der Werte widerspricht, also nur durch von den Werten
\emph{unterschiedne prices} erzwungen werden kann.\par\endgroup{}

\begingroup{}Da Ric[ardo] beides zu seiner Grundrenttheorie braucht,
\emph{gleichen Wert} oder \emph{Preis mit ungleicher
Profitrate} und \emph{gleiche Profitrate} mit
\emph{ungleichen Werten}, so ist es h\"ochst
merkw\"urdig, da\ss{} er diese Doppelbestimmung nicht
herausf\"uhlt und da\ss{} er sogar in dem Abschnitt, wo
er ex professo \"uber den
\emph{Marktpreis} handelt, \emph{ch. IV} \glqq{}\emph{On Natural
and Market Price}\grqq{}, gar nicht vom \emph{Marktpreis}
oder \emph{Marktwert} handelt, wie er ihn doch in der oben
zitierten Stelle zugrunde legt, um die
\emph{Differentialrente}, die zu Renten sich
kristallisierenden Surplusprofite \(\Vert{}\)545\(\vert{}\) zu erkl\"aren.\nbsp{}
Vielmehr handelt er hier blo\ss{} von der Reduktion der
\emph{Preise} in den \emph{verschiednen
Produktionssph\"aren} zu \emph{Kostenpreisen} oder
\emph{Durchschnittspreisen}, also von den Marktwerten der
verschiednen Produktionssph\"aren in ihrem
Verh\"altnis zueinander, nicht von der Konstitution des
Marktwerts in jeder besondren Sph\"are, und ohne diese
Konstitution bestehn \"uberhaupt keine Marktwerte.\par\endgroup{}

\begingroup{}Die \emph{Marktwerte} jeder besondren Sph\"are, also
die Marktpreise jeder besondren Sph\"are (wenn der
Marktpreis der dem \glqq{}\emph{natural price}\grqq{}
entsprechende, d.h. den Wert blo\ss{} in Geld darstellt)
w\"urden sehr verschiedne Profits aten liefern, da gleich
gro\ss{}e Kapitalien in den \emph{verschiednen}
Sph\"aren (ganz abgesehn von den Unterschieden, die aus
ihren verschiednen Zirkulationsprozessen resultieren) in
sehr ungleichen Proportionen konstantes und variables
Kapital anwenden, also sehr ungleiche Mehrwerte und daher
Profite liefern.\nbsp{} Die Ausgleichung der verschiednen
Marktwerte, so da\ss{} \emph{dieselbe} Profitrate in den
verschiednen Sph\"aren hergestellt wird, gleich
gro\ss{}e Kapitalien gleiche Durchschnittsprofite liefern,
ist also nur dadurch m\"oglich, da\ss{} die
\emph{Marktwerte in Kostenpreise} verwandelt werden, die von
den wirklichen Werten verschieden sind.\hyperlink{mia.mew26.2p205_fnst}{\textsuperscript{**}}\par\endgroup{}


\begingroup{}Was die Konkurrenz in derselben Produktionssph\"are
bewirkt, ist Bestimmung des \emph{Werts der Ware in dieser
Sph\"are} durch die durchschnittlich in derselben
erheischten Arbeitszeit, also Herstellung des
\emph{Marktwerts}.\nbsp{} Was die Konkurrenz zwischen den
verschiednen Produktionssph\"aren bewirkt, ist
\emph{Herstellung derselben allgemeinen Profitrate in den
verschiednen} Sph\"aren durch Ausgleichung der
verschiednen Marktwerte zu Marktpreisen, die die
\emph{Kostenpreise} darstellen, von den wirklichen
Marktwerten verschieden.\nbsp{} Die Konkurrenz in diesem
zweiten Fall strebt also keineswegs, die Preise der Waren
ihren Werten zu assimilieren, sondern umgekehrt ihre Werte
auf davon verschiedne Kostenpreise zu reduzieren, die
Unterschiede ihrer Werte von den Kostenpreisen
aufzuheben.\par\endgroup{}

\begingroup{}Es ist nur diese letztere Bewegung, die Ricardo
betrachtet in ch. IV, und sonderbarerweise betrachtet er sie
als Reduktion der Warenpreise -- durch die Konkurrenz -- auf ihre Werte, Reduktion des market price (vom
Wert
unterschiednen Preis) auf den natural price (den in Geld
ausgedr\"uckten Wert).\nbsp{} Dieser blunder\hyperlink{mia.mew26.2p206_fn1}{\textsuperscript{177}} k\"ommt indes
von dem schon in ch. I \glqq{}\emph{On Value}\grqq{}
begangnen Fehler, cost-price und value zu identifizieren,
was wieder daher kam, da\ss{} er an einem Punkt, wo er nur
noch \glqq{}value\grqq{} zu entwickeln, also nur noch
\glqq{} \emph{Ware}\grqq{} vor sich hat, mit der
\emph{allgemeinen Profitrate} und allen aus den
entwickeltern kapitalistischen Produktionsverh\"altnissen
entspringenden Voraussetzungen hineinplumpst.\par\endgroup{}

\begingroup{}Auch ist der Gang, den Ric[ardo] daher in ch. IV
verfolgt, ganz oberfl\"achlich.\nbsp{} Er geht aus von den
\glqq{}accidental and temporary variations of price\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p206_fn2}{\textsuperscript{178}} (p. 80) der
Waren infolge der wechselnden Verh\"altnisse von
Nachfrage und Zufuhr.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Mit dem Steigen oder Fallen des
Preises werden die \emph{Profite} entweder \"uber \emph{das
allgemeine Niveau} gehoben oder darunter
herabgedr\"uckt und das Kapital wird entweder ermuntert,
sich \emph{der bestimmten Produktion} zuzuwenden, in der die
\"Anderung eingetreten ist, oder es wird aufgefordert,
sich davon abzuwenden.\grqq{} (p.80.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Hier ist schon das \emph{general level of profit\hyperlink{mia.mew26.2p206_fn3}{\textsuperscript{179}}}
zwischen den verschiednen Produktionssph\"aren, between
\glqq{}the particular employments\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p206_fn4}{\textsuperscript{180}} vorausgesetzt.\nbsp{} Es war aber
erst zu betrachten, wie sich das \emph{general level of price\hyperlink{mia.mew26.2p206_fn5}{\textsuperscript{181}}} in
demselben employment und das \emph{general level of profit}
zwischen den different employments herstellt.\nbsp{}
Ric[ardo] h\"atte dann gesehen, da\ss{} die letztre
Operation schon Kreuz- und Querz\"uge des Kapitals -- oder eine durch die Konkurrenz bestimmte \emph{partition of the
whole social capital between its different spheres of
employment\hyperlink{mia.mew26.2p206_fn6}{\textsuperscript{182}}} voraussetzt.\nbsp{}
Einmal vorausgesetzt, da\ss{} in den verschiednen
Sph\"aren die Marktwerte oder durchschnittlichen
Marktpreise auf die \emph{Kostenpreise}, die denselben
durchschnittlichen rate of profit abwerfen, reduziert sind
\(\{\)dies ist aber nur der Fall in den Sph\"aren, wo nicht
das Grundeigentum dazwischenkommt; wo es interferes\hyperlink{mia.mew26.2p206_fn7}{\textsuperscript{183}}, kann die
Konkurrenz innerhalb derselben Sph\"are die Preise zum
Wert und den Wert zum Marktpreis konstituieren, aber den
letztren nicht zum Kostenpreis herabsetzen\(\}\), werden
konstantere Abweichungen des Marktpreises vom Kostenpreise,
Steigen \"uber oder Fallen darunter in besondren
Sph\"aren, neue Wanderungen und neue Verteilung des
social\hyperlink{mia.mew26.2p206_fn8}{\textsuperscript{184}}
Kapitals verursachen.\nbsp{} Die erste Wanderung geschieht,
um von den \emph{Werten} verschiedne \emph{Kostenpreise}
herzustellen, die zweite, um die \emph{wirklichen
Marktpreise}, sobald sie \"uber die
Kostenpreise steigen oder fallen, mit den Kostenpreisen
auszugleichen.\nbsp{} Die eine ist Verwandlung der Werte in
Kostenpreise.\nbsp{} Die zweite Rotation der wirklichen \(\Vert{}\)546\(\vert{}\) zuf\"alligen Marktpreise in
den verschiednen Sph\"aren um den Kostenpreis, der nun
als der \emph{natural price} erscheint, obgleich er vom Wert
unterschieden und nur das Resultat of social action\hyperlink{mia.mew26.2p207_fn1}{\textsuperscript{185}} ist.\nbsp{} Es
ist nun diese letztre oberfl\"achlichre Bewegung, die
Ric[ardo] betrachtet und gelegentlich bewu\ss{}tlos mit
der andren konfundiert.\nbsp{} Es ist nat\"urlich
\glqq{}the same principle\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p207_fn2}{\textsuperscript{186}}, das beides bewirkt,
n\"amlich the principle that\hyperlink{mia.mew26.2p207_fn3}{\textsuperscript{187}}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}jedermann, dem es freisteht, sein
Kapital dort anzulegen, wo es ihm gef\"allt \dots{}
selbstverst\"andlich die vorteilhafteste Anlage aussuchen
wird.\nbsp{} Er wird nat\"urlich mit einem Profit von 10
Prozent unzufrieden sein, wenn er durch eine
\"Ubertragung seines Kapitals einen Profit von 15 Prozent
erzielen kann.\nbsp{} Dieses \emph{unaufh\"orliche Streben
aller Kapitalbesitzer, ein weniger profitables Unternehmen
zugunsten eines vorteilhafteren aufzugeben, erzeugt eine
starke Tendenz, die Profitrate aller zu egalisieren} oder
die Profite jeweils \emph{in ein solches Verh\"altnis}
zueinander zu bringen, da\ss{} sie nach Meinung der
Beteiligten eine Verg\"utung f\"ur einen Vorteil
enthalten, den einer gegen\"uber dem anderen besitzt oder
zu besitzen scheint.\grqq{} (p. 81.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Diese tendency bewirkt, da\ss{} sich die Gesamtmasse
der gesellschaftlichen Arbeitszeit dem gesellschaftlichen
Bed\"urfnis gem\"a\ss{} \emph{unter die verschiednen
Produktionssph\"aren} verteilt.\nbsp{} Dadurch werden
zugleich die Werte in den verschiednen Sph\"aren\hyperlink{mia.mew26.2p207_fn4}{\textsuperscript{188}} in Kostenpreise
verwandelt, anderseits die variations der wirklichen Preise
in den besondren Sph\"aren von den Kostenpreisen
ausgeglichen.\par\endgroup{}

\begingroup{}Dies alles A. Smith.\nbsp{} Ricardo sagt selbst:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Kein Autor hat ersch\"opfender
und vortrefflicher als Dr. Smith die Tendenz des Kapitals
gezeigt, Anlagen zu verlassen, in denen \emph{der Preis} der
produzierten Waren nicht \emph{die gesamten Auslagen} ihrer
Produktion und des Transports zum Markt,
\emph{einschlie\ss{}lich des gew\"ohnlichen
Profits}\grqq{} (also die \emph{Kosten preise})
\glqq{}deckt.\grqq{} (p.342, Note.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Das Verdienst Ricardos, dessen blunder \"uberhaupt
daher k\"ommt, da\ss{} er hier \emph{nicht kritisch}
gegen A. Smith, besteht darin, da\ss{} er diese migration
of capital from one sphere to the other\hyperlink{mia.mew26.2p207_fn5}{\textsuperscript{189}} oder vielmehr die
Operationsweise, worin sie sich vollzieht, n\"aher
bestimmt.\nbsp{} Dies aber nur, weil zu seiner Zeit das
Kreditwesen entwickelter war als zur Zeit Smiths.\nbsp{}
Ric[ardo] sagt:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Es ist m\"oglicherweise
\"au\ss{}erst schwierig, \emph{die Schritte} zu
verfolgen, durch die eine solche Ver\"anderung
\emph{herbeigef\"uhrt} wird: sie wird wahrscheinlich
\emph{nicht} durch einen \emph{v\"olligen Wechsel der
Anlagesph\"are} eines Fabrikanten verursacht,
\emph{sondern lediglich durch}
\emph{eine Verringerung seines Kapitals in einer bestimmten
Anlagesph\"are}.\nbsp{} Es gibt in allen reichen
L\"andern eine Gruppe von Menschen, welche die sogenannte
\emph{Klasse der Geldleute\hyperlink{mia.mew26.2p208_fnst}{\textsuperscript{***}}} bilden; diese Leute \"uben
\emph{kein Gewerbe} aus, sondern leben von den Zinsen ihres
Geldes, das in Wechselgesch\"aften oder in Anleihen an
den \emph{flei\ss{}igeren} Teil der Gesellschaft angelegt
ist.\nbsp{} Auch die Bankiers legen gr\"o\ss{}ere
Kapitalien auf die gleiche Weise an.\nbsp{} Das so verwendete
Kapital bildet ein zirkulierendes Kapital von gro\ss{}em
Umfang, das in gr\"o\ss{}erem oder geringerem
Ma\ss{}e von den verschiedenen Wirtschaftszweigen des
Landes in Anspruch genommen wird.\nbsp{} Es gibt vielleicht
keinen noch so reichen Fabrikanten, der sein Unternehmen auf
jene Ausdehnung beschr\"ankt, die ihm seine Mittel
gestatten: er besitzt immer einen Teil dieses nicht
festgelegten Kapitals, der sich entsprechend der Entwicklung
der Nachfrage nach seinen Waren vergr\"o\ss{}ert oder
verringert.\nbsp{} Sobald die Nachfrage nach Seide steigt und
nach Tuch sinkt, wandert der Tuchfabrikant mit seinem
Kapital nicht etwa in die Seidenindustrie, sondern er
entl\"a\ss{}t einige seiner Arbeiter und stellt seine
Nachfrage nach Anleihen bei Bankiers und Geldleuten
ein.\nbsp{} Der Fall des Seidenfabrikanten liegt hingegen
gerade umgekehrt.\nbsp{} Er \emph{leiht mehr} und \emph{Kapital
wird so von einem in den anderen Zweig \"ubertragen, ohne
da\ss{} f\"ur einen Fabrikanten die Notwendigkeit
ensteht, seine \"ubliche Besch\"aftigung
aufzugeben}.\nbsp{} Wenn wir die M\"arkte einer
gro\ss{}en Stadt betrachten und sehen, mit welcher
Regelm\"a\ss{}igkeit sie unter den Bedingungen
wechselnder Nachfrage, die einer Geschmackalaune oder einer
Ver\"anderung der Bev\"olkerungszahl entspringt, mit
einheimischen und ausl\"andischen Erzeugnissen im
erforderlichen Umfang beschickt werden, ohne da\ss{} sich
h\"aufig die Folgen einer \"Uberf\"ullung wegen zu
reichlicher Belieferung oder ein stark \"uberh\"ohter
Preis durch eine der Nachfrage nicht entsprechende Zufuhr
einstellen, dann mussen wir zugeben, da\ss{} \emph{das
Prinzip, nach dem Kapital jedem Indusiriezweig} genau in
dem von ihm ben\"otigten Umfang \emph{zugef\"uhrt
wird}, umfassender wirkt, als allgemein angenommen
wird.\grqq{} (p.81, 82.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Es ist also der \emph{Kredit}, worin das Kapital der
ganzen Kapitalistenklasse jeder Sph\"are zur Disposition
gestellt wird, nicht im Verh\"altnis zum Kapitaleigentum
der Kapitalisten dieser Sph\"are, sondern zu ihren
Produktionsbed\"urfnissen -- w\"ahrend in der
Konkurrenz das einzelne Kapital selbst\"andig dem andren
gegen\"uber erscheint --, welcher sowohl das
Resultat als Bedingung der kapitalistischen Produktion ist,
und dies gibt uns einen sch\"onen \"Ubergang aus der
\emph{Konkurrenz der Kapitalien} in das \emph{Kapital als
Kredit}.\par\endgroup{}

\subsection{[c)\nbsp{} Die beiden Bestimmungen des \glqq{}nat\"urlichen
Preises\grqq{} bei Ricardo.\nbsp{} Ver\"anderungen der
Kostenpreise in Abh\"angigkeit von den Ver\"anderungen
in der Produktivit\"at der Arbeit]}

\begingroup{}Im Eingang des Kapitels IV sagt Ricardo, da\ss{} er
unter \emph{natural price} die \emph{value}\hyperlink{mia.mew26.2p209_fn1}{\textsuperscript{190}} der Waren,
d. h. den durch ihre relative Arbeitszeit bestimmten
\emph{price} und unter \emph{market price} die accidental
and temporary deviations\hyperlink{mia.mew26.2p209_fn2}{\textsuperscript{191}} von diesem natural price gleich
value \(\Vert{}\)547\(\vert{}\) versteht.\nbsp{} Im
ganzen Fortgang des Kapitels -- und sogar in
ausdr\"ucklichen Worten -- versteht er unter
\emph{natural price} etwas ganz andrea, n\"amlich den von
der value verschiednen \emph{Kost enpreis}.\nbsp{} Statt also
darzustellen, wie die Konkurrenz values in cost-prices
verwandelt, also permanent deviations from the values\hyperlink{mia.mew26.2p209_fn3}{\textsuperscript{192}} schafft, stellt
er nach A. Smith dar, wie die Konkurrenz die market prices
in different trades\hyperlink{mia.mew26.2p209_fn4}{\textsuperscript{193}} gegeneinander auf cost-prices
reduziert.\par\endgroup{}

\begingroup{}So hei\ss{}t es bei Er\"offnung des ch. IV:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Wenn wir die \emph{Arbeit} als
\emph{Grundlage} des Wertes der Waren und die zu ihrer
Produktion erforderlichen
\emph{verh\"altnism\"a\ss{}igen Quantit\"aten
Arbeit} als Regel betrachten, nach der sich die
entsprechenden Quantit\"aten von Waren bemessen, die beim
Tausch f\"ureinander hingegeben werden, so darf man uns
doch nicht unterstellen, da\ss{} wir die
\emph{zuf\"alligen und zeitweiligen Abweichungen des
tats\"achlichen oder Markt preises} der Waren von
diesem ihren \emph{urspr\"unglichen und nat\"urlichen
Preis} in Abrede stellen.\grqq{} (p.80.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Hier also \emph{natural price} gleich \emph{value} und
market price nichts als die deviation des actual price from
value\hyperlink{mia.mew26.2p209_fn5}{\textsuperscript{194}}.\par\endgroup{}

\begingroup{}Dagegen:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Wir wollen unterstellen, da\ss{}
alle Waren auf ihrem \emph{nat\"urlichen Preis} stehen,
da\ss{} \emph{daher} die \emph{Profite} in \emph{allen
Zweigen} auf Grund dessen die genau \emph{gleiche Rate}
aufweisen oder sich doch nur insoweit unterscheiden, als es
nach der Einsch\"atzung der Beteiligten einem wirklichen
oder eingebildeten Vorteil entspricht, den sie besitzen oder
der ihnen fehlt.\grqq{} (p.83.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Hier also \emph{natural price} gleich \emph{cost-price},
d.h. gleich demPreis, worin das Verh\"altnis des Profits
zu den advances\hyperlink{mia.mew26.2p209_fn6}{\textsuperscript{195}}, die in der Ware stecken,
dasselbe, obgleich gleiche \emph{Werte} von Waren, geliefert
von Kapitalien in verschiedenen trades, sehr
\emph{ungleiche} Mehrwerte, also \emph{ungleiche Profite}
enthalten.\nbsp{} Der Preis, soll er denselben Profit
liefern, mu\ss{} also verschieden sein von der
value der Ware.\nbsp{} Andrerseits liefern Kapitalien von
gleicher Gr\"o\ss{}e \emph{Waren von sehr verschiednen
Wertgr\"o\ss{}en}, je nachdem gr\"o\ss{}rer
oder kleinrer Teil des capital fixe in die Ware
eingeht.\nbsp{} Doch dar\"uber bei der Zirkulation der
Kapitalien.\par\endgroup{}

\begingroup{}Unter der Konkurrenzausgleichung versteht Ric[ardo] daher
auch nur die Rotation der actual prices oder actual market
prices um die \emph{cost-prices} oder den \emph{natural
price} as distinguished from \emph{value\hyperlink{mia.mew26.2p210_fn1}{\textsuperscript{196}}}, die Ausgleichung des
market price in different trades to general cost-prices\hyperlink{mia.mew26.2p210_fn2}{\textsuperscript{197}}, also grade zu
prices, die von den real values in the different trades
verschieden sind:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Das jedem Kapitalisten
eigent\"umlicbe Streben, sein Kapital von einem weniger
profitablen in einen mehr Profit abwerfenden Zweig zu
\"ubertragen, bewahrt daher den \emph{Marktpreis} der
Waren davor, l\"angere Zeit entweder erheblich \"uber
oder unter deren \emph{nat\"urlichem Preis} zu
verharren.\nbsp{} Diese Konkurrenz gleicht die
\emph{Tausclswerte} der Waren einander so an\grqq{} \(\{\)auch
die \emph{different real values\(\}\)}, \glqq{}da\ss{} nach
Zahlung der L\"ohne f\"ur die zu ihrer Produktion
notwendige Arbeit und aller \"ubrigen Kosten, die zur
Wiederherstellung des urspr\"unglichen Standes der
Verwendbarkeit des angelegten Kapitals erforderlich sind,
der \emph{verbleibende Wert oder \"Uberschu\ss{}} in
\emph{jedem Zweige} im Verh\"altnis zum \emph{Wert des}
angelegten \emph{Kapitals} steht.\grqq{} (p.84.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Das ist exactly der case\hyperlink{mia.mew26.2p210_fn3}{\textsuperscript{198}}.\nbsp{} Die Konkurrenz adjusts
the prices in den different trades\hyperlink{mia.mew26.2p210_fn4}{\textsuperscript{199}} so, da\ss{} \glqq{}the
\emph{remaining value or overplus\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p210_fn5}{\textsuperscript{200}}}, der Profit,
entspricht der \emph{value of the capital employed\hyperlink{mia.mew26.2p210_fn6}{\textsuperscript{201}}}, aber
nicht der real value der Ware, nicht dem real overplus of
value which it contains after the deduction of
expenses.\nbsp{} To bring this adjustment about the price of
one commodity must be raised above, and the other be
depressed below their respective real values\hyperlink{mia.mew26.2p210_fn7}{\textsuperscript{202}}.\nbsp{} Es ist
nicht der Wert der Waren, sondern ihr Kostpreis, d. h. die
in ihnen enthaltnen expenses + the general rate of profit\hyperlink{mia.mew26.2p210_fn8}{\textsuperscript{203}}, um welche die
Konkurrenz die Marktpreise in den different trades zu
rotieren zwingt.\par\endgroup{}

\begingroup{}Ric[ardo] f\"ahrt fort:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Im 7. Kapitel des \glq{}Wealth of
Nations\grq{} ist alles diese Frage Betreffende
hervorragend behandelt.\grqq{} (p.84.)\par\endgroup{}

\begingroup{}In fact.\hyperlink{mia.mew26.2p210_fn9}{\textsuperscript{204}}
Es ist das unkritische Glauben an die Smithsche Tradition,
das Ric[ardo] hier auf Abwege bringt.\par\endgroup{}

\begingroup{}Ric[ardo] schlie\ss{}t das Kapitel wie gew\"ohnlich,
da\ss{} er die accidental deviations der market prices von
dem cost-price\hyperlink{mia.mew26.2p211_fn1}{\textsuperscript{205}}
will \glqq{}leave entirely out of consideration\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p211_fn2}{\textsuperscript{206}} (p.85) in den
folgen den Untersuchungen, \"ubersieht aber, da\ss{} er
die \emph{constant} deviations der market prices\hyperlink{mia.mew26.2p211_fn3}{\textsuperscript{207}}, soweit sie den
cost-prices entsprechen, von den real values der Waren gar
nicht beachtet und den cost-price der value substituiert
hat.\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{Ch. XXX \glqq{}On the influence of demand and supply on
prices\grqq{}.}\par\endgroup{}

\begingroup{}Was Ric[ardo] hier verteidigt, ist, da\ss{} der
permanente Preis durch den \emph{cost-price} bestimmt ist,
nicht durch \emph{supply or demand}\hyperlink{mia.mew26.2p211_fn4}{\textsuperscript{208}}: Also der permanente
Preis durch den \emph{Wert} der Waren nur soweit bestimmt
ist, als dieser Wert den cost-price bestimmt.\nbsp{}
Vorausgesetzt, da\ss{} die Preise der Waren so adjustiert
sind, da\ss{} sie alle 10 p.c. Profit abwerfen, wird jeder
konstante change\hyperlink{mia.mew26.2p211_fn5}{\textsuperscript{209}} in denselben durch einen change
in ihren values, der zu ihrer Produktion erheischten
Arbeitszeit bestimmt sein.\nbsp{} Wie diese value
fortf\"ahrt, den general rate of profit zu bestimmen,
fahren ihre changes fort, die variations in den cost-prices
zu bestimmen, obgleich damit nat\"urlich \emph{nicht die
Differenz dieser cost-prices von den values} aufgehoben
wird.\nbsp{} Was aufgehoben wird, ist nur, da\ss{} die
Differenz zwischen value und actual price nicht \(\Vert{}\)548\(\vert{}\) gr\"o\ss{}er sein soll
\emph{als die durch die allgemeine Profitrate bewirkte
Differenz zwischen cost-prices und values}.\nbsp{} Mit
changes in the values of commodities\hyperlink{mia.mew26.2p211_fn6}{\textsuperscript{210}} ver\"andern sich ihre
cost-prices.\nbsp{} A \glqq{}\emph{new natural price\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p211_fn7}{\textsuperscript{211}}} (p.
460) wird gebildet.\nbsp{} Z.B. kann der Arbeiter in
derselben Zeit 20 H\"ute produzieren, worin er
fr\"uher 10 H\"ute produzierte, und bildete der
Arbeitslohn 1/2 der expense\hyperlink{mia.mew26.2p211_fn8}{\textsuperscript{212}} des Hutes, so
ist die expense, cost of production\hyperlink{mia.mew26.2p211_fn9}{\textsuperscript{213}} f\"ur die 20 H\"ute,
soweit sie aus Arbeitslohn besteht, um die H\"alfte
gefallen.\nbsp{} Denn derselbe Arbeitslohn wird jetzt
gezahlt, um 20 H\"ute zu produzieren, wie fr\"uher
f\"ur 10.\nbsp{} In jedem Hut steckt also nur mehr
1/2 der expenses f\"ur
Arbeitslohn.\nbsp{} Verkaufte der Hutmacher die H\"ute zu
demselben Preis, so verkaufte er sie \"uber dem
Kostpreis.\nbsp{} War der Profit 10%, so w\"are er jetzt
(gesetzt die Ausgabe, um ein bestimmtes Quantum H\"ute zu
fabrizieren, war urspr\"unglich 50 f\"ur Rohstoff
etc., 50 f\"ur Arbeit) 462/3
p.c.\nbsp{} Sie ist jetzt 50 f\"ur Rohstoff etc., 25
f\"ur Arbeitslohn.\nbsp{} Wird die Ware zu dem alten Preis
verkauft, so der Profit =35/75 oder
462/3 p.c.\nbsp{} Der neue natural
price wird also infolge des Sinkens der value so weit
sinken, da\ss{} der Preis nur 10 p.c. Profit
abwirft.\nbsp{} Der Fall im Wert oder in der zur Produktion
der Ware n\"otigen Arbeitszeit zeigt sich
darin, da\ss{} f\"ur \emph{dasselbe Quantum} Ware
weniger Arbeitszeit verwandt, also auch weniger \emph{bezahlte
Arbeitszeit}, weniger \emph{Arbeitslohn} und da\ss{}
item\hyperlink{mia.mew26.2p212_fn1}{\textsuperscript{214}} die
expense sinkt, der Arbeitslohn, der gezahlt ist (dem
\emph{Quantum nach;} dies setzt kein Sinken \emph{in der Rate
des Arbeitslohns Voraus}) proportionell f\"ur die
Produktion \emph{jeder einzelnen} Ware.\nbsp{} Dies wenn der
change im Wert im Hutmachen selbst vorgegangen.\nbsp{}
W\"are er vorgegangen in dem Material oder
Arbeitsinstrument, so w\"urde sich das in diesen
Sph\"aren ebenfalls als Diminution of expense of wages
for the production of a certain given quantity of produce\hyperlink{mia.mew26.2p212_fn2}{\textsuperscript{215}} ausdr\"ucken,
f\"ur den hat-manufacturer\hyperlink{mia.mew26.2p212_fn3}{\textsuperscript{216}} aber so darstellen, da\ss{}
sein capital constant ihm weniger gekostet h\"atte.\nbsp{}
Die \emph{cost-prices} oder \glqq{}\emph{natural
prices}\grqq{} (die gar nichts mit \glqq{}nature\grqq{}
zu tun haben) k\"onnen doppelt sinken infolge eines
change -- hier fall -- \emph{in the value} of
commodities\hyperlink{mia.mew26.2p212_fn4}{\textsuperscript{217}}:\par\endgroup{}

\begingroup{}[\emph{erstens}] dadurch, da\ss{} der Arbeitslohn
sinkt, der verausgabt ist in der Produktion of a given
quantity of commodities\hyperlink{mia.mew26.2p212_fn5}{\textsuperscript{218}}, weil die Gesamtmasse des auf
diese quantity expended absolute amount of labour, paid
labour und unpaid labour\hyperlink{mia.mew26.2p212_fn6}{\textsuperscript{219}}, gefallen ist;\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{zweitens:} Wenn infolge der vermehrten oder
verminderten Produktivit\"at der Arbeit (beides kann der
Fall sein, das eine wenn das variable Kapital f\"allt im
Verh\"altnis zum konstanten, das andre, wenn der
Arbeitslohn steigt infolge der Verteurung der Lebensmittel)
das Verh\"altnis des Mehrwerts zum Wert der Ware oder zum
Wert der in ihr enthaltnen Arbeit changiert wird, also die
Profitrate steigt oder f\"allt, der amount of labour\hyperlink{mia.mew26.2p212_fn7}{\textsuperscript{220}} sich verschieden
verteilt.\par\endgroup{}

\begingroup{}Dies letztre k\"onnte die Produktionspreise oder
Kostenpreise nur so weit variieren, als variations in the
value of labour\hyperlink{mia.mew26.2p212_fn8}{\textsuperscript{221}} auf sie einwirken.\nbsp{} In dem
ersten Fall bleibt die value of labour dieselbe.\nbsp{} Aber
im letzten Fall \"andern sich nicht die \emph{values} der
Waren, sondern nur die Verteilung zwischen labour und
surplus labour\hyperlink{mia.mew26.2p212_fn9}{\textsuperscript{222}}.\nbsp{} Indes w\"are doch in
diesem Fall ein change in der Produktivit\"at, also in
der value der \emph{einzelnen} Waren vorhanden.\nbsp{}
Dasselbe Kapital wird in dem einen Fall mehr, in dem andren
weniger Waren hervorbringen als fr\"uher.\nbsp{} Die
Warenmasse, worin es sich darstellte, h\"atte
\emph{denselben Wert}, aber die \emph{einzelne Ware} einen
verschiednen.\nbsp{} Der Wert des Arbeitslohns bestimmt zwar
nicht den Wert der Waren, aber der Wert der Waren (die in
den Konsum des Arbeiters eingehn) bestimmt den Wert des
Arbeitslohns.\par\endgroup{}

\begingroup{}Die Kostenpreise der Waren in den different trades\hyperlink{mia.mew26.2p213_fn1}{\textsuperscript{223}} einmal gegeben,
steigen diese oder fallen relativ zueinander mit einem
Wechsel im change der values der Waren.\nbsp{} Steigt die
Produktivit\"at der Arbeit, vermindert sich die zur
Produktion einer \emph{bestimmten Ware} erheischte
Arbeitszeit, \emph{f\"allt} also ihr \emph{Wert}, sei es
nun, da\ss{} dieser change of productivity\hyperlink{mia.mew26.2p213_fn2}{\textsuperscript{224}} in der letzt
angewandten Arbeit oder in ihrem konstanten Kapital
stattfindet, so mu\ss{} auch der cost-price dieser Ware
entsprechend fallen.\nbsp{} Der \emph{absolute amount\hyperlink{mia.mew26.2p213_fn3}{\textsuperscript{225}} der auf
sie verwandten labour} hat sich vermindert, also auch der
amount der in ihr enthaltnen paid labour\hyperlink{mia.mew26.2p213_fn4}{\textsuperscript{226}}, der amount des auf
sie expendierten Arbeitslohns, wenn auch die Rate des
Arbeitslohns dieselbe geblieben.\nbsp{} W\"urde die Ware
zu ihrem alten Kostenpreis verkauft, so w\"urde sie
h\"ohren Profit abwerfen als die general rate of profit,
denn fr\"uher war dieser Profit gleich 10 p.c. auf die
h\"ohren Auslagen.\nbsp{} Er w\"are jetzt also mehr als
10 p.c. auf die verminderten Auslagen.\nbsp{} Umgekehrt, wenn
die Produktivit\"at der Arbeit abnimmt, [werden] die real
values der Waren steigen.\nbsp{} Die Profitrate gegeben -- oder, was dasselbe ist, die Kostenpreise gegeben -- ist ihr relatives Steigen oder Fallen abh\"angig
von dem Steigen oder Fallen, der Variation der real values
der Waren.\nbsp{} Infolge derselben treten new cost-prices\hyperlink{mia.mew26.2p213_fn5}{\textsuperscript{227}} oder, wie
Ric[ardo] nach Smith sagt, \glqq{}new natural
prices\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p213_fn6}{\textsuperscript{228}}
an die Stellen der alten.\par\endgroup{}

\begingroup{}In dem letzt zitierten ch. XXX identifiziert Ric[ardo]
auch dem Namen nach den natural price, d.h. den Kostenpreis,
mit der natural value\hyperlink{mia.mew26.2p213_fn7}{\textsuperscript{229}}, d.h. dem durch Arbeitszeit
bestimmten Wert.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Ihr Preis\grqq{} (of monopolised
commodities\hyperlink{mia.mew26.2p213_fn8}{\textsuperscript{230}})
\glqq{}hat keine notwendige Beziehung zu ihrem
\emph{nat\"urlichen Wert}.\nbsp{} Die \emph{Preise} der
Waren hingegen, die der Konkurrenz ausgesetzt sind, \dots{}
werden letztlich \dots{} von \emph{ihren \dots{}
Produktionskosten} abh\"angen.\grqq{} (p.465.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Hier also direkt cost-prices oder natural prices \(\Vert{}\)549\(\vert{}\) identifiziert mit
\glqq{}\emph{natural value}\grqq{}, d.h. mit der
\glqq{}\emph{value}\grqq{}.\par\endgroup{}

\begingroup{}Aus dieser Konfusion erkl\"art sich, warum eine Masse
sp\"atrer Kerls post Ricardum, wie Say selbst, \glqq{}the
cost of production\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p213_fn9}{\textsuperscript{231}} als letztes Regulativ der Preise
annehmen konnte, ohne die geringste Ahnung von der
Bestimmung des Werts durch die Arbeitszeit zu haben, ja die
letztre direkt leugnen, w\"ahrend sie die andre geltend
machen.\par\endgroup{}

\begingroup{}Dieser ganze blunder Ric[ardos] und die daher folgende
falsche Darstellung der Grundrente etc., ebenso die falschen
Gesetze \"uber die \emph{Rate des Profits} etc,
r\"uhren daher, da\ss{} er \emph{Mehrwert} nicht
scheidet von \emph{Profit}, wie er
\"uberhaupt gleich den \"ubrigen \"Okonomen roh
und begriff los mit den \emph{Formbestimmungen}
verf\"ahrt.\nbsp{} Die Art, wie er von Smith sich
einfangen lie\ss{}, wird sich aus folgenden zeigen.\nbsp{}
\(\vert{}\)549\(\Vert{}\)\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\Vert{}\)XII-636\(\vert{}\) (Zum Fr\"uhern
noch zu bemerken, da\ss{} R[icardo] keinen andern
Unterschied zwischen \emph{value} und \emph{natural price}
kennt, als da\ss{} der letztre die monetary expression\hyperlink{mia.mew26.2p214_fn1}{\textsuperscript{232}} der value, also
durch einen change im Wert der precious metals\hyperlink{mia.mew26.2p214_fn2}{\textsuperscript{233}} changieren kann,
ohne da\ss{} die value changiert.\nbsp{} Dieser change
betrifft aber nur die Sch\"atzung, die expression der
value in money\hyperlink{mia.mew26.2p214_fn3}{\textsuperscript{234}}.\nbsp{} So sagt er z.B.:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Er\grqq{} (der ausw\"artige
Handel) \glqq{}kann nur beeinflu\ss{}t werden durch eine
\"Anderung des \emph{nat\"urlichen Preises}, nicht des
\emph{nat\"urlichen Wertes}, zu dem Waren in jenen
L\"andern produziert werden k\"onnen, und das wird
erreicht durch eine Ver\"anderung der Verteilung der
Edelmetalle.\grqq{} (l.c. p.409.)\nbsp{} \(\vert{}\)XII-636\(\Vert{}\)\par\endgroup{}



\chapter{[B.\nbsp{} Smiths Theorie \"uber den Kostenpreis]}

\section{[1.\nbsp{} Smiths falsche Voraussetzung der Theorie
der Kostenpreise.\nbsp{} Ricardos Inkonsequenz durch
Beibehaltung der Smithschen Identifizierung von Wert und
Kosten preis]}

\begingroup{}\(\Vert{}\)XI-549\(\vert{}\) Zun\"achst bei
A. Smith zu bemerken, da\ss{} auch nach ihm\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}es immer einige Waren gibt, deren
Preis sich nur in \emph{zwei} Teile aufspaltet, n\"amlich
in die Arbeitsl\"ohne und die Kapitalprofite.\grqq{}
([\glqq{}Recherches sur la nature et les causes de la
richesse des nations\grqq{}, Paris 1802], l. I, ch. VI,
v. I., p. 103.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Also \emph{diese} Differenz mit Ricardo kann hier ganz
unber\"ucksichtigt bleiben.\par\endgroup{}

\begingroup{}Nachdem Smith erst entwickelt, da\ss{} die valeur
\'echangeable\hyperlink{mia.mew26.2p214_fn4}{\textsuperscript{235}} sich in Arbeitsquantum
aufl\"ost, da\ss{} der in der valeur \'ehangeable
enthaltne Wert, nach Abzug von Rohstoff etc., sich in den
Teil Arbeit aufl\"ost, der dem Arbeiter bezahlt wird, und
in den Teil, der ihm nicht bezahlt wird, welcher letztre
Teil sich in Profit und Rente (der Profit wieder
m\"oglicherweise in Profit und Zins) aufl\"ost,
schl\"agt er pl\"otzlich um, und statt die valeur
\'ehangeable
in Salair, Profit und Rente
aufzul\"osen, macht er vielmehr letztre zu den Bildern
der valeur \'ehangeable, l\"a\ss{}t sie als
selbst\"andige valeurs \'ehangeables die valeur
\'ehangeable des Produkts bilden, setzt die valeur
\'ehangeable der Ware zusammen aus den selbst\"andig
und von ihr unabh\"angig bestimmten valeurs der salaire,
profit und rente\hyperlink{mia.mew26.2p215_fn1}{\textsuperscript{236}}.\nbsp{} Statt da\ss{} die
valeur ihre Quelle, werden sie die Quelle der valeur.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}\emph{Lohn, Profit} und \emph{Rente}
sind \emph{die drei urspr\"unglichen Quellen} allen
Einkommens ebenso wie \emph{allen Tauschwerts}.\grqq{} (t.
I, l. I, ch. VI, p. 105.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Nachdem er den innren Zusammenhang ausgesprochen,
beherrscht ihn pl\"otzlich wieder die Anschauung der
Erscheinung, der \emph{Zusammenhang der Sache, wie er in der
Konkurrenz erscheint}, und in der Konkurrenz erscheint
alles immer verkehrt, stets auf den Kopf gestellt.\par\endgroup{}

\begingroup{}Es ist nun von diesem letztren verkehrten Ausgangspunkt
aus, da\ss{} Smith den Unterschied von \glqq{}\emph{prix
naturel} des marchandises\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p215_fn2}{\textsuperscript{237}} und ihrem \glqq{}\emph{prix de
march\'e\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p215_fn3}{\textsuperscript{238}}} entwickelt.\nbsp{}
Ric[ardo] akzeptiert dies von ihm, vergi\ss{}t aber,
da\ss{} der \glqq{}prix naturel\grqq{} des A.  Smith
nichts [anderes] ist, nach den Pr\"amissen Smiths, als
der aus der Konkurrenz resultierende \emph{Kosten preis},
und da\ss{} dieser Kostenpreis bei Smith selbst nur sofern
identisch mit der \glqq{}\emph{value}\grqq{} der Ware ist,
als Smith seine tiefere Ansicht vergi\ss{}t und bei der
falschen aus dem \emph{Schein} der Oberfl\"ache
gesch\"opften stehnbleibt, da\ss{} die
\'ehangeable value der commodities\hyperlink{mia.mew26.2p215_fn4}{\textsuperscript{239}} gebildet wird durch die
Komposition der selbst\"andig bestimmten values of wages,
profit and rent\hyperlink{mia.mew26.2p215_fn5}{\textsuperscript{240}}.\nbsp{} W\"ahrend Ricardo
diese Ansicht durchgehend bek\"ampft, akzeptiert er die
\emph{auf dieselbe} gegr\"undete Konfusion oder
Identifizierung von \emph{valeur \'echangeable} und
\emph{cost-price\hyperlink{mia.mew26.2p215_fn6}{\textsuperscript{241}}} oder \emph{natural
price} des A. Smith.\nbsp{} Diese Konfusion bei Smith
berechtigt, weil seine ganze Untersuchung \"uber den
\emph{prix naturel ausgeht} von seiner zweiten falschen
Ansicht von der \emph{value}.\nbsp{} Bei Ric[ardo] aber
g\"anzlich unberechtigt, weil er nirgendwo diese falsche
Ansicht Smiths akzeptiert, sondern ex professo sie
bek\"ampft als Inkonsequenz.\nbsp{} Es gelang aber Smith,
ihn durch den \emph{prix naturel} wieder einzufangen.\par\endgroup{}

\begingroup{}Nachdem Smith den Wert der Ware \emph{zusammengesetzt}
hat aus den von ihr unabh\"angig und selbst\"andig
bestimmten \emph{Werten von Arbeitslohn, Profit} und
\emph{Rente}, fragt er sich nun, wie werden diese
Elementarwerte bestimmt?\nbsp{} Und hier geht Smith von der
Erscheinung aus, wie sie in der Konkurrenz vorliegt.\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{Ch. VII b. I \glqq{}Du prix naturel des marchandises,
et de leur prix de march\'e}.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}In jeder Gesellschaft oder Kanton
\emph{gibt} es eine \emph{mittlere} oder
\emph{Durchschnittstaxe} f\"ur
Salaire -- Profite -- Rente.\grqq{} (l.c. t. I,
p. 110.)\nbsp{} Diese \glqq{}durchschnittliche Taxe kann man
die \emph{nat\"urliche Taxe} von Salair, Profit und Rente
nennen f\"ur die Zeit und den Ort, in welchen diese Taxe
commun\'ement\hyperlink{mia.mew26.2p216_fn1}{\textsuperscript{242}} herrscht.\grqq{} (p, 110,
111.)\nbsp{} \glqq{} Ist der \emph{Preis} einer Ware grade so
gro\ss{} als hinreicht, um Rente, Salair und Profite nach
ihren \emph{nat\"urlichen} Taxen zu zahlen, so ist die
Ware zu ihrem \emph{natural price}, ihrem
\emph{nat\"urlichen Preis} verkauft.\grqq{} (p.111.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Dieser nat\"urliche Preis ist dann der
\emph{Kostenpreis} der Ware, und der Kostenpreis f\"allt
mit dem \emph{Wert} der Ware zusammen, da ja vorausgesetzt
ist, da\ss{} der Wert der letztren gebildet wird durch die
Werte von Salair, Profit und Rente.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die Ware wird \(\Vert{}\)550\(\vert{}\) \emph{genau daf\"ur
ver\"au\ss{}ert, was sie wert ist}\grqq{} (die Ware
ist dann zu ihrem \emph{Wert} verkauft) \glqq{}ou\grqq{}
(oder) demjenigen, der sie auf den Markt bringt, wirklich
\glqq{}\emph{kostet}\grqq{} (zu ihrem
Wert \emph{oder} zu ihrem
Kostenpreis f\"ur die Person, die sie auf den Markt
bringt); \glqq{}zwar \emph{schlie\ss{}t} der Begriff
\emph{Gestehungskosten} einer Ware im allgemeinen
Sprachgebrauch \emph{nicht den Profit} desjenigen \emph{mit
ein}, der sie wieder verkauft, doch falls dieser sie zu
einem \emph{Preis abgibt, der ihm nicht den} in seiner
Nachbarschaft \emph{\"ublichen Profit einbringt},
verliert er offensichtlich etwas bei diesem
Gesch\"aft.\nbsp{} \emph{Durch eine andersartige Anlage
seines Kapitals} k\"onnte er \emph{jenen Profit} aber
erzielen.\grqq{} (p.111.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Hier haben wir die ganze Entstehungsgeschichte des prix
naturel und noch dazu in ganz entsprechender Sprache und
Logik, da die valeur der Ware gebildet wird durch die Preise
von Salair, Profit und Rente, der wahre Wert der letztren
aber wieder gebildet wird, wenn sie auf ihrer
nat\"urlichen Taxe stehn, so klar, da\ss{} die valeur
der Ware identisch mit ihrem Kostenpreis und der letztre mit
dem prix naturel der Ware.\nbsp{} Die Taxe des Profits,
d.h. die Profitrate, ditto des Salairs wird als gegeben
vorausgesetzt.\nbsp{} So sind sie f\"ur Bildung des
Kostenpreises.\nbsp{} Sie sind ihm vorausgesetzt.\nbsp{} Sie
erscheinen also auch dem einzelnen Kapitalisten
gegeben.\nbsp{} Wie und wo und warum geht ihn nichts
an.\nbsp{} Smith stellt sich hier auf den Standpunkt des
einzelnen Kapitalisten, des Agenten der kapitalistischen
Produktion, der den Kostenpreis seiner Ware festsetzt.\nbsp{}
So viel f\"ur Arbeitslohn etc., so viel betr\"agt die
allgemeine Profitrate.\nbsp{} Ergo: So erscheint diesem
Kapitalisten die Operation, wodurch der Kostenpreis der Ware
festgesetzt wird oder, wie es ihm weiter erscheint, der Wert
der Ware, denn er wei\ss{} ebenfalls, da\ss{} der
Marktpreis bald \"uber, bald unter diesem Kostenpreis
steht, der ihm daher als der ideale Preis der Ware, ihr
absoluter Preis im Unterschied von ihren
Preisschwankungen, kurz als ihr \emph{Wert} erscheint, soweit
er \"uberhaupt \"uber dergleichen nachzudenken Zeit
hat.\nbsp{} Und indem Smith sich mitten in die Konkurrenz
versetzt, r\"asoniert und der\"asoniert er auch so
fort mit der eigent\"umlichen Logik des in dieser
Sph\"are befangnen Kapitalisten.\nbsp{} Er wirft ein:
Unter \emph{Kosten} versteht man im gew\"ohnlichen Leben
nicht den \emph{Profit}, den der Verk\"aufer macht (der
notwendig einen \"Uberschu\ss{} \"uber seine
expenses\hyperlink{mia.mew26.2p217_fn1}{\textsuperscript{243}}
bildet).\nbsp{} Warum rechnest du also den Profit in den
Kostenpreis?\nbsp{} A. Smith antwortet mit dem denktiefen
Kapitalisten, dem diese Frage gestellt wird, so:\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{Profit \"uberhaupt} mu\ss{} in den Kostenpreis
eingehn, weil ich geprellt w\"are, wenn \emph{nur ein}
Profit von 9 statt 10 p.c. in den Kostenpreis einginge\hyperlink{mia.mew26.2p217_an48}{\textsuperscript{244}}.\par\endgroup{}

\begingroup{}Diese Naivit\"at, womit Smith einerseits aus der Seele
des Agenten der kapitalistischen Produktion spricht und die
Sachen ganz so darstellt, laut und voll, wie sie diesem
erscheinen und wie sie von ihm gedacht werden und ihn in der
Praxis bestimmen und in der Tat sich dem Schein nach
zutragen, w\"ahrend er anderseits den tief ren
Zusammenhang stellenweise aufdeckt, gibt seinem Buch den
gro\ss{}en Reiz.\par\endgroup{}

\begingroup{}Man sieht auch hier, warum Smith -- trotz
gro\ss{}er innrer Skrupel \"uber diesen Punkt -- den Wert der Ware nur in Rente, Profit, Salair aufl\"ost
und das capital constant wegl\"a\ss{}t, obgleich er es
nat\"urlich bei jedem \glqq{}einzelnen\grqq{}
Kapitalisten zugibt.\nbsp{} Denn sonst hie\ss{}e: Der Wert
der Ware besteht aus Salair, Profit, Rente und dem Wertteil
der Ware, der nicht aus Salair, Profit, Rente besteht.\nbsp{}
Es w\"are so notwendig, den Wert unabh\"angig von
Salair, Profit und Rente festzusetzen.\par\endgroup{}

\begingroup{}Wenn au\ss{}er der Auslage in dem Durchschnittssalair
etc, der Preis [der] Ware den Durchschnittsprofit und -- falls Rente in sie eingeht -- die
Durchschnittsrente liefert, ist sie zu ihrem
\emph{nat\"urlichen} oder \emph{Kostenpreis} verkauft,
und zwar ist dieser Kostenpreis gleich ihrem \emph{Wert},
weil ihr Wert ja nichts ist als die Addition der
nat\"urlichen Werte von Salair, Profit und Rente.\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\Vert{}\)551\(\vert{}\) Im \"ubrigen entwickelt nun
Smith, nachdem er sich einmal in die Konkurrenz gestellt,
Profitrate etc, als \emph{gegeben vorausgesetzt} hat, den
\emph{naturel prix} oder \emph{Kostenpreis} richtig,
n\"amlich diesen Kostenpreis im Unterschied vom
Marktpreis.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Der \emph{nat\"urliche Preis} bzw. der Gesamtwert von Rente, Arbeit
und Profit, die bezahlt werden mu\ss{}ten, um sie\grqq{}
(die Ware) \glqq{}dorthin zu bringen.\grqq{}
(l.c. p. 112.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Dieser Kostenpreis der Ware ist verschieden von dem
\emph{prix actuel\hyperlink{mia.mew26.2p217_fn2}{\textsuperscript{245}}} oder \emph{prix de
march\'e\hyperlink{mia.mew26.2p217_fn3}{\textsuperscript{246}}} der Ware.\nbsp{} (p. 112.)\nbsp{} Letztrer
h\"angt von Nachfrage und Zufuhr ab.\par\endgroup{}

\begingroup{}Die \emph{Produktionskosten} der Ware oder der
\emph{Kostenpreis} der Ware ist eben \glqq{}der \emph{valeur
enti\`ere} des rente, salaires et profits \emph{qu'il
en co\^ute pour amener cette marchandise au
march\'e\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p218_fn1}{\textsuperscript{247}}}.\nbsp{} Entsprechen
sich Nachfrage und Zufuhr, so ist der prix de march\'e
gleich dem prix naturel.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Wenn die auf den Markt gebrachte
Menge gerade ausreicht, um die wirksame Nachfrage und nicht
mehr zu versorgen, so stimmt der \emph{Marktpreis} ganz
genau\dots{} mit dem \emph{nat\"urlichen Preis}
\"uberein.\grqq{} (t. I, l.c. 114.)\nbsp{} \glqq{}Demnach
bildet der \emph{nat\"urliche} Preis sozusagen den
Zentralpreis, um den die Preise aller Waren st\"andig
schwanken.\nbsp{} Der Zufall kann sie zuweilen ein gutes
St\"uck dar\"uber in der Schwebe halten und zuweilen
sogar etwas darunter herabdr\"ucken.\grqq{} (t. I, l.c,
p. 116.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Daher schlie\ss{}t dann Smith, da\ss{} im ganzen
der\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}gesamte j\"ahrlich zur
Belieferung des Marktes mit irgendeiner Ware aufgewendete
Flei\ss{}\grqq{} entsprechen wird den Bed\"urfnissen
der Gesellschaft oder der \glqq{}wirksamen
Nachfrage\grqq{}. (p. 117.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Was Ric[ardo] als apportionnement\hyperlink{mia.mew26.2p218_fn2}{\textsuperscript{248}} des capital general\hyperlink{mia.mew26.2p218_fn3}{\textsuperscript{249}} f\"ur die
different trades auffa\ss{}t, erscheint hier noch in der
naiveren Form der Industrie n\"otig, um \glqq{}eine
\emph{bestimmte} Ware\grqq{} zu produzieren.\nbsp{} Die
Ausgleichung der Preise zwischen den Verk\"aufern
\emph{derselben} Ware zum \emph{Marktpreis} und die
\emph{Ausgleichung der Marktpreise} der \emph{verschiednen}
Waren zum Kostenpreise l\"auft hier noch ganz kunterbunt
durcheinander.\par\endgroup{}

\begingroup{}Smith kommt hier nur ganz gelegentlich auf die influence
der variation in the real values of commodities\hyperlink{mia.mew26.2p218_fn4}{\textsuperscript{250}} auf den prix
naturel oder die Kostenpreise.\par\endgroup{}

\begingroup{}N\"amlich in der Agrikultur\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}produziert die gleiche Menge Arbeit
in verschiedenen Jahren ganz unterschiedliche Warenmengen,
w\"ahrend sie in anderen
[Besch\"aftigungssph\"aren] immer die gleiche oder
fast die gleiche Quantit\"at hervorbringt.\nbsp{} Dieselbe
Arbeitskr\"aftezahl wird in des Landwirtschaft in
verschiedenen Jahren v\"ollig voneinander abweichende
Mengen an Korn, Wein, \"Ol, Hopfen usw. erzeugen.\nbsp{}
Doch die gleiche Anzahl Spinner und Weber stellt jedes Jahr
denselben oder nahezu denselben Umfang an Leinen- und
Wolltuch her \dots{} Bei der anderen\grqq{} (der nicht
agricultural) \glqq{}Art von Gewerbeflei\ss{}, bei der das
\emph{Produkt gleicher Arbeitsquantit\"aten immer gleich}
oder nahezu gleich \emph{bleibt}\grqq{} (d.h.  solange die
Produktionsbedingungen dieselben bleiben), \glqq{}kann die
Erzeugung genauer mit der wirksamen Nachfrage in Einklang
gebracht werden.\grqq{} (p. 117, 118.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Hier sieht Smith, da\ss{} blo\ss{}er change in der
productivity\hyperlink{mia.mew26.2p218_fn5}{\textsuperscript{251}}
von \glqq{}quantit\'es \'egales de
travail\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p218_fn6}{\textsuperscript{252}}, also in den wirklichen Werten
der Waren, die cost-prices
changiert.\nbsp{} Er verflacht dies wieder durch Reduktion
auf das Verh\"altnis von supply and demand\hyperlink{mia.mew26.2p219_fn1}{\textsuperscript{253}}.\nbsp{} Seinen
eignen Entwicklungen nach ist die Sache, wie er sie
darstellt, falsch.\nbsp{} Denn, wenn in der Agrikultur
\glqq{}des quantit\'es \'egales du travail\grqq{}
infolge der Jahreszeiten etc. verschiedne Massen [von]
Produkten liefern, so hat er selbst entwickelt, wie infolge
der Maschinerie, Teilung der Arbeit etc. \glqq{}des
quantit\'es \'egales du travail\grqq{} sehr
verschiedne Massen von Produkt in der Manufaktur etc.
liefern.\nbsp{} Es ist also nicht \emph{dieser} Unterschied,
der die Agrikultur differenziert von den \"ubrigen
Industriezweigen.\nbsp{} Es ist der Umstand, da\ss{} in dem
einen Fall die \glqq{}Produktivkraft in vorausbestimmtem
Grad\grqq{} angewandt wird, im andern von Naturzuf\"allen
abh\"angt.\nbsp{} Bleibt aber als Resultat, da\ss{} der
\emph{Wert der Waren} oder die quantity of labour\hyperlink{mia.mew26.2p219_fn2}{\textsuperscript{254}}, die je nach der
Produktivit\"at der Arbeit has to be expended on a given
commodity\hyperlink{mia.mew26.2p219_fn3}{\textsuperscript{255}},
ihre Kostenpreise variiert.\par\endgroup{}

\begingroup{}Im folgenden Satz hat A. Smith auch schon [dargelegt],
wie die migration of capitals\hyperlink{mia.mew26.2p219_fn4}{\textsuperscript{256}} von einem trade zum andren den
Kostenpreis in den verschiednen trades herstellt.\nbsp{} Doch
dies bei ihm nicht klar wie bei Ric[ardo].\nbsp{} Denn wenn
der \(\Vert{}\)552\(\vert{}\) Preis der Ware
\emph{unter} ihren \emph{natural price\hyperlink{mia.mew26.2p219_fn5}{\textsuperscript{257}}} f\"allt, so nach
seiner Entwicklung, weil eins der Elemente dieses Preises
\emph{unter} die natural tax oder Rate f\"allt.\nbsp{} Es
ist daher nicht durch Entziehen der \emph{Kapitalien allein}
oder migration der Kapitalien, sondern indem labour, capital
or land von einem Zweig in den andren wandern.\nbsp{} Hierin
ist seine Ansicht konsequenter als die Ric[ardo]s, aber
falsch.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Welcher Teil dieses\grqq{}
(nat\"urlichen) \glqq{}Preises auch immer unterhalb
seiner \emph{nat\"urlichen} Rate bezahlt wird,
diejenigen, deren Interesse beeintr\"achtigt wird,
f\"uhlen sofort den Verlust und \emph{werden der Produktion
der betreffenden Ware} unmittelbar danach \emph{soviel Boden
oder soviel Arbeit oder soviel Kapital entziehen},
da\ss{} die auf den Markt gebrachte Menge bald nur noch
ausreicht, um die wirksame Nachfrage zu decken.\nbsp{} Ihr
\emph{Marktpreis} wird daher schnell auf den
\emph{nat\"urlichen Preis} ansteigen.\nbsp{} Zumindest
w\"urde das \"uberall dort geschehen, wo vollkommene
Freiheit herrscht.\grqq{} (l.c. p. 125.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Dies wesentliche Differenz, wie Smith und Ric[ardo] die
Ausgleichung zum \emph{prix naturel} auffassen.\nbsp{} Die
[Auffassung] Smiths beruht auf seiner falschen
Voraussetzung, da\ss{} die 3 Elemente selbst\"andig den
Wert der Ware bestimmen, w\"ahrend die Ric[ardo]s auf der
richtigen Voraussetzung beruht, da\ss{} es die
\emph{Durchschnittsrate des Profits} (wobei das Salair
gegeben), die allein die Kostenpreise herstellt.\par\endgroup{}



\section{[2.\nbsp{} Smiths Theorie von der \glqq{}nat\"urlichen
Rate\grqq{} des Arbeitslohns, des Profits und der
Rente]}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Der \emph{nat\"urliche Preis}
ver\"andert sich mit der \emph{nat\"urlichen Rate}
seiner Bestandteile, des Lohnes, des Profites und der
Rente.\grqq{} (l.c. p. 127.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Und nun sucht Smith in ch.VIII, IX, X und XI von b. I den
taux naturel\hyperlink{mia.mew26.2p220_fn1}{\textsuperscript{258}}
dieser \glqq{}parties constituantes\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p220_fn2}{\textsuperscript{259}}, Salair, Rente und Profit und
die variations dieses taux zu bestimmen.\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{Ch. VIII: \glqq{}Des salaires du
travail.\grqq{}}\par\endgroup{}

\begingroup{}Bei der Er\"offnung des chapter \"uber das Salair
entwickelt Smith -- den Konkurrenz-Scheinstandpunkt
verlassend -- zun\"achst die wahre Natur des
Mehrwerts und Profit und Rente als blo\ss{}e Formen
desselben.\par\endgroup{}

\begingroup{}Bei dem Salair hat er einen Standpunkt, um den taux
naturel zu bestimmen, n\"amlich den Wert des
Arbeitsverm\"ogens selbst, den \emph{notwendigen
Arbeitslohn}.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Ein Mensch mu\ss{} immer von
seiner Arbeit leben, und sein Lohn mu\ss{} mindestens zu
seiner Erhaltung ausreichen.\nbsp{} Er mu\ss{} meistenteils
sogar etwas gr\"o\ss{}er sein, sonst w\"are es den
Arbeitern nicht m\"oglich, eine Familie zu gr\"unden,
wodurch ihr Geschlecht nicht l\"anger als eine Generation
existieren k\"onnte.\grqq{} (l.c. p. 136.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Dies wird wieder bedeutungslos, weil er sich nie fragt,
wie wird der Wert der notwendigen Lebensmittel, i.e. der
\emph{Ware} \"uberhaupt bestimmt?\nbsp{} Und hier
mu\ss{} Smith, da er von seiner Hauptauffassung
abgegangen, sagen: Der Preis des Arbeitslohns wird durch den
Preis der Lebensmittel und der Preis der Lebensmittel durch
den Preis des Arbeitslohns bestimmt.\nbsp{} Vorausgesetzt
einmal, da\ss{} der \emph{Wert} des Arbeitslohns fixiert
ist, beschreibt er wieder die Schwankungen desselben, wie
sie sich in der Konkurrenz zeigen, und die Umst\"ande,
die diese Schwankungen hervorheben, exakt.\nbsp{} Dies
geh\"ort in den exoterischen Teil und geht uns hier
nichts an.\par\endgroup{}

\begingroup{}(Namentlich [behandelt er] den accrosssement, \emph{die
Akkumulation} des Kapitals, sagt uns aber nicht, was
diesen bestimmt, da dieser accroissement nur rasch sein
kann, entweder wenn die Rate des Arbeitslohns relativ
niedrig ist und die Produktivit\"at der Arbeit gro\ss{}
ist (in diesem Fall Steigen der Salaire immer nur Folge
vorhergegangner permanenter Niedrigkeit derselben) oder wenn
die Rate der Akkumulation niedrig, aber die
Produktivit\"at der Arbeit gro\ss{} ist.\nbsp{} Im
ersten Fall m\"u\ss{}te er von seinem Standpunkt
aus die Rate des Arbeitslohns aus der Rate des Profits,
i. e. aus der Rate des Arbeitslohns, deduzieren, im zweiten
Fall aus dem gross amount of profit\hyperlink{mia.mew26.2p221_fn1}{\textsuperscript{260}}, was aber wieder Untersuchungen
\"uber den \emph{Wert} der Ware ern\"otigen
w\"urde.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Er will den Wert der Ware aus dem Wert der Arbeit als
einem constitutional element\hyperlink{mia.mew26.2p221_fn2}{\textsuperscript{261}} entwickeln.\nbsp{} Und er
entwickelt die H\"ohe des Arbeitslohns anderseits daraus,
da\ss{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}die Arbeitsl\"ohne \dots{} nicht
mit dem Preis der Nahrungsmittel schwanken\grqq{} (p. 149)
und da\ss{} \glqq{}sich die Arbeitsl\"ohne von Ort zu
Ort mehr als der Preis von Nahrungsmitteln
\"andern\grqq{}. (l.c. p. 150.)\par\endgroup{}

\begingroup{}In der Tat enth\"alt das Kapitel nichts zur Sache
Geh\"origes, au\ss{}er der Bestimmung des \emph{Minimums
des Salairs}, alias des Werts des
Arbeitsverm\"ogens.\nbsp{} Hier kn\"upft Smith
instinktm\"a\ss{}ig wieder an seine tiefere Anschauung
an, verl\"a\ss{}t diese dann wieder, so da\ss{}
selbst obige Bestimmung nichts [bedeutet].\nbsp{} Denn
wodurch den \emph{Wert} der notwendigen Lebensmittel -- also Waren \"uberhaupt bestimmen?\nbsp{} Zum Teil
durch den natural price of labour\hyperlink{mia.mew26.2p221_fn3}{\textsuperscript{262}}.\nbsp{} Und wodurch diesen
bestimmen?\nbsp{} Durch die value of necessaries, or
commodities in general\hyperlink{mia.mew26.2p221_fn4}{\textsuperscript{263}}.\nbsp{} Elende
Zwickm\"uhle.\nbsp{} Im \"ubrigen enth\"alt das
chapter kein Wort \"uber die Sache, \"uber den
\emph{natural price} of labour \(\Vert{}\)553\(\vert{}\), sondern nur
Untersuchungen \"uber das Steigen der wages\hyperlink{mia.mew26.2p221_fn5}{\textsuperscript{264}} \"uber das
level\hyperlink{mia.mew26.2p221_fn6}{\textsuperscript{265}} der
natural tax, n\"amlich im Verh\"altnis wie Kapital
sich rasch akkumuliert, die Akkumulation des Kapitals
progressiv ist.\nbsp{} Dann werden die verschiednen
Gesellschaftszust\"ande untersucht, worin dies der Fall,
und schlie\ss{}lich, indem er der Bestimmung des Werts der
Ware durch den Arbeitslohn und des Arbeitslohns durch den
Wert der necessaries ins Gesicht schl\"agt durch
Nachweis, da\ss{} dies in England [nicht] der Fall
scheine.\nbsp{} Dazwischen -- weil der Arbeitslohn durch
die necessaries bestimmt, [die] nicht nur zum Leben, sondern
[auch] zur Reproduktion der Bev\"olkerung [notwendig] -- kommt ein St\"uck Malthusscher
Bev\"olkerungstheorie.\par\endgroup{}

\begingroup{}Nachdem A. Smith n\"amlich nachzuweisen gesucht,
da\ss{} der Arbeitslohn im 18.  Jahrhundert speziell in
England \emph{gestiegen}, wirft er die Frage auf, ob dies zu
betrachten \glqq{}comme un avantage ou comme un
inconv\'enient pour la soci\'et\'e\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p221_fn7}{\textsuperscript{266}}. (l.c. p. 159.)\nbsp{} Bei der Gelegenheit kehrt
er dann wieder vor\"ubergehend zu seiner tiefren
Anschauung zur\"uck, wonach Profit und Rente blo\ss{}
Teile \emph{am Produkt} des Arbeiters.\nbsp{} Die Arbeiter,
sagt er,\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}bilden erstens den bei weitem
gr\"o\ss{}ten Teil der Gesellschaft.\nbsp{} Also kann
man jemals als einen Nachteil f\"ur das Ganze betrachten,
was das Los des gr\"o\ss{}ten Teils des Ganzen
verbessert?\nbsp{} Eine Gesellschaft kann sicher nicht als
gl\"ucklich und prosperierend betrachtet werden, wenn der
bei weitem gr\"o\ss{}te Teil ihrer Glieder arm und
elend ist.\nbsp{} Au\ss{}erdem verlangt die blo\ss{}e
Billigkeit, da\ss{} diejenigen, welche den \emph{ganzen
K\"orper der Nation} n\"ahren, kleiden und
behausen, \emph{an dem Produkt ihrer eigenen Arbeit}
wenigstens einen \emph{hinreichenden Anteil} haben, um
selbst ertr\"aglich gen\"ahrt, bekleidet und behaust
zu sein.\grqq{} (p.159, 160.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Bei dieser Gelegenheit kommt er auf die
Bev\"olkerungstheorie.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Obwohl Armut zweifellos
Eheschlie\ss{}ungen hemmt, verhindert sie diese nicht
immer.\nbsp{} Sie scheint sogar die Fortpflanzung zu
beg\"unstigen\dots{} Die unter Frauen von Stand so
h\"aufige Unfruchtbarkeit trifft man in den niedrigeren
Schichten sehr selten an \dots{} Aber obgleich Armut die
Fortpflanzung nicht verhindert, wirkt sie sich auf das
Gro\ss{}ziehen der Kinder \"au\ss{}erst
ung\"unstig aus.\nbsp{} Die zarte Pflanze keimt zwar auf,
aber auf solch einem k\"arglichen Boden und in solch
einem rauhen Klima, da\ss{} sie bald welkt und stirbt
\dots{} Jede Tiergattung vermehrt sich
nat\"urlicherweise im Verh\"altnis zu ihren
Existenzmitteln, keine kann sich jemals dar\"uber hinaus
vermehren.\nbsp{} Aber in einer zivilisierten Gesellschaft
kann der Mangel an Unterhaltsmitteln nur den unteren
Volksschichten Beschr\"ankungen gegen die weitere
Vermehrung der menschlichen Gattung auferlegen\dots{}Auf
diese Weise reguliert \emph{die Nachfrage nach Arbeitern},
ebenso wie bei jeder anderen Ware, \emph{notwendigerweise ihre
Produktion}, beschleunigt sie, wenn sie zu langsam
vorangeht, und hemmt sie, wenn sie sich zu schnell
entwickelt\dots{}\grqq{} (l.c. p. 160-163 passim.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Der Zusammenhang des Minimums des salaire mit den
verschiednen Gesellschaftszust\"anden ist der:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Der Gesellen und Knechten aller Art
gezahlte Lohn mu\ss{} den einen wie den anderen in die
Lage versetzen, \emph{seinen Stand zu erhalten}, je nachdem,
wie es die wachsende, sich vermindernde oder gleichbleibende
Nachfrage der Gesellschaft verlangen mag.\grqq{}
(l.c. p. 164.)\nbsp{} (La soci\'et\'e!
c'est-\`a-dire -- le capital.\hyperlink{mia.mew26.2p222_fn1}{\textsuperscript{267}})\par\endgroup{}

\begingroup{}Er zeigt dann, da\ss{} der Sklave \glqq{}teurer\grqq{}
sei als der freie Arbeiter, weil der letztre \emph{selbst
\"uber sein \glqq{}d\'ehet\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p222_fn2}{\textsuperscript{268}} wacht, w\"ahrend es
bei dem erstren} [\"uber -- wacht] ist \glqq{}sous
l'administration d'un ma\^{\i}tre peu attentif ou d'un
inspecteur n\'egligent\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p222_fn3}{\textsuperscript{269}}.\nbsp{} (l.c. p. 164.)\nbsp{} Der
\glqq{}Fonds\grqq{}, um das \glqq{}d\'echet\grqq{} zu
reparer\hyperlink{mia.mew26.2p222_fn4}{\textsuperscript{270}}, ist
\glqq{}\"okonomisiert\grqq{} vom freien Arbeiter,
w\"ahrend er bei dem Sklaven verschwendet, unordentlich
verwaltet wird.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Der Fonds, der -- wenn ich so
sagen darf -- zum Ersatz und zur Instandsetzung der
nat\"urlichen \emph{Abnutzung} des Sklaven bestimmt ist,
wird gew\"ohnlich durch einen
nachl\"assigen Herrn oder unachtsamen Aufseher
verwaltet.\nbsp{} Der zur Erf\"ullung der gleichen
Funktion bei einem freien Mann bestimmte Fonds wird durch
diesen selbst betreut.\nbsp{} In die Verwaltung des ersteren
schleicht sich selbstverst\"andlich die Unordnung ein,
die gew\"ohnlich in der Wirtschaft reicher Leute
vorherrscht, w\"ahrend sich die Gen\"ugsamkeit und
sparsame Sorgfalt der Armen nat\"urlicherweise auf die
des letzteren \"ubertr\"agt.\grqq{} (p. 164.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Dies geh\"ort zur Bestimmung des Minimums des Salairs
oder des naturel prix du travail\hyperlink{mia.mew26.2p223_fn1}{\textsuperscript{271}}, da\ss{} er niedriger beim
freien Lohnarbeiter als beim Sklaven.\nbsp{} Dies l\"auft
bei Smith unter.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die von freien Menschen verrichtete
Arbeit ist letzten Endes billiger als die von
Sklaven.\grqq{} (p. 165.)\nbsp{} \glqq{}So wie die reichliche
Entlohnung der Arbeit die Wirkung wachsenden Reichtums
darstellt, so ist sie selbst die Ursache einer wachsenden
Bev\"olkerung.\nbsp{} Dar\"uber klagen hei\ss{}t,
\(\Vert{}\)554\(\vert{}\) \"uber die
zwangsl\"aufige Wirkung und Ursache der bedeutendsten
allgemeinen Prosperit\"at jammern.\grqq{} (p.165.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Smith pl\"adiert weiter f\"ur hohen
Arbeitslohn.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}Er \glqq{}regt nicht nur die Fortpflanzung des einfachen
Volkes an,\grqq{} sondern \glqq{}steigert auch dessen
Flei\ss{}.\nbsp{} Die Arbeitsl\"ohne sind der Ansporn
des Flei\ss{}es, der sich, gleich jeder menschlichen
Eigenschaft, im Verh\"altnis zur empfangenen Ermutigung
entfaltet.\nbsp{} Ein reichlicher Unterhalt steigert die
k\"orperliche Kraft des Arbeiters.\nbsp{} Und die
wohltuende Hoffnung, seine Lage zu verbessern \dots{}, regt
ihn an, diese Kraft aufs \"au\ss{}erste
anzustrengen.\nbsp{} Wo hohe L\"ohne existieren, sind
demzufolge die Arbeiter aktiver, flei\ss{}iger und
eifriger als dort, wo die L\"ohne sich auf einem
niedrigen Niveau befinden.\grqq{} (l.c. p. 166.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Aber hoher Lohn spornt die Arbeiter auch zur
\"Uberarbeitung und [zum] precocious\hyperlink{mia.mew26.2p223_fn2}{\textsuperscript{272}} Ruin ihres
Arbeitsverm\"ogens [an].\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Werden Arbeiter im St\"ucklohn
reichlich bezahlt, sind sie sogar sehr leicht geneigt, sich
zu \"uberarbeiten und ihre Gesundheit und ihre
k\"orperliche Verfassung in wenigen Jahren zu
ruinieren.\grqq{} (p. 166, 167.)\nbsp{} \glqq{}W\"urden
die Unternehmer stets dem Gebot der Vernunft und
Menschlichkeit gehorchen, m\"u\ss{}ten sie die
Anstrengungen vieler ihrer Arbeiter \"ofter
m\"a\ss{}igen als anstacheln.\grqq{} (p. 168.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Pl\"adiert weiter dagegen, da\ss{} \glqq{}eine etwas
bessere als die gew\"ohnliche Versorgung die Arbeiter zum
M\"u\ss{}iggang veranla\ss{}t\grqq{}.\nbsp{}
(p. 169).\par\endgroup{}

\begingroup{}Er untersucht dann, ob es wahr, da\ss{} der Arbeiter in
guten Jahreszeiten fauler als in schlechten, und wie es sich
\"uberhaupt mit dem Verh\"altnis zwischen Arbeitslohn
und prix des denr\'ees\hyperlink{mia.mew26.2p223_fn3}{\textsuperscript{273}} verh\"alt.\nbsp{} Hier kommt
wieder die Inkonsequenz.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Der \emph{Geldpreis der Arbeit} wird
zwangsl\"aufig durch zwei Faktoren bestimmt: durch die
Nachfrage nach Arbeit und \emph{den Preis} der notwendigen
und angenehmen Dinge des
Lebens \Dots{} Der Geldpreis der Arbeit wird durch das
bestimmt, was zum Kauf dieser Quantit\"at\grqq{} (an
notwendigen und angenehmen Dingen des Lebens)
\glqq{}erforderlich ist.\grqq{} (l.c. p.175.)\par\endgroup{}

\begingroup{}[Weiter untersucht er], warum -- von wegen der
Nachfrage nach Arbeit -- der Arbeitslohn in fruchtbaren
Jahren steigen, in unfruchtbaren fallen kann. (p.  176
sqq.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Die Ursachen in guten und schlechten Jahreszeiten
paralysieren sich.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die Knappheit eines teuren Jahres
tendiert durch die Verringerung der Nachfrage nach Arbeit
dazu, deren Preis herabzumindern, w\"ahrend der hohe
Preis der Lebensmittel die Tendenz in sich birgt, ihn zu
erh\"ohen.\nbsp{} Dagegen tendiert die F\"ulle eines
billigen Jahres durch die Steigerung der Nachfrage dazu, den
Preis der Arbeit zu erh\"ohen, w\"ahrend die
Wohlfeilheit der Nahrungsmittel die Tendenz in sich birgt,
ihn zu senken.\nbsp{} Bei den normalen Preisschwankungen der
Lebensmittel scheinen sich diese beiden Ursachen einander
auszugleichen.\nbsp{} Darin ist wahrscheinlich zum Teil der
Grund zu suchen, warum die Arbeitsl\"ohne \"uberall
viel stabiler und best\"andiger sind als der Preis der
Lebensmittel.\grqq{} (p.177.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Schlie\ss{}lich, nach all diesem Zickzack, stellt er
dem Arbeitslohn als Quelle des Werts der Waren wieder
gegen\"uber seine urspr\"ungliche tiefere Anschauung,
da\ss{} der Wert der Waren durch die Arbeitsquantit\"at
bestimmt ist; und erh\"alt der Arbeiter in guten
Jahren oder mit dem Wachstum des Kapitals \emph{mehr} Waren,
so produziert er auch viel mehr Waren, oder die einzelne
Ware enth\"alt eine geringre Quantit\"at Arbeit.\nbsp{}
Er kann also gr\"o\ss{}res Quantum Ware mit geringrem
Wert derselben erhalten und so, dies ist der involvierte
Schlu\ss{}, kann der Profit wachsen trotzt steigendem
absolutem Arbeitslohn.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Das Steigen der Arbeitsl\"ohne
erh\"oht notwendigerweise den Preis vieler Waren, \emph{da
jener Teil des Preises, der sich in Lohn aufl\"ost,
zunimmt}, und f\"uhrt insofern zu einer Verringerung
ihres Verbrauches im In- und Ausland.\nbsp{} Jedoch dieselbe
Ursache, die den Arbeitslohn erh\"oht, n\"amlich die
Zunahme des Kapitals, tendiert zur Steigerung der
produktiven F\"ahigkeiten der Arbeit und setzt eine
kleinere Arbeitamenge instand, eine gr\"o\ss{}ere Menge
von Produkten zu erzeugen.\grqq{} [Dies geschieht durch]
Teilung der Arbeit, Anwendung der Maschinerie, Erfindungen
etc\dots{} \glqq{}Es gibt also viele Waren, die infolge
dieser Verbesserungen \emph{mit viel weniger Arbeit als zuvor
produziert werden, so da\ss{} der erh\"ohte Preis der
Arbeit durch die Verringerung ihrer Menge
\"uberkompensiert wird}.\grqq{} (p.177, 178.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Die Arbeit wird besser bezahlt, aber es ist weniger
Arbeit in der einzelnen Ware enthalten, also weniger zu
bezahlen.\nbsp{} So l\"a\ss{}t er seine falsche Theorie,
wonach der Arbeitslohn den Wert der Ware als
konstituierendes Element des Werts bestimmt, aufheben oder
vielmehr paralysiert, kompensiert
werden durch seine richtige Theorie, wonach der Wert der
Ware durch die Quantit\"at der in ihr enthaltnen Arbeit
bestimmt ist.\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\Vert{}\)555\(\vert{}\) \emph{Ch. IX: Des
Profits des capitaux}.\par\endgroup{}

\begingroup{}Hier soll also die natural tax des zweiten Elements
bestimmt werden, das den natural price \emph{oder} Wert der
Waren bestimmt und konstituiert.\nbsp{} Was Smith \"uber
die Ursache des \emph{Fallens der Profitrate} sagt (p. 179,
189, 190, 193, 196, 197 etc.), sp\"ater zu betrachten\hyperlink{mia.mew26.2p225_fn1}{\textsuperscript{274}}.\par\endgroup{}

\begingroup{}Hier ist Smith nun in gro\ss{}er Verlegenheit.\nbsp{} Er
sagt, da\ss{} schon die Bestimmung des \glqq{}taux
moyen\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p225_fn2}{\textsuperscript{275}}
des Salairs darauf hinauslaufe, da\ss{} es der \glqq{}taux
habituel des salaires\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p225_fn3}{\textsuperscript{276}} (p. 179), die faktisch gegebne
Rate des Salairs sei.\nbsp{} \glqq{}Mais \emph{ccci m\^eme
ne peut gu\`ere s'obtenir \`a l'\'egard
des profits} de capitaux.\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p225_fn4}{\textsuperscript{277}}(p.  179.)\nbsp{} Au\ss{}er
[vom] Gl\"uck und Ungl\"uck des entrepreneur \glqq{}ce
profit se ressent \dots{} de chaque variation qui survient
dans le prix des marchandises\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p225_fn5}{\textsuperscript{278}} ( p.180), w\"ahrend wir doch
grade den naturel prix dieser marchandises durch die natural
tax of profit, als eins der konstituierenden Elemente des
\glqq{}Werts\grqq{}, bestimmen sollen.\nbsp{} Dies ist schon
schwer in one single trade for a single capitalist\hyperlink{mia.mew26.2p225_fn6}{\textsuperscript{279}}.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die Bestimmung des
Durchschnittsprofits all der verschiedenen, in einem
gro\ss{}en K\"onigreich betriebenen Gewerbezweige
mu\ss{} noch viel schwieriger sein.\grqq{} (p. 180.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Aber von den \glqq{}profits moyens des capitaux\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p225_fn7}{\textsuperscript{280}} kann man sich
eine Vorstellung machen \glqq{}quelque id\'ee
d'apr\`es \emph{l'int\'er\^et de
l'argent\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p225_fn8}{\textsuperscript{281}}:}\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Ich m\"ochte es als Maxime
zugrunde legen, da\ss{} \"uberall, wo man mit Geld sehr
viel anfangen kann, f\"ur seine Verwendung
gew\"ohnlich auch sehr viel hingegeben wird, und
\"uberall dort, wo man damit wenig anfangen kann, wird
gew\"ohnlich auch wenig daf\"ur hingegeben.\grqq{}
(p. 180, 181.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Smith sagt nicht, da\ss{} die Zinsrate die Profite
bestimmt.\nbsp{} Er sagt ausdr\"ucklich das
Umgekehrte.\nbsp{} Aber \"uber die Zinsrate zu
verschiednen Epochen etc, besitzt man Annalen, die f\"ur
die Profitrate fehlen.\nbsp{} Die Zinsraten sind also
Symptome, wonach man den ungef\"ahren Stand der
Profitrate beurteilen kann.\nbsp{} Aber die Aufgabe war
nicht, den Stand gegebner, verschiedner Profitraten zu
vergleichen, sondern die \emph{natural tax der Profitrate}
zu bestimmen.\nbsp{} Smith fl\"uchtet in eine
Nebenuntersuchung \"uber den Stand des
Zinsfu\ss{}es zu verschiednen Zeiten, was das Problem,
das er sich gestellt, gar nicht ber\"uhrt.\nbsp{} Er
betrachtet roh verschiedne Epochen in England, vergleicht
diese dann mit Schottland, Frankreich, Holland und findet,
da\ss{} -- die amerikanischen Kolonien ausgenommen --\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}die besonderen Verh\"altnisse
neuer Kolonien ausgenommen, \emph{hohe Arbeitsl\"ohne und
hohe Kapitalproflte selten jem\"als zusammen
passen}.\grqq{} (p.187.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Hier sucht A. Smith schon ann\"ahernd, wie Ric[ardo],
aber besser to a certain point\hyperlink{mia.mew26.2p226_fn1}{\textsuperscript{282}} die hohen Profite zu
erkl\"aren:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Neue Kolonien m\"ussen immer eine
geraume Zeitlang im Verh\"altnis zur Ausdehnung ihres
Territoriums kapital\"armer und im Verh\"altnis zum
Umfang ihres Kapitals weniger bev\"olkert sein als die
meisten anderen L\"ander.\nbsp{} Sie besitzen mehr Grund
und Boden als Kapital zu dessen Bearbeitung.\nbsp{}
Wor\"uber sie verf\"ugen, wird deshalb \emph{nur zur
Bearbeitung} des \emph{fruchtbarsten und am g\"unstigsten
gelegenen Bodens} in der N\"ahe der K\"uste und an
den Ufern schiffbarer Fl\"usse verwendet.\nbsp{} Und auch
derartiger Grund und Boden wird oft zu einem Preis verkauft,
der sogar unter dem Wert seines nat\"urlichen Produkts
liegt.\grqq{} (Kosten also nichts, in fact.)\nbsp{}
\glqq{}Zum Kauf und zur Verbesserung dieser L\"andereien
verwendetes Kapital mu\ss{} einen sehr gro\ss{}en Profit
abwerfen und infolgedessen die Zahlung eines sehr hohen
Zinses gestatten.\nbsp{} Die schnelle Kapitalanh\"aufung
in einem profitablen Untemehmen bef\"ahigt den Pflanzer,
die Zahl seiner Arbeitskr\"afte schneller zu erh\"ohen
als in einer jungen Ansiedlung aufzutreiben sind.\nbsp{}
Diejenigen, die er finden kann, werden deshalb sehr
reichlich entlohnt.\nbsp{} \emph{Ebenso wie die Kolonie sich
weiterentwickelt, verringern sich allm\"ahlich die
Kapitalproflte.\nbsp{} Ist erst der fruchtbarste und am
besten gelegene Boden insgesamt in Besitz genommen worden,
l\"a\ss{}t sich durch die Bebauung der nach
Fruchtbarkeit und Lage schlechteren L\"andereien nur noch
ein kleinerer Profit erzielen}, und f\"ur das auf
diese Weise besch\"aftigte Kapital k\"onnen dann nur
weniger Zinsen aufgebracht werden.\nbsp{} In den meisten
unserer Kolonien hat sich dementsprechend \dots{} der
Zirisfu\ss{} bemerkenswert verringert.\grqq{}
(p. 187-189.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Dies, obgleich in andrer Weise r\"asoniert, ist eine
derBasen der Ric[ardo] -- schen Erkl\"arung vom Fall
des Profits.\nbsp{} Im ganzen erkl\"art hier Smith alles
aus der Konkurrenz der Kapitalien, mit deren accroissement\hyperlink{mia.mew26.2p226_fn2}{\textsuperscript{283}} der Profit
f\"allt und mit deren Fall er anw\"achst\hyperlink{mia.mew26.2p226_fn3}{\textsuperscript{284}}, wonach denn
auch der Arbeitslohn umgekehrt steigt oder f\"allt.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\(\Vert{}\)556\(\vert{}\) \glqq{}So wie die
Verringerung des Kapitalverm\"ogens der Gesellschaft oder
der zur Aufrechterhaltung des Gewerbes bestimmten Fonds die
Arbeitsl\"ohne senkt, so erh\"oht sie auch die
Kapitalprofite und deshalb den Geldzins.\nbsp{} Durch die
Senkung der
Arbeitsl\"ohne k\"onnen die Eigent\"umer des
Kapitals, das der Gesellschaft verbleibt.\nbsp{} Ihre Waren
mit geringeren Kosten auf den Markt bringen als vorher; und
da jetzt weniger Kapital mit der Versorgung des Marktes
besch\"aftigt wird, sind sie imstande, sie teurer zu
verkaufen.\grqq{} (p.191, 192.)\par\endgroup{}

\begingroup{}[Smith] spricht dann \"uber den m\"oglichst hohen
und m\"oglichst niedrigen taux.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die h\"ochste Rate\grqq{} ist
die, \glqq{}die vom Preis der meisten Waren alles aufzehrt,
was der Grundrente zufallen sollte, und nur das
\"ubrigl\"a\ss{}t, was zur Bezahlung der Arbeit,
welche die Waren hergestellt und auf den Markt gebracht hat,
ausreicht -- und zwar entsprechend der niedrigsten
Rate, zu der Arbeit irgendwo entlohnt werden kann,
d.h. entsprechend des blo\ss{}en Lebensunterhalts des
Arbeiters.\grqq{} (p. 197, 198.)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die niedrigste gew\"ohnliche
Profitrate mu\ss{} immer etwas mehr ausmachen als das, was
zur Entsch\"adigung der gelegentlichen Verluste
hinreicht, denen jede Kapitalverwendung ausgesetzt
ist.\nbsp{} Es ist dieser \"Uberschu\ss{} allein, der
den reinen oder Nettopiofit darstellt.\grqq{} (p. 196.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Smith charakterisiert in fact\hyperlink{mia.mew26.2p227_fn1}{\textsuperscript{285}} selbst, was er \"uber die
\glqq{}\emph{natural tax of profit}\grqq{} sagt:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Den doppelten Zins betrachten die
Kaufleute in Gro\ss{}britannien als \emph{guten,
angemessenen, gerechten Profit}.\nbsp{} Unter diesen
Begriffen verstehe ich nichts anderes \emph{als einen
gew\"ohnlichen und \"ublichen Profit}.\grqq{}
(p. 198.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Und in der Tat nennt Smith diesen \glqq{}profit commun
 \emph{et} d'usage\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p227_fn2}{\textsuperscript{286}} zwar weder
 mod\'er\'e\hyperlink{mia.mew26.2p227_fn3}{\textsuperscript{287}} noch honn\^ete\hyperlink{mia.mew26.2p227_fn4}{\textsuperscript{288}}, aber er gibt
 ihm den Namen \glqq{}\emph{natural tax} of profit\grqq{},
 sagt uns aber platterdings nicht, was das ist oder wie es
 bestimmt wird, obgleich wir vermittelst dieser
 \glqq{}natural tax of profit\grqq{} den \glqq{}natural
 price\grqq{} der commodity\hyperlink{mia.mew26.2p227_fn5}{\textsuperscript{289}} bestimmen sollen.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}In L\"andern, deren Wohlstand
schnell anw\"achst, kann die niedrige Profitrate die
hohen Arbeitsl\"ohne im Preis vieler Waren aufwiegen und
diese L\"ander in die Lage versetzen, ihre Waren genauso
billig zu verkaufen wie ihre weniger prosperierenden
Nachbarn, bei denen die Arbeitsl\"ohne vielleicht
niedriger sind.\grqq{} (p. 199.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Niedrige Profite und hohe Salaire\hyperlink{mia.mew26.2p227_fn6}{\textsuperscript{290}} stehn sich hier nicht als
Wechselwirkung gegen\"uber, sondern dieselbe Ursache -- das quick growth or accumulation of capital\hyperlink{mia.mew26.2p227_fn7}{\textsuperscript{291}} bringt beide
hervor.\nbsp{} Beide gehn in den Preis ein,
\emph{konstituieren} ihn.\nbsp{} Ist daher das eine hoch,
w\"ahrend das andre niedrig, so bleibt der Preis derselbe
etc.\par\endgroup{}

\begingroup{}Smith fa\ss{}t hier den Profit rein als surcharge\hyperlink{mia.mew26.2p228_fn1}{\textsuperscript{292}} auf, denn er
sagt am Schlu\ss{} des Kapitels:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}In Wirklichkeit tendieren hohe
Profite viel mehr als hohe L\"ohne dazu, \emph{den Preis}
des Produkts zu steigern.\grqq{} (p.199.)\nbsp{} Z.B., wenn
die Salaire aller in den fabriques des toiles\hyperlink{mia.mew26.2p228_fn2}{\textsuperscript{293}}
besch\"aftigten Arbeiter steigen um 2 deniers (pence)
t\"aglich -- w\"urde das das \glqq{}St\"uck
Leinwand\grqq{} nur um so viel 2 d. heben, als Arbeiter
besch\"aftigt w\"aren \glqq{}multipliziert mit den
dabei aufgewendeten Arbeitstagen.\nbsp{} Dieser Teil des
Warenpreises, der sich in Lohn aufl\"ost, steigt durch
all die verschiedenen Fertigungastufen nur in einem
arithmetischen Verh\"altnis zur Lohnzunahme.\nbsp{} Falls
aber die Profite all der verschiedenen Besch\"aftiger der
genannten Arbeiter um 5 Prozent anwachsen, erh\"oht sich
jener Teil des Warenpreises, der sich in Profit
aufl\"ost, durch all die verschiedenen Fertigungsatufen
in einem \emph{geometrischen Verh\"altnis} zur
Profitzunahme\dots{}Die Lohnsteigerung wirkt auf die
Erh\"ohung der Warenpreise in der gleichen Weise wie der
einfache Zins auf die Schuldenvermehrung.\nbsp{} Die
Profltsteigerung wirkt \"ahnlich wie der
Zinseszins.\grqq{}(p.200, 201.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Am Schlu\ss{} dieses chapter sagt uns Smith auch,
\emph{woher er} die ganze Anschauung hat, da\ss{} der
Preis der Ware -- oder ihr Wert -- durch die Werte
von salaires und profits gebildet wird, n\"amlich von den
amis du commerce\hyperlink{mia.mew26.2p228_fn3}{\textsuperscript{294}}, den praktischen
Konkurrenzgl\"aubigen.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Unsere Kaufleute und Fabrikherren
beschweren sich viel \"uber die schlechten Auswirkungen
hoher L\"ohne, da\ss{} sie die Preise steigern und
deshalb den in- und ausl\"andischen Absatz ihrer Waren
schm\"alern.\nbsp{} \"Uber die schlechten Auswirkungen
hoher Profite \"au\ss{}ern sie sich nicht.\nbsp{} Im
Hinblick \(\Vert{}\)557\(\vert{}\) auf die
verwerflichen Folgen ihrer eigenen Gewinne schweigen
sie.\nbsp{} Sie klagen nur \"uber die anderer
Leute.\grqq{} (p.201.)\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{Ch. X \glqq{}Des salaires et des profits dans les
divers emplois du travail et des capitaux}\grqq{}.\nbsp{}
Dies betrifft nur das Detail, [ist] also das chapter von der
Konkurrenz und ist in seiner Art sehr gut.\nbsp{} Ganz
exoterisch.\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\{\)\emph{Produktive und unproduktive Arbeit:}\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Folglich ist das Lotteriespiel bei
den juristischen Berufen weit davon entfernt, absolut
gerecht zu sein.\nbsp{} Sie werden ebenso wie viele andere
freie und ehrenvolle Berufsarten hinsichtlich der
Geldeink\"unfte offenbar unterbezahlt.\grqq{} (t. I, l. I,
ch. X, p. 216, 217.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Ebenso sagt er von den \emph{Soldaten:}\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Ihr Sold liegt unter dem Lohn
gew\"ohnlicher Arbeiter, w\"ahrend die Strapazen ihres
t\"aglichen Dienstes viel gr\"o\ss{}er sind.\grqq{}
(t. I, l. I, ch. X, p. 223.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Von den \emph{Matrosen} der Marine:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die Geschicklichkeit und Fertigkeit
der Seeleute ist weit gr\"o\ss{}er als die fast aller
anderen Handwerker, und ihr ganzes Leben ist ununterbrochen
der Schauplatz von M\"uhsal und Gefahr\dots{}Ihr Lohn
ist nicht h\"oher als der von gew\"ohnlichen
Hafenarbeitern, der die Lohnrate bei Seeleuten
reguliert.\grqq{} (t. I, l. I, ch. X, p. 224.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Ironisch:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Es w\"are zweifellos
ungeh\"orig, einen Hilfspfarrer oder Geistlichen mit
einem Gesellen irgendeines gew\"ohnlichen Handwerkes zu
vergleichen.\nbsp{} Man kann jedoch durchaus der Meinung
sein, da\ss{} die Bezahlung eines Hilfspfarrers oder
Geistlichen und der Lohn eines Gesellen denselben Gharakter
besitzen.\grqq{} (t. I, l.  I, ch. X, p. 271.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Die \glqq{}\emph{gens-de-lettres}\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p229_fn1}{\textsuperscript{295}} bezeichnet er
ausdr\"ucklich als underpaid\hyperlink{mia.mew26.2p229_fn2}{\textsuperscript{296}} von wegen ihrer zu gro\ss{}en
Zahl und erinnert daran, da\ss{} vor der Erfindung der
imprimerie \glqq{}\'etudiant et mendiant\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p229_fn3}{\textsuperscript{297}} (t. I., ch.X,
p.276, 277) identisch waren, und scheint dies in a certain
sense\hyperlink{mia.mew26.2p229_fn4}{\textsuperscript{298}} auf die
gens-de-lettres anzuwenden.\(\}\)\par\endgroup{}

\begingroup{}Das Kapitel ist voll feiner Beobachtung und wichtiger
Bemerkungen.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}In einer Gesellschaft oder einem
Landstrich gleichen sich die durchschnittlichen und
\"ublichen Profitraten in den verschiedenen
Kapitalanlagesph\"aren viel mehr als die Geldl\"ohne
der verschiedenen Arten von Arbeit.\grqq{} (l.c. p.228.)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Indem die \emph{Ausdehnung des
Marktes} gr\"o\ss{}eren Kapitalen eine
Anlagem\"oglichkeit bietet, vermindert sie den
\emph{scheinbaren} Profit; aber weil hierdurch Lieferungen
aus einer gr\"o\ss{}eren Entfernung erforderlich sind,
erh\"oht sie die Gestehungskosten.\nbsp{} Die Verringerung
des einen und die Erh\"ohung des anderen scheinen sich in
den meisten F\"allen gegenseitig aufzuheben\grqq{} (in
solchen Artikeln wie Brot, Fleisch etc.).\nbsp{}
(l.c. p.232.)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}In den kleinen St\"adten und
Landgemeinden kann der Handel auf Grund der
\emph{Beschr\"anktheit des Marktes} nicht immer so
ausgedehnt werden, wie sich das Kapital ausdehnt.\nbsp{}
Deshalb mag an solchen Orten die Profitrate einer bestimmten
Person zwar sehr hoch sein, aber die Summe oder der
Gesamtumfang ihres Profits und demzufolge auch ihrer
j\"ahrlichen Akkumulation k\"onnen niemals sehr
gro\ss{} sein.\nbsp{} Dagegen kann der Handel in
gro\ss{}en St\"adten in dem Ma\ss{}e ausgedehnt
werden, wie das Kapital w\"achst, und der einem sparsamen
und vorw\"artskommenden Manne gew\"ahrte Kredit steigt
noch viel schneller als sein Kapital.\nbsp{} Sein Handel
dehnt sich proportional zur Summe seines Kapitals und seines
Kredits aus.\grqq{} (l.c. p. 233.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Smith bemerkt sehr richtig \"uber die \emph{falschen
statistischen} Darstellungen des Arbeitslohn, z.B. im
16., 17. etc. Jahrhundert, da\ss{} die L\"ohne hier nur
L\"ohne z.B. f\"ur cottiers\hyperlink{mia.mew26.2p229_fn5}{\textsuperscript{299}} waren, die in der Zeit, wo sie
nicht auf ihren cottages\hyperlink{mia.mew26.2p229_fn6}{\textsuperscript{300}} besch\"aftigt oder f\"ur
ihre ma\^{\i}tres\hyperlink{mia.mew26.2p229_fn7}{\textsuperscript{301}} (die ihnen Haus, \glqq{}einen
kleinen
Gem\"usegarten, so viel Gras, wie zur F\"utterung
einer Kuh ausreicht, und vielleicht ein oder zwei Acres
schlechten Ackerlandes\grqq{} gaben und wenn sie sie
besch\"aftigten\hyperlink{mia.mew26.2p230_fn1}{\textsuperscript{302}}, sehr schwachen Lohn)\par\endgroup{}

\begingroup\noindent\footnotesize{}\glqq{}ihre \"ubersch\"ussige Zeit
jedermann f\"ur ein kleines Entgelt zur Verf\"ugung
stellten und f\"ur einen geringeren Lohn als andere
Arbeiter arbeiteten.\grqq{} (p. 241.)\nbsp{} \glqq{}\emph{Die
t\"agliche oder w\"ochentliche Verg\"utung}
scheint jedoch von vielen Schriftstellern, welche die
Arbeits- und Lebensmittelpreise vergangener Zeiten gesammelt
und sich darin gefallen haben, beide als wundervoll niedrig
darzustellen, \emph{als Gesamtlohn} angesehen worden zu
sein.\grqq{} (p. 242.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Er bemerkt \"uberhaupt allgemein richtig:\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Diese Gleichheit in der Gesamtheit
der Vor- und Nachteile der verschiedenen
Besch\"aftigungssph\"aren von Arbeit und Kapital kann
es nur dann geben, wenn diejenigen, die sie betreiben, sie
als alleinige oder haupts\"achliche Besch\"aftigung
aus\"uben.\grqq{} (p. 240.)\par\endgroup{}

\begingroup{}\"Ubrigens dies von Steuart, namentlich mit Bezug auf
 die agricultural wages\hyperlink{mia.mew26.2p230_fn2}{\textsuperscript{303}}, sobald time precious\hyperlink{mia.mew26.2p230_fn3}{\textsuperscript{304}} wird --,
 schon ganz gut entwickelt\hyperlink{mia.mew26.2p230_an49}{\textsuperscript{305}}.\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\Vert{}\)558\(\vert{}\) In bezug auf die
\emph{Akkumulation des st\"adtischen Kapitals w\"ahrend
des Mittelalters} bemerkt Smith sehr richtig in diesem
Kapitel, da\ss{} sie haupts\"achlich geschuldet der
Exploitation des country\hyperlink{mia.mew26.2p230_fn4}{\textsuperscript{306}} (sowohl durch den commerce\hyperlink{mia.mew26.2p230_fn5}{\textsuperscript{307}} als die
m\'etiers\hyperlink{mia.mew26.2p230_fn6}{\textsuperscript{308}}).\nbsp{} (Die Wucherer kamen
hinzu.\nbsp{} Auch die haute finance\hyperlink{mia.mew26.2p230_fn7}{\textsuperscript{309}} schon; kurz, die
Geldh\"andler.)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Durch solche Anordnungen war jede
Gruppe\grqq{} (\emph{innerhalb der z\"unftigen
St\"adte}) \glqq{}zwar verpflichtet, die von anderen
ben\"otigten Waren innerhalb der Stadt etwas teurer, als
sie es sonst getan h\"atte, zu kaufen, aber zur
Entsch\"adigung wurde sie instand gesetzt, ihre eigenen
Waren im gleichen Grade teurer zu verkaufen.\nbsp{} Wie man
sagt, die Angelegenheit war in dieser Beziehung genauso
breit wie lang.\nbsp{} Beim Handel zwischen den verschiedenen
Gruppen innerhalb der Stadt gab es durch diese
Reglementierungen keinen Verlierer.\nbsp{} \emph{Aber beim
Handel mit der Provinz waren sie alle gro\ss{}e
Gewinner}.\nbsp{} Allein diese Art von Gesch\"aften
erh\"alt und bereichert jede Stadt.\nbsp{} Jede Stadt
bezieht ihren gesamten Lebensunterhalt und alle gewerblichen
Rohstoffe vom Land.\nbsp{} Sie bezahlt beides
haupts\"achlich auf zwei Arten: erstens durch
R\"ucksendung eines Teils der beund verarbeiteten
Rohstoffe auf das Land, wodurch deren Preis um \emph{die
L\"ohne der Arbeiter und die Profite ihrer Meister oder
unmittelbaren Besch\"aftiger} steigt; zweitens durch
die Belieferung des Landes mit einem Teil der von der Stadt
entweder aus anderen L\"andern oder aus entfernten Teilen
desselben Landes eingef\"uhrten Roh- und
Manufakturprodukte, wodurch der urspr\"ungliche Preis
dieser Waren ebenfalls um \emph{die
L\"ohne der Fuhr- oder Seeleute und die Profite der
H\"andler, welche diese Arbeiter besch\"aftigen},
erh\"oht wird.\nbsp{} Daraus, was der erste dieser beiden
Gesch\"aftszweige verdient, besteht der \emph{Gewinn, den
die Stadt durch ihre Manufakturen erzielt}.\nbsp{} Was von
dem zweiten verdient wird, stellt den \emph{Gewinn des Binnen-
und Aufienh\"andels} dar.\nbsp{} Die L\"ohne der
Arbeiter und die Profite ihrer verschiedenen
Besch\"aftiger machen die Gesamtsumme aus, welche die
beiden Zweige gewinnen.\nbsp{} F\"uhren also irgendwelche
Reglementierungen \emph{zur Erh\"ohung der L\"ohne und
Profite \"uber den St\"and hin\"aus, der sonst
vorhanden w\"are, so bef\"ahigen sie die Stadt, mit
einem kleineren Quantum ihrer Arbeit das Produkt einer
gr\"o\ss{}eren Arbeitsmenge des Landes zu
kaufen}.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup{}\(\{\)Hier also kehrt Smith zur richtigen Werthestimmung
[zur\"uck].\nbsp{} Letztres l.c. t. I, l. I, ch. X,
p. 259.\nbsp{} Bestimmung des Werts durch die
\emph{quantit\'e du travail}\hyperlink{mia.mew26.2p231_fn1}{\textsuperscript{310}}.\nbsp{} Dies als
Beispiel bei seiner Entwicklung des Mehrwerts
anzubringen.\nbsp{} Sind die Preise der Waren, die Stadt und
Land austauschen, so, da\ss{} sie quantit\'es
\'egales du travail\hyperlink{mia.mew26.2p231_fn2}{\textsuperscript{311}} repr\"asentieren, so sind sie
gleich ihren Werten.\nbsp{} Profit und Salair auf beiden
Seiten k\"onnen also nicht diese Werte bestimmen, sondern
die Teilung dieser Werte bestimmen Profit und Salair.\nbsp{}
Daher findet Smith auch, da\ss{} die Stadt, die kleinre
quantit\'e du travail gegen gr\"o\ss{}re des
Landes austauscht, im Verh\"altnis zum Lande
Surplusprofit und Surplussalair zieht.\nbsp{} Dies w\"are
nicht der Fall, wenn sie ihre Ware nicht \emph{\"uber}
den Wert derselben verkaufte dem Lande.\nbsp{} In diesem
Falle stiegen \glqq{}profits et salaires\grqq{} nicht
\glqq{}au dessus de ce \emph{qu'ils devraient \^etre
naturellement\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p231_fn3}{\textsuperscript{312}}}.\nbsp{} Sind also
Profit und Salair, ce qu'ils doivent \^etre
naturellement\hyperlink{mia.mew26.2p231_fn4}{\textsuperscript{313}},
so bestimmen sie nicht den Wert der Ware, sondern werden
durch ihn bestimmt.\nbsp{} Profit und Salair k\"onnen dann
nur durch Teilung des \emph{gegebnen}, ihnen vorausgesetzten
\emph{Werts} der Ware entspringen, aber dieser Wert kann
nicht durchgesetzt werden, resultieren aus ihm selbst
vorausgesetzten Profiten und Salairen.\(\}\)\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Sie verschaffen den Kaufleuten und
Handwerkern der Stadt einen Vorteil gegen\"uber
den Grundbesitzern, Farmern und Landarbeitern und vernichten
das nat\"urliche Gleichgewicht, das sonst beim Handel,
der zwischen Stadt und Land betrieben wird vorhanden
w\"are.\nbsp{} Das \emph{gesamte Jahresprodukt der Arbeit der
Gesellschaft wird} j\"ahrlich auf diese beiden
Menschengruppen \emph{\"aufgeteilt}.\nbsp{} Mit Hilfe
solcher\grqq{} (st\"adtischen) \glqq{}Reglementierungen
erhalten die Stadtbewohner davon \emph{einen
gr\"o\ss{}eren Teil} als ihnen sonst zufallen
w\"urde, und einen kleineren Anteil bekommt die
Landbev\"olkerung.\nbsp{} Der \emph{Preis}, den die Stadt
tats\"achlich f\"ur die j\"ahrlich von ihr
eingef\"uhrten Nahrungsmittel und Rohstoffe bezahlt,
setzt sich aus der j\"ahrlich von ihr ausgef\"uhrten
Menge an Manufaktur- und anderen Waren zusammen.\nbsp{} \emph{Je
teurer letztere verkauft werden}, desto billiger
werden die ersteren gekauft.\nbsp{} Der Gewerbeflei\ss{}
der Stadt wird mehr und der Gewerbeflei\ss{} des Landes
weniger gewinnbringend.\grqq{} (p.258-260.)\par\endgroup{}

\begingroup{}W\"urden also nach Smiths Darstellung selbst die
st\"adtischen Waren und l\"andlichen verkauft im
Verh\"altnis der \emph{quantit\'e de travail}, die
sie wechselseitig enthalten, so w\"urden sie zu ihren
\emph{Werten} verkauft, und der Profit und Salair auf beiden
Seiten k\"onnten also nicht \emph{diese Werte} bestimmen,
sondern w\"aren durch dieselben bestimmt.\nbsp{} Das
Ausgleichen der Profite -- verschieden wegen der
verschiednen organischen Zusammensetzung der Kapitalien -- geht uns hier nichts an, da es, statt eine Differenz
in die Profite hinzubringen, sie equalisiert.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\(\Vert{}\)559\(\vert{}\) \glqq{}Da die
Stadtbewohner \emph{an einem Ort versammelt sind},
k\"onnen sie sich leieht zusammenschlie\ss{}en.\nbsp{}
Die unbedeutendaten in St\"adten betriebenen Gewerbe
haben sich dementsprechend an dem einen oder anderen Ort in
Z\"unften organisiert.\grqq{} (p.261.)\nbsp{} \glqq{}Die
Bewohner des Landes leben verstreut an voneinander
entfernten Orten und k\"onnen sich deshalb nicht leicht
zusammenschlie\ss{}en.\nbsp{} Sie haben sich niemals in
Z\"unften organisiert, und der Zunftgeist hat sich auch
niemals hei ihnen durchgesetzt.\nbsp{} Man hat nie eine
Lehrzeit f\"ur n\"otig gehalten, um jemand f\"ur
die Landwirtschaft, das Hauptgewerbe auf dem Land,
auszubilden.\grqq{} (p.262.)\par\endgroup{}

\begingroup{}\emph{Bei dieser Gelegenheit} kommt Smith auf die
Nachteile der \glqq{}Teilung der Arbeit\grqq{}.\nbsp{} Der
Bauer treibt ein intelligenteres Gesch\"aft als der der
Teilung der Arbeit unterworfene Manufakturarbeiter.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die Leitung von Arbeiten, die sich
mit jedem Wetterwechsel und vielen anderen Zuf\"allen
\"andern, erfordert eine gr\"o\ss{}ere Sachkenntnis
und Umsicht als die Leitung von Arbeiten, die immer
dieselben oder fast dieselben sind.\grqq{} (p.263.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Die Teilung der Arbeit entwickelt die
\emph{gesellschaftliche} Produktivkraft der Arbeit oder die
Produktivkraft der \emph{gesellschaftlichen} Arbeit, aber
auf Kosten des \emph{allgemeinen Produktivverm\"ogens}
des Arbeiters.\nbsp{} Und jene Steigerung der
\emph{gesellschaftlichen Produktivkraft} tritt ihm daher
auch entgegen als gesteigerte Produktivkraft, \emph{nicht
seiner} Arbeit, sondern der sie beherrschenden Macht, des
\emph{Kapitals}.\nbsp{} Wenn der st\"adtische Arbeiter
entwickelter als der l\"andliche, ist das nur dem Umstand
geschuldet, da\ss{} seine Arbeitsweise ihn in
\emph{Gesellschaft} leben l\"a\ss{}t, w\"ahrend die
des andren ihn direkt mit der \emph{Natur} leben
l\"a\ss{}t.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}Die \"Uberlegenheit, welche die
Gewerbet\"atigkeit der St\"adte \"uberall in Europa
gegen\"uber der des Landes besitzt, ist nicht v\"ollig
den Z\"unften und ihren Gesetzen geschuldet.\nbsp{} Sie
wird durch viele andere Reglementierungen
gef\"ordert.\nbsp{} \emph{Die hohen Z\"olle} auf
ausl\"andische Manufakturprodukte und auf alle durch
fremde Kaufleute importierten Waren laufen auf das gleiche
Ziel hinaus.\grqq{} (p.265.)\nbsp{} Diese
\glqq{}Reglementierungen sichern sie\grqq{} (die
St\"adte) \glqq{}gegen die Konkurrenz von
Ausl\"andern\grqq{}. (l.c.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Dies ist eine Operation nicht mehr der st\"adtischen
Bourgeoisie, sondern der schon als corps de nation\hyperlink{mia.mew26.2p233_fn1}{\textsuperscript{314}} oder doch als
dritter Stand der Reichsversammlungen oder als Unterhaus auf
nationalem Ma\ss{}stab gesetzgebenden Bourgeoisie.\nbsp{}
Das Spezifische der st\"adtischen Bourgeoisie -- gegen das Land gerichtet -- sind die Akzisen und
Abgaben an den Toren, \"uberhaupt die indirekten Steuern,
die st\"adtischen Ursprungs (siehe H\"ullmann),
w\"ahrend die direkten l\"andlichen Ursprungs.\nbsp{}
Es k\"onnte scheinen, als ob die Akzisen z.B. eine Steuer
seien, die die Stadt sich selbst indirekt auflege.\nbsp{} Der
Landmann mu\ss{} sie vorschie\ss{}en, l\"a\ss{}t
sie aber im Preis des Produkts sich remboursieren.\nbsp{}
Dies jedoch im Mittelalter nicht der Fall.\nbsp{} Die
Nachfrage f\"ur seine Produkte -- soweit er diese
\"uberhaupt in Ware und Geld verwandelte -- auf die
Stadt meist gewaltsam auf den Stadtbann beschr\"ankt, so
da\ss{} er nicht die Macht hatte, den Preis seines
Produkts zum ganzen Betrag der st\"adtischen Steuer zu
erh\"ohn.\par\endgroup{}

\begingroup\footnotesize{}\glqq{}In Gro\ss{}britannien scheint die
\"Uberlegenheit der st\"adtischen gegen\"uber der
l\"andlichen Gewerbet\"atigkeit fr\"uher
gr\"o\ss{}er gewesen zu sein als in der
Gegenwart.\nbsp{} Die L\"ohne der landwirtschaftlichen
Arbeit n\"ahern sich denen der Manufakturarbeit, und die
Profite des in der Landwirtschaft angelegten Kapitals
n\"ahern sich denen des Handels- und Manufakturkapitals,
und zwar st\"arker, als sie es im vorigen\grqq{} (17.)
\glqq{}bzw. zu Beginn des jetzigen\grqq{} (18.)
\glqq{}Jahrhunderts getan haben sollen.\nbsp{} Diese
Ver\"anderung kann als notwendige, wenn auch sehr
sp\"ate Folge der au\ss{}erordentlichen F\"orderung
betrachtet werden, welche der st\"adtische
Gewerbeflei\ss{} erfahren hat.\nbsp{} Das hier
aufgeh\"aufte Kapital wird mit der Zeit so gro\ss{},
das es mit dem alten Profit nicht mehr l\"anger in jenem
Gewerhezweig, der ihm eigen ist, angelegt werden kann.\nbsp{}
Dieses Gewerbe hat wie jedes andere seine Grenzen, und der
\emph{Kapitalzuwachs} reduziert notwendigerweise den Profit,
\emph{weil er} [die Konkurrenz] \emph{vertieft.\nbsp{} Die
Verminderung der Profite in der Stadt treibt Kapital auf
dasLand}, wo es durch die Schaffung einer neuen Nachfrage
nach landwirtschaftlicher Arbeit zwangsl\"aufig deren
L\"ohne steigert.\nbsp{} \emph{Es breitet sich dann}, wenn
ich so sagen darf, \emph{\"uber die Oberfl\"ache des
Grund und Bodens aus}, und durch seine Anlage in der
Agrikultur \emph{wird es zum Teil dem Land
zur\"uckerstattet, auf dessen Kosten es urspr\"unglich
in gro\ss{}em Ma\ss{}e in den St\"adten akkumuliert
worden ist}.\grqq{} (p.266, 267.)\par\endgroup{}

\begingroup{}Im \emph{ch. XI, b. I} sucht Smith nun die \emph{natural tax
of rent} des dritten Elements, das den Wert der Ware
konstituiert, zu bestimmen.\nbsp{} Wir versparen das, nachdem
wir vorher wieder zu Ricardo zur\"uckgekehrt.\par\endgroup{}

\begingroup{}Soviel ist klar aus dem Vorhergehenden: Wenn A. Smith den
\emph{natural price} oder \emph{cost-price der Ware}
identifiziert mit \emph{der value} derselben, so geschieht
es, nachdem er vorher seine richtige Ansicht von
\emph{value} aufgegeben und die, wie sie sich aus den
Erscheinungen der Konkurrenz aufdr\"angt,
emanierende damit vertauscht hat.\nbsp{} In der Konkurrenz
erscheint der \emph{costprice}, nicht die \emph{value}, als
das Regelnde der \emph{market prices}, sozusagen als der
\emph{immanente Preis} -- als Wert der Waren.\nbsp{}
Dieser Kostpreis selbst erscheint aber in ihr wiedergegeben
durch die gegebne Durchschnittsrate von Salair, Profit und
Rente.\nbsp{} Diese sucht Smith daher selbst\"andig,
unabh\"angig vom \emph{Wert} der Ware und vielmehr als
Element des natural price, festzusetzen.\nbsp{} Ric[ardo],
dessen Hauptgesch\"afte die Widerlegung dieser Smithschen
\(\Vert{}\)560\(\vert{}\) Aberration, nimmt aber
ihr \emph{notwendiges}, bei ihm aber konsequent
\emph{unm\"ogliches} Resultat an -- \emph{Identit\"at of values and cost-prices}.\par\endgroup{}



\section{Fu\ss{}noten}

\subsection{Fu\ss{}noten des Autors}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p174_fnst}{*} Hier sieht Herr Rod[bertus], da\ss{} in
England der Samen \glqq{}gekauft\grqq{} wird.\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p205_fnst}{**} Es ist m\"oglich, da\ss{} die \emph{Rate des
Mehrwerts} (z.B.  durch ungleiche Arbeitszeitl\"ange)
nicht in den verschiednen Produktionssph\"aren
ausgeglichen wird.\nbsp{} Dies ist deshalb \emph{nicht
n\"otig}, weil die Mehrwerte selbst ausgeglichen
werden.\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p208_fnst}{***} Hier h\"atte Roscher wieder sehn k\"onnen,
was der Engl\"ander unter \glqq{}monied class\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p208_fn1}{\textsuperscript{315}} versteht.\nbsp{}
Hier die \glqq{}monied class\grqq{} ganz entgegengesetzt dem
\glqq{}industrious part of the community\grqq{}\hyperlink{mia.mew26.2p208_fn2}{\textsuperscript{316}}.\par\endgroup{}


\subsection{Fu\ss{}noten und Anmerkungen der Herausgeber}


\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p158_an39}{1} Anmerkung 39 not yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p158_fn1}{2} Siehe vorl. Band, S. 141\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p158_fn2}{3} Resultat\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p158_fn3}{4} Fruchtbarkeit des Bodens\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p159_an40}{5} Anmerkung 40 not yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p159_fn1}{6} in ihrem tieferen Sinne\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p159_fn2}{7} Kapitalist und Arbeiter
zusammen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p159_fn3}{8} Entlohnten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p159_fn4}{9} vgl. vorl. Band, S. 28\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p159_fn5}{10} Preisaufschlag\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p159_fn6}{11} Niveau\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p159_fn7}{12} \emph{zus\"atzliche}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p159_fn8}{13} \emph{zus\"atzliche Zufuhr}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p159_fn9}{14} Aufschlag\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p160_fn1}{15} Nachfrage\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p160_fn2}{16} urspr\"ungliche Zufuhr\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p160_fn3}{17} vgl.
vorl. Band, S. 28, 134/135, 140\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p161_fn1}{18} der relativen Werte (oder Tauschwerte) der Waren durch
\glqq{}die \emph{Arbeitsmenge}\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p161_fn2}{19} Wert\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p161_fn3}{20} \glqq{}Arbeit\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p162_fn1}{21} In der Handschrift: Ric[ardo]s\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p163_fn1}{22} Da\ss{} \glqq{}man sie\grqq{} (die Wissenschaft) \glqq{}unter dem
Vorwand, sie zu erweitern, ins Leere gedr\"angt habe\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p163_an41}{23} Anmerkung 41 not yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p164_an42}{24} Anmerkung 42 not yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p165_fn1}{25} Tauschwerte\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p165_fn2}{26} L\"ohne\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p165_fn3}{27} \glqq{}nat\"urlichem
und Marktpreis\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p165_fn4}{28} \glqq{}Marktpreis\grqq{} und \glqq{}wirklichem Preis\grqq{} (Geldausdruck
des Werts)\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p166_fn1}{29} wegen ihrer Originalit\"at\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p166_fn2}{30} Einfachheit\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p166_fn3}{31} gedr\"angten K\"urze\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p167_fn1}{32} \glqq{}\emph{Tauschwert}\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p167_fn2}{33} \glqq{}\emph{die F\"ahigkeit,
andere Waren zu kaufen}\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p167_fn3}{34} Welche Ver\"anderung?\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p167_fn4}{35} \glqq{}\emph{komparativen
Wert}\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p167_fn5}{36} in der Handschrift: weniger\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p167_fn6}{37} in der Handschrift: mehr\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p169_fn1}{38} \glqq{}realen Wert\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p169_fn2}{39} und seine Anh\"anger\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p170_fn1}{40} \glqq{}auf Waren
unmittelbar angewandten Arbeit\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p170_fn2}{41}
\glqq{}Ger\"ate, Werkzeuge und Geb\"aude\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p170_fn3}{42} Hilfsstoffe\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p170_an43}{43} Anmerkung 43 not yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p171_fn1}{44} auf den ersten
 Blick\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p171_fn2}{45} fixes und
 zirkulierendes Kapital\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p172_fn1}{46} F\"alle\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p172_fn2}{47}
tats\"achlich\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p173_fn1}{48}
Ver\"anderungen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p174_fn1}{49} \glqq{}f\"ur
ihre Herstellung verschiedenen Mengen von Arbeit\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p174_fn2}{50} ihrer
Instandhaltung\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p174_fn3}{51} \emph{Grad der
Dauerhaftigkeit}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p176_fn1}{52} Lebensdauer
des fixen Kapitals oder in der Umlaufszeit des
zirkulierenden Kapitals oder ein Wechsel in den
Verh\"altnissen, in denen die beiden Kapitalarten
kombiniert sein m\"ogen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p176_fn2}{53} die
unterschiedliche Zeit, worin Waren, auf die die gleiche
Menge von Arbeit verwendet wurde\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p176_fn3}{54} \emph{relativen
Werten} dieser Waren\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p176_fn4}{55}
zun\"achst\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p176_fn5}{56}
\emph{verschiedenen} Gewerbezweigen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p176_fn6}{57}
\glqq{}angewendet zur Unterhaltung der Arbeit\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p176_fn7}{58}
\glqq{}Waren\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p176_fn8}{59}
\"Uberhaupt nicht.\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p177_fn1}{60} jede
\"Anderung dieser Profitrate\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p177_fn2}{61} der
L\"ohne z.B.\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p177_fn3}{62} \glqq{}\emph{irgendeiner
Steigerung im Wert der Arbeit}\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p177_fn4}{63} Grund\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p177_fn5}{64} \glqq{}den
relativen Werten\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p178_fn1}{65} \emph{die gleiche
Menge Arbeit} anwenden\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p179_fn1}{66} Nicht
deswegen, sondern weil diese beiden Lumpenkerle die fixe
Idee haben, da\ss{} jeder von ihnen die gleiche Beute
herausschlagen m\"usse aus \glqq{}der Unterst\"utzung,
die sie der Arbeit zuteil werden lie\ss{}en\grqq{}, oder
da\ss{}, was auch immer die respektiven \emph{Werte} ihrer
Waren sein m\"ogen, diese Waren zu Durchschnittspreisen
verkauft werden m\"ussen, die jedem von ihnen die gleiche
Profitrate einbringen.\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p179_fn2}{67}
Kostenpreis\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p179_fn3}{68}
schwerf\"allige Illustration\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p179_fn4}{69} wirklichen
Dimensionen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p179_fn5}{70} zugleich zu
einem besseren Verst\"andnis, da\ss{} Ricardo
\glqq{}annimmt\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p179_fn6}{71}
Verschlei\ss{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p180_fn1}{72} Teil\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p180_fn2}{73}
Vorsch\"usse\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p180_fn3}{74} fixem Kapital
und zirkulierendem Kapital\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p180_fn4}{75} da\ss{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p180_fn5}{76} der
Baumwollmanufakturisten und der P\"achter\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p180_fn6}{77} \glqq{}in
verschiedenen Mengen\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p180_fn7}{78}
\glqq{}oder\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p180_fn8}{79}
\glqq{}verschiedene Mengen aufgeh\"aufter
Arbeit\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p180_fn9}{80}
\glqq{}verschiedene Mengen von Kapital\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p180_fn10}{81} respektiven
Gewerbezweige\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p181_fn1}{82}
Schwerf\"alligkeit\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p181_fn2}{83} gleiche Menge
von Arbeit -- unmittelbare und aufgeh\"aufte Arbeit
zusammengenommen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p182_fn1}{84}
unmittelbarer, lebendiger\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p182_fn2}{85} d.h. haben
Kostenpreise, die verschieden sind von ihren Werten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p182_fn3}{86}
\glqq{}verschiedenen Mengen angewandten \emph{fixen
Kapitals}\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p182_fn4}{87} Wert der
Baumwollwaren, sondern \glqq{}den Wert der Baumwollwaren
und der Maschine\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p182_fn5}{88} \glqq{}dem
Wert des Getreides\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p182_fn6}{89} in der
Handschrift: 1/4\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p183_fn1}{90} Tuchmann\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p183_fn2}{91}
 Baumwollmann\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p183_fn3}{92}
 Doppelgebrauch\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p184_fn1}{93}
tats\"achlich\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p184_an44}{94} Anmerkung 44 not yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p184_fn2}{95} angenommenen
Fall\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p184_fn3}{96}eine Variation
in den relativen Werten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p185_fn1}{97}
\glqq{}infolge der verschiedenen Lebensdauer ihres
Kapitals\grqq{} oder \glqq{}infolge der Zeit, die
verstreichen mu\ss{}, bis ein Posten auf den Markt
gebracht werden kann\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p185_fn2}{98}
\emph{Lebensdauer} des Kapitals\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p186_fn1}{99} Es ist
derselbe nicht nur \glqq{}tats\"achlich\grqq{}, sondern
auch \glqq{}dem Anschein nach\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p186_fn2}{100} Die
Schlu\ss{}folgerung\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p186_fn3}{101} seiner
zus\"atzlichen Summe\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p186_fn4}{102} nichts
Derartiges\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p187_fn1}{103}
Gerechtigkeit\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p187_fn2}{104} verschiedenen
Gewerbezweigen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p188_fn1}{105}
Hirngespinst\par\endgroup{}


\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p188_fn2}{106}
Arbeitsl\"ohne\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p188_fn3}{107} Gesetz\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p188_fn4}{108} des
\glqq{}absoluten\grqq{} oder \glqq{}realen Werts\grqq{}
oder \glqq{}Werts\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p188_an45}{109} Anmerkung 45 not yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p189_fn1}{110}
verglichen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p190_fn1}{111} entsprechend
dem Teil des Preises, der aus dem auf das fixe Kapital
berechneten Profit entspringt\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p190_fn2}{112}
\glqq{}zirkulierende Kapitalien, die in \emph{l\"angeren}
Perioden \emph{zur\"uckflie\ss{}en} und
umgekehrt\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p190_fn3}{113} \glqq{}der
Wert der Arbeit nicht ohne ein Sinken des Profits steigen
kann\grqq{}, es kein Steigen des Profits ohne ein Fallen im
Wert der Arbeit geben kann\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p191_fn1}{114} In der
Handschrift: values\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p191_fn2}{115}
Ver\"anderungen in den Kostenpreisen der Waren, die aus
einem Steigen oder Fallen der L\"ohne herr\"uhren\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p191_fn3}{116}
Ver\"anderungen in den Werten der Waren \(\{\)Ric[ardo] ist
weit entfernt davon, diese Wahrheit in diesen ad\"aquaten
Worten auszudr\"ucken\(\}\), der zu ihrer Produktion
angewandten Arbeitsmenge\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p191_fn4}{117} durch die
Arbeitszeit bestimmten Werte\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p191_fn5}{118} \emph{Wechsel}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p191_fn6}{119}
\emph{durchschnittlichen}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p191_fn7}{120} eine
permanente \"Anderung in der Profitrate\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p192_fn1}{121} relative
Werte der Waren\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p193_fn1}{122} der Wert der
Arbeit\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p193_fn2}{123} die
\emph{Ursache} dieser Ver\"anderungen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p193_fn3}{124} Linie\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p193_fn4}{125} zwei gleiche
Kapitale in zwei verschiedenen Anwendungssph\"aren\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p193_fn5}{126} es gibt
\glqq{}\emph{ungleiche Lebensdauer} des fixen Kapitals\grqq{} oder
aber \glqq{}\emph{ungleiche Schnelligkeit}, mit der es zu seinem
\emph{Anwender zur\"uckflie\ss{}t}\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p193_fn6}{127} geringere
Lebensdauer\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p194_fn1}{128} Graden\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p194_fn2}{129}
dauerhaftes\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p194_fn3}{130} ein
gro\ss{}er Teil der Surplusarbeit fortlaufend auf die Ware
\"ubertragen wird\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p194_fn4}{131} Daher sehr
wenig Surplusarbeit, daher viel weniger Wert, wenn die Waren
zu ihren Werten ausgetauscht werden.\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p194_fn5}{132} fixes Kapital
von geringerer Lebensdauer\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p194_fn6}{133} Kapital von
gr\"o\ss{}erer Lebensdauer anwendet\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p194_fn7}{134} Daran ist
nichts Neues.\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p195_fn1}{135} Siehe
vorl. Band, S. 552-554\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p195_fn2}{136} \emph{Waren}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p195_fn3}{137} die Werte
fallen oder steigen wie sie fallen oder steigen [in der
Handschrift: as they rise or fall]\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p195_fn4}{138} \emph{von sehr
ungleichem Wert}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p196_fn1}{139} \emph{Preise der
Waren} (insofern sie bestimmt werden durch die allgemeine
Profitrate auf eine gegebene Auslage)\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p196_fn2}{140} \emph{Werten der
Waren}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p196_fn3}{141} die
Herstellung einer allgemeinen Profitrate die ungleichen
Werte\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p196_fn4}{142}
Ver\"anderungen im Wert der Arbeit auf den Kostenpreis
von Gold\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p197_fn1}{143}
durchschnittlichen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p197_fn2}{144} den
Einflu\ss{} der Ver\"anderungen im Werte der Arbeit auf
die \glqq{}relativen Werte\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p197_fn3}{145} Werte in
Kostenpreise\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p197_fn4}{146}
Durchschnittsprofitrate\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p197_fn5}{147} die
Warenpreise erh\"oht\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p197_fn6}{148}
Gewerbezweige oder verschiedenen Kapitalien in verschiedenen
Produktionssph\"aren\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p197_fn7}{149} Menge
Arbeit, die eine Ware kaufen kann\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p197_fn8}{150} dem
Ausdruck des Wertes in Geld\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p198_fn1}{151} im Wert,
aus welchen Ursachen immer\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p198_fn2}{152} Weizen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p199_fn1}{153} [ein]
 doppeltes Ma\ss{} der Werte\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p200_fn1}{154} Steigen
oder Fallens der L\"ohne\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p200_fn2}{155}
verschiedenen Kombinationen von fixem und zirkulierendem
Kapital, des fixen Kapitals von der gleichen Lebensdauer,
die L\"ange der Zeit, bevor sie auf den Markt gebracht
werden kann\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p200_fn3}{156}
\glqq{}anderen Dinge\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p200_fn4}{157}
Geldausdruck\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p200_fn5}{158} realen
Werte\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p201_fn1}{159}
\glqq{}verlangte Produktenmenge\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p201_fn2}{160} Eine
bestimmte Menge des verlangten Produkts innerhalb bestimmter
Grenzen des Preises.\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p201_fn3}{161}
Anwender\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p201_fn4}{162}
Baumwollmanufaktur\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p201_fn5}{163}
Manufakturist f\"ur sie aufgewendet hat\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p201_fn6}{164} eine Elle
Baumwollzeug produzieren\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p202_fn1}{165}
\glqq{}verlangte Produktenmenge\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p202_fn2}{166} bestimmte
Grenzen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p202_fn3}{167} gefragt zu
einem gegebenen Preis -- oder zumindest innerhalb
bestimmter Preisgrenzen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p202_an46}{168} Anmerkung 46 not yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p202_fn4}{169}
festgesetzt haben\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p202_fn5}{170} so setzt
sie den allgemeinen Wert des Produkts dieser Sph\"are
fest\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p202_fn6}{171} Siehe\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p202_an47}{172} Anmerkung 47 not yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p202_fn7}{173} Aber
lassen wir das beiseite.\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p203_fn1}{174} daher die
 unterschiedlichen Profitraten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p203_fn2}{175}
 Marktpreises\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p203_fn3}{176}
 Marktwert\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p206_fn1}{177} Irrtum\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p206_fn2}{178}
\glqq{}zuf\"alligen und zeitweiligen Abweichungen des
Preises\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p206_fn3}{179}
\emph{allgemeine Niveau des Profits}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p206_fn4}{180} zwischen
\glqq{}der bestimmten Produktion\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p206_fn5}{181}
\emph{allgemeine Preisniveau}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p206_fn6}{182}
\emph{Verteilung des ganzen gesellschaftlichen Kapitals auf
seine verschiedenen Produktionssph\"aren}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p206_fn7}{183}
dazwischenkommt\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p206_fn8}{184}
gesellschaftlichen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p207_fn1}{185}
gesellschaftlicher Aktion\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p207_fn2}{186} \glqq{}das
gleiche Prinzip\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p207_fn3}{187} das
Prinzip, da\ss{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p207_fn4}{188} in der
Handschrift: Preisen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p207_fn5}{189} Wanderung
des Kapitals von einer Sph\"are zur anderen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p209_fn1}{190} den
\emph{Wert}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p209_fn2}{191}
\emph{Marktpreis} die zuf\"alligen und zeitweiligen
Abweichungen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p209_fn3}{192} dauernde
Abweichung von den Werten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p209_fn4}{193}
Marktpreise in verschiedenen Gewerbezweigen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p209_fn5}{194} Abweichung
des tats\"achlichen Preises vom Wert\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p209_fn6}{195}
Auslagen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p210_fn1}{196}
\emph{Kostenpreise} oder den \emph{nat\"urlichen Preis} als unterschieden vom \emph{Wert}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p210_fn2}{197}
Marktpreises in verschiedenen Gewerbezweigen zu allgemeinen
Kostenpreisen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p210_fn3}{198} genau der
Fall\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p210_fn4}{199} reguliert
die Preise in den verschiedenen Gewerbezweigen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p210_fn5}{200} \glqq{}der
\emph{\"ubrigbleibende Wert oder
\"Uberschu\ss{}}\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p210_fn6}{201} dem \emph{Wert
des angelegten Kapitals}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p210_fn7}{202} realen
\"Uberschu\ss{} an Wert, den sie nach Abzug der
Auslagen enth\"alt.\nbsp{} Um dies zu regulieren,
mu\ss{} der Preis der einen Ware gesteigert werden
\"uber und der der anderen Ware gesenkt werden unter
ihren respektiven realen Wert\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p210_fn8}{203} Auslagen +
die allgemeine Profitrate\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p210_fn9}{204} In der
Tat.\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p211_fn1}{205}
zuf\"alligen Abweichungen der Marktpreise von dem
Kostenpreis\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p211_fn2}{206}
\glqq{}ganz au\ss{}er Betracht lassen\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p211_fn3}{207}
\emph{konstanten} Abweichungen der Marktpreise\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p211_fn4}{208} \emph{Zufuhr
oder Nachfrage}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p211_fn5}{209}
Wechsel\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p211_fn6}{210}
\"Anderungen in den Werten der Waren\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p211_fn7}{211} Ein
\glqq{}neuer nat\"urlicher Preis\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p211_fn8}{212}
Auslage\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p211_fn9}{213} Auslage,
Produktionskosten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p212_fn1}{214} ferner\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p212_fn2}{215} der
Auslagen f\"ur L\"ohne, erheischt f\"ur die
Produktion einer gegebenen Menge von Produkten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p212_fn3}{216}
Hutmanufakturisten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p212_fn4}{217} Fallens -- \emph{in dem Wert} der Waren\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p212_fn5}{218} einer
gegebenen Menge von Waren\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p212_fn6}{219} Menge
verausgabte absolute Masse von Arbeit, bezahlter Arbeit und
unbezahlter Arbeit\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p212_fn7}{220} Masse der
Arbeit\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p212_fn8}{221}
Ver\"anderungen im Wert der Arbeit\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p212_fn9}{222} Arbeit und
Mehrarbeit\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p213_fn1}{223}
verschiedenen Gewerbezweigen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p213_fn2}{224} Wechsel
der Produktivit\"at\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p213_fn3}{225} Die
\emph{absolute Masse}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p213_fn4}{226} bezahlten
Arbeit\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p213_fn5}{227} neue
Kostenpreise\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p213_fn6}{228}
\glqq{}neue nat\"urliche Preise\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p213_fn7}{229} dem
nat\"urlichen Wert\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p213_fn8}{230} der der
monopolisierten Waren\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p213_fn9}{231} \glqq{}die
Produktionskosten\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p214_fn1}{232} dem
Geldausdruck\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p214_fn2}{233}
Edelmetalle\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p214_fn3}{234} den
Ausdruck des Wertes in Geld\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p214_fn4}{235} der
Tauschwert\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p215_fn1}{236} Werte des
Arbeitslohns, des Profits und der Rente\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p215_fn2}{237}
\glqq{}\emph{nat\"urlichem Preis} der Waren\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p215_fn3}{238}
\glqq{}\emph{Marktpreis}\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p215_fn4}{239} der
Tauschwert der Waren\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p215_fn5}{240} Werte von
Arbeitslohn, Profit und Rente\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p215_fn6}{241}
\emph{Tauschwert} und \emph{Kostenpreis}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p216_fn1}{242}
insgemein\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p217_fn1}{243}
Auslagen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p217_an48}{244} Anmerkung 48 not yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p217_fn2}{245}
\emph{tats\"achlichen Preis}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p217_fn3}{246}
\emph{Marktpreis}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p218_fn1}{247}
\glqq{}\emph{Gesamtwert} von Rente, Lohn und Profit, \emph{die
bezahlt werden mu\ss{}ten, um diese Ware auf den Markt zu
schaffen}\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p218_fn2}{248}
Verteilung\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p218_fn3}{249}
allgemeinen Kapitals\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p218_fn4}{250} den
Einflu\ss{} der Variation in den realen Werten der
Waren\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p218_fn5}{251} Wechsel in
der Produktivit\"at\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p218_fn6}{252}
\glqq{}gleichen Arbeitsmengen\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p219_fn1}{253} Zufuhr und
Nachfrage\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p219_fn2}{254}
Arbeitsmenge\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p219_fn3}{255} auf eine
gegebene Ware zu verwenden ist\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p219_fn4}{256} Wanderung
der Kapitalien\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p219_fn5}{257}
\emph{nat\"urlichen Preis}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p220_fn1}{258} die
nat\"urliche Rate\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p220_fn2}{259}
\glqq{}Bestandteile\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p221_fn1}{260}
Bruttobetrag des Profits\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p221_fn2}{261}
konstitutierenden Element\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p221_fn3}{262}
nat\"urlichen Preis der Arbeit\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p221_fn4}{263} den Wert
der zum Leben notwendigen Dinge oder der Waren im
allgemeinen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p221_fn5}{264}
L\"ohne\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p221_fn6}{265} Niveau\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p221_fn7}{266} \glqq{}als
ein Vorteil oder als ein Nachteil f\"ur die
Gesellschaft\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p222_fn1}{267} Die
Gesellschaft! das hei\ss{}t -- das Kapital.\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p222_fn2}{268} \emph{seinen
\glqq{}Verschlei\ss{}\grqq{}}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p222_fn3}{269}
\glqq{}durch einen nachl\"assigen Herrn oder unachtsamen
Aufseher\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p222_fn4}{270}
ersetzen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p223_fn1}{271}
 nat\"urlichen Preises der Arbeit\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p223_fn2}{272}
 vorzeitigen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p223_fn3}{273} Preis der Lebensmittel\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p225_fn1}{274} Siehe
vorl. Band, S. 440 und 468\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p225_fn2}{275}
\glqq{}Durchschnitts\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p225_fn3}{276}
\glqq{}\"ubliche Arbeitslohn\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p225_fn4}{277}
\glqq{}Doch \emph{in bezug auf die} Kapital\emph{profite ist
selbst das kaum m\"oglich}.\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p225_fn5}{278}
Unternehmers \glqq{}wird dieser Profit \dots{} durch jede
Preis\"anderung der Waren beeinflu\ss{}t\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p225_fn6}{279} in einem
einzelnen Gewerbe f\"ur einen einzelnen Kapitalisten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p225_fn7}{280}
\glqq{}Durchschnittsprofiten der Kapitalien\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p225_fn8}{281}\nbsp{}
\glqq{}nach der H\"ohe des \emph{Geldzinses}\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p226_fn1}{282} bis zu
einem gewissen Punkt\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p226_fn2}{283}
Anwachsen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p226_fn3}{284} in der
Handschrift lautet dieser Satz:\nbsp{} Im ganzen erkl\"art
hier Smith alles aus der Konkurrenz der Kapitalien,
anwachsend mit deren accroissement und fallend mit deren
Fall\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p227_fn1}{285}
tats\"achlich\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p227_fn2}{286}
\glqq{}gew\"ohnlichen und \"ublichen Profit\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p227_fn3}{287}
m\"a\ss{}ig\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p227_fn4}{288}
angemessen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p227_fn5}{289} Ware\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p227_fn6}{290} in der
Handschrift: Hohe Profite und niedrige Salaire\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p227_fn7}{291} die rasche
Zunahme oder Akkumulation des Kapitals\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p228_fn1}{292}
Aufschlag\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p228_fn2}{293}
Leinwandfabriken\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p228_fn3}{294} Freunden
des Handels [ein Ausdruck Fouriers]\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p229_fn1}{295}
\glqq{}\emph{Gelehrten}\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p229_fn2}{296}
unterbezahlt\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p229_fn3}{297} des
Buchdrucks \glqq{}Scholar und Bettler\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p229_fn4}{298} in einem
gewissen Sinne\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p229_fn5}{299}
H\"ausler\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p229_fn6}{300} Katen\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p229_fn7}{301} Herren\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p230_fn1}{302} In der
Handschrift: er sie besch\"aftigte\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p230_fn2}{303}
landwirtschaftlichen L\"ohne\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p230_fn3}{304} Zeit
kostbar\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p230_an49}{305} Anmerkung 49 not yet scanned in\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p230_fn4}{306} Landes\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p230_fn5}{307} Handel\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p230_fn6}{308}
Gewerbe\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p230_fn7}{309}
Hochfinanz\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p231_fn1}{310} \emph{Menge
der Arbeit}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p231_fn2}{311} gleiche
Mengen Arbeit\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p231_fn3}{312}
\glqq{}\"uber den Stand hinaus,
\emph{der sonst vorhanden w\"are}\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p231_fn4}{313} wie sie
naturgem\"a\ss{} sein m\"u\ss{}ten\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p233_fn1}{314} Hauptteil
der Nation\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p208_fn1}{315}\nbsp{}
\glqq{}Klasse der Geldleute\grqq{}\par\endgroup{}

\begingroup\noindent{}\hypertarget{mia.mew26.2p208_fn2}{316}
\glqq{}flei\ss{}igeren Teil der Gesellschaft\grqq{}
[vgl. vorl. Band, S. 114 bis 117]\par\endgroup{}






\end{document}
